Wilders-Film am 1. Mai in LA

von Falk Madeja

YouTube Preview ImageGeert Wilders goes to America! Der Führer und einziges Mitglied seiner eigenen PVV-Partei, will LA erobern. Am 1. Mai wird in Los Angeles ein Dokumentar-Film mit dem Titel “Warning to the West” gezeigt. Der Film kommt von “PRB Films, in Zusammenarbeit mit dem Christian Action Network.

Geert Wilders findet es eine “große Ehre” und auch wenn die Filmemacher gegen Homos bzw. Homo-Ehen sind sei das alles o.k.


277 Kommentare zu "Wilders-Film am 1. Mai in LA"

  1. Nice try. Wer also nicht Fan von Geert Wilders ist, muss also “blind, masochistisch oder “ein Anhänger der menschenverachtenden Ideologie sein? Das kenne ich aus der DDR. “Wer nicht für uns ist gegen uns”. Fuck. Nicht mit mir. Ich werde weiter kritisieren. Obwohl ich eigentlich nicht muss. Denn alles was Wilders sagt spricht für sich.

  2. Freue mich schon auf den neuen Film von Wilders, hoffentlich gehen einigen Sozialromantikern und verblödete Gutmenschen die Äuglein auf.

  3. “Ja, ich bin allerdings selbstbewusst genug. Mich kann niemand erniedrigen, nur weil ich Atheist bin”

    Ihr Wunschdenken in allen Ehren, Herr Madeja, aber die 1400-jährige Geschichte des Polit-Islam beweist das Gegenteil.

    Als Christ, und damit dem “Volk des Buches” zugehörig, habe ich zwar diskriminierende, eingeschränkte Rechte (sofern ich mich dem Islam (der Dhimma) und der Scharia unterwerfe und sofern ich die lt. Sure 9:29 von Allahgott geforderte Dschiziya/Kopfsteuer zahle, Sie hingegen, als Atheist, gelten als “harbi” als Vogelfreier, ohne jegliche Rechte. Allahgott fordert ihre Konvertierung oder aber Tod unter dem “Schwert des Islam” ist Ihnen sicher, oder im günstigsten Fall die Sklaverei!

  4. Falls sie mich damit meinen, ich mag auch nicht wie Geert Wilders es sagt, aber im Grunde stimmt das Gesagte.

    Aus der DDR kenn ich dass man nichts gegen Russland sagen durfte weil man sonst dem “Feind” in die Hände spielt.

    Erinnert stark an die Haltung zum Islam.
    Bloß nichts dagen sagen damit man nicht den Rechten in die Hände spielt.

  5. @ Falk Madeja

    “Und wie ist es mit den No-Go-Regionen, die wir Rechtsextremen zu verdanken haben? ”

    Zieht man Sie da auch ab und rammt Ihnen ggfls. ein Messer in den Bauch, Und beschimpft man dort ihre Freundin als Hure oder Schlampe (sofern sie kein Kopftuch trägt).

  6. Der Islam ist der Faschismus des XXI Jahrhunderts, wir müssen diese abstossende Ideologie bekämpfen bevor es zu spät ist.

  7. Ich persönlich hasse nicht den Islam, ich verabscheu ihn einfach, genauso wie ich den Rassismus und Faschismus verabscheu.

  8. Dass Herr Wilders das einzige Mitglied der PVV ist, ist richtig — er will damit bewusst vermeiden, dass seine Partei von Rechtsextremisten und Rechtspopulisten unterwandert wird. Ob man vom “Führer” sprechen sollte, ist zum einen ungeschickt (oder auch beabsichtigt), aber in jedem Fall widersinnig — bei einer Einmannpartei besetzt das einzige Mitglied logischerweise die Führungsposition.
    Wer Wilders’ Film “Fitna” gesehen hat, der weiß, dass Wilders über jeden Homophobie-Vorwurf erhaben ist. Hätte Wilders nämlich etwas gegen Schwule, würde er keinesfalls die Homophobie der Islamisten dokumentieren, wie er dies in “Fitna” mehrfach tut (ein Imam fordert, Homos von Hochhäusern hinterzuwerfen; ein Schwuler wurde ins Wasser geworfen und musste sich dort stundenlang über Wasser halten, bevor er gerettet wurde etc.).

  9. Dass ich ihn “Führer” nenne, ist sicherlich beabsichtigt. Auf Englisch heißt das ja Leader. Er will keine anderen Menschen Mitglied seiner Partei sein lassen, Entschuldigung, das ist Realsatire.

  10. Ich probiere es mal. Aber es ist schon schwer – zwischenzeitlich war ich ein Holocaust-Organisator und mein Vorname sei schlimmer, als eine Tochter im Puff zu haben. Sie kriegen mich aber nicht unter. Die Trottel.

  11. Sie “argumentieren” wie ein kleines Kind.. Nun habe ich Ihnen das Gegenteil bewiesen hinsichtlich der NoGo Areas, nun kommt “aber, aber, aber die Rechten, die sind auch verantwortlich für NoGo Areas!”

    Sie haben sich damit selbst der bewußten Lüge überführt und machen nun Fingerpointing auf ein anderes Thema in der (vergeblichen) Hoffnung, damit ablenken zu können.

    Und da Sie hier auch einen robusten Stil bei Ihren Antworten bevorzugen: Sie sind so ein armer Wicht, keine Ahnung von was sie überhaupt reden, welchem gefährlichen Faschismus Sie sich hier als Wegbereiter andienen – dafür aber SO’ NE Fresse.

    Einfach nur peinlich! Der Trottel hier sind nur Sie. gut ist nur, daß das in der Zwischenzeit immer mehr Leute merken – was für ahnungslose Trottel meinen, uns die Welt erklären zu können.

    Grotesk!

  12. wieso, werter herr, äussern sie sich nicht einmal konkret zu folgenden themen:

    1, “rechte” no-go-areas in berlin (oder sonstwo)
    2, der tatsache, dass gewalt der allochthonen in den europäischen staaten zunimmt
    3, der schrittweisen verdrängung hiesiger leitkultur durch den islam

    das könnte ja sehr gut belegen, wie viel sie wirklich (meinen zu) wissen; beziehungsweise umgekehrt manch eine meinung festigen.

    ich sehe das übrigens aus österreich recht gelassen – es wird eine katastrophe, aber vor den wirklichen schäden wird zuerst mal der staat pleite sein. wenn dann kein futter mehr da ist, ziehen die heuschrecken weiter…

  13. Nein, keine Satire, sondern real: “The party has only one member: Geert Wilders. [...] He has even denied party membership to his eight fellow members of parliament.” (Seite der PVV)

  14. @ Ibn Rushd aka M. Mustermann

    Auch das gehört zum Dialog und der Toleranz des Polit-Islam, wo es doch angeblich keinen “Zwang im Glauben” gibt (Sure 2:256=sog. “Toleranzvers)

    Pakistan: Ehepaar weigert sich zum Islam zu konvertieren – Er wurde von Moslems lebendig verbrannt, sie von Polizisten vergewaltigt
    (Islamabad) Gestern abend starb der 38 Jahre alte pakistanische Christ, Arshed Masih, an lebensgefährlichen Verbrennungen. Radikale Moslems hatten den jungen Christen bei lebendigem Leib angezündet, weil er sich geweigert hatte, zum Islam zu konvertieren. Die christlichen Gemeinschaften Pakistans verurteilten „mit Entschiedenheit“ die erneute Gewaltanwendung gegen Christen und „beklagen“ die Langsamkeit der Bundes- und Provinzregierungen bei der Verfolgung und Bestrafung der Täter.

    http://www.katholisches.info/?p=7575

    Auch diese im Kopf verwahrlosten Bestien haben offensichtlich den Koran falsch interpretiert, bzw. den Islam “missbraucht”.

  15. Die einzige die hier richtig beleidigend wird sind sie Frau Falk, Menschen mit anderer Meinung als Trottel oder Spinner (siehe oben) zu bezeichnen zeugt nicht gerade von geistiger Reife.

    Sie schaffen es tatsächlich das Niveau ihrer Kritiker zu unterbieten.

  16. “Ich wähle Freunde nicht auf der Basis ihres Glaubens aus.”

    Das ist vorbildlich herr Madeja, ich tue das übrigens auch nicht. Was ich außerdem ganz toll finde ist, das die Leser der TAZ scheinbar gar nicht mehr so dumm sind, wie ich immer dachte, die Kommentare hier sind ja zu 99% gegen ihre Hetze, herr madeja. das ist doch auch mal klasse. Aber vieleicht kommt ja bald noch die TAZ-abonierende Schauspiel-Studentin im fünfzigsten Semester angewalzt und steht ihnen kommentarisch bei.

  17. ich hab e mir jetzt nicht jeden Kommentar durchgelesen aber da ich mir denken kann das 99% nur das übliche PI Geschwätz sind, sehe ich das nicht so schlimm.
    Der Blog ist (meistens :-) ) gut.
    Der Beitrag ist treffend
    Gert Wilders ist ein armes Würstchen

    So und jetzt weitermachen ;-)

  18. Wow!

    Erst ein Hetzartikel auf dem Niveau des Stürmers und anschließend werden die Leser beleidigt.

  19. Hetzartikel? Stürmer? Leser beleidigt? Bist Du ein bisschen frustriert oder so?

  20. Ihr Niveau ist unübertrefflich.

  21. Erst einmal Herr Falk. Das ist nämlich ein männlicher Vorname. Und mit Trottel, auch hier mal das Gehirn anstrengen und ein kleines bisschen lesen, habe ich jemand angeredet, der sich selbst als “Klassentrottel” bezeichnet. Einfach mal das Organ benutzen, welches sich bei den meisten Menschen zwischen den Ohren befindet, lieber Mirko.

  22. Nochmals, und das ist für manche irrsinnig zu verstehen: wir schreiben hier nicht über den Islam sondern über die Niederlande. Also die ganzen Vergleiche mit Iran, Pakistan etc. können Sie irgendwo anders diskutieren. Tschüss.

  23. Herr Lotus, oder wie immer Sie heissen: Sie müssen ab jetzt leider in den Spam. Sie können Ihre Hasstriraden irgendwo anders abarbeiten. Tschüss.

  24. Wie kann er vermeiden wollen, dass seine Partei von Rechtspopulisten unterwandert werden kann? Im Moment sind alle Mitglieder Rechtspopulisten ;-) . So albern.

  25. Auch wenn ich ein Blog habe, bevorzuge ich die Diskussion mit offenem Visier. Und wenn ich mir die Reaktionen hier so durchlese, dann ist da leider sehr viel Stuss dabei. Anonymes, feiges, dummdreistes Geschimpfe. Respektlos und geistlos.

  26. Es ist mir ganz egal, an was ich Sie erinnere. Verteilen Sie Ihre Noten wo Sie wollen. Durchgefallen sind hier 95 Prozent der Leute, die hasserfüllte Reaktionen verschickt haben.

  27. Hallo Hr. Madeja,

    danke für Ihre Antwort.

    “Der NSDAP-Vergleich ist sehr lustig.”
    Danke für die Blumen.
    Da Sie ja mit einem “Führer”-Vergleich bereits im zweiten Satz kräftig vorgelegt hatten, dachte ich, eine Bezugnahme auf das 3. Reich gehöre zum guten Ton in ihrem Blog.

    “Es war, ist und bleibt der sogenannte USP von Geert Wilders, um immer wieder den Islam zu thematisieren. Das habe ich doch nicht zu verantworten?”
    Hier gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht. Natürlich haben Sie es nicht zu verantworten, wie Hr. Wilders seinen Wahlkampf führt!
    Aber, da Sie ja nach eigenen Aussagen nichts gegen Islamkritik einzuwenden haben – warum stört Sie das so? Geht es also nicht um das “wie”, sondern doch eher um die Kritik als solche?

    Hr. Wilders hat in der Vergangenheit weder Gewlttaten verübt, noch zu solchen aufgerufen. Ihn in die Nähe der NSDAP zu rücken ist ähnlich, die SPD in den Geiste der Gulags und Maos zu stellen schlichtweg ein Unding.

  28. Bitte für die Blumen. Eine Partei, in der nur ein Mensch Mitglied sein darf, ist in meinen Augen eben eine Führer-Partei. In der englischen Sprache eben ein Leader. In der deutschen Fußballsprache ein “Aggressive Leader”. Nun, darauf läuft es bei Wilders hinaus.

    Mit der NSDAP hat das dennoch nichts zu tun. Wilders hat tatsächlich nicht zur Gewalt aufgerufen. Damit ist die Sache mit der NSDAP ja wohl klar.

    Lustig ist allerdings: selbst die NSDAP oder der NSB hatten Mitglieder. Die Wilders-Partei ist nun ja total demokratisch, weil jeder Beschluss mit Mehrheit gefasst werden kann. Hundertprozentiger Mehrheit, weil ja nur Wilders abstimmen kann. Das ist voll demokratisch.

  29. Hallo Herr Madeja,

    Soweit sind wir ja gar nicht auseinander (außer, was die Person von Hr. Wilders angeht).
    Ihr ursprünglicher Artikel wirkte auf mich etwas missverständlich, da die Verwendung “Führer” im Deutschen halt so ein “Gschmäckle” hat.
    Daher danke für Ihre Ausführungen, dass Sie Hr. Wilders nicht in eine Reihe mit der NSDAP und Konsorten stellen wollten.

    Warum die PVV aufgrund ihres formalen Mitglieds undemokratisch sein soll erschließt sich mir jedoch noch nicht ganz. Die demokratische Legitimation erhält sie ja aus freien Wahlen und übt diese dann über bestellte Abgeordnete aus. Hr. Wilders sitzt ja nicht als Klon vier Mal im EU Parlarment.

    Die Beschlüsse, welche Hr. Wilders alleine fällen kann beschränken sich daher auf parteiinterne Sachverhalte – seine bestellten Abgeordneten kann er ja nicht zu Abstimmungen in seinem Sinne zwingen. Diese sind ja ihrem Gewissen verpflichtet (siehe Ypsilanti-Affäre in Hessen).

    Daher Konsens – die PVV hat nur ein Mitglied.
    Aber ihre demokratischen Fähigkeiten sind nicht eingeschränkter, als die anderer Parteien. Und Beschlüsse, welche eine Partei intern fällt, haben doch eine sehr begrenzte Außenwirkung – und die Änderung des Parteilogos im Alleingang sollte doch ein Rechtsstaat vertragen?

  30. Ich weiss nicht, ob wir an dem einen Punkt nicht doch weit auseinander sind. Eine demokratische Partei hat in meinem Verständnis Mitglieder – so weit geht ja auch Wilders. Aber er beschränkt die Mitgliedschaft auf eine einzige Person (und eine von ihm kontrollierte Körperschaft), nämlich auf sich selbst. Mitgliedern können vom Partei-Inneren aus einen Wettbewerb von Ideen organisieren, das ist in der PVV ausgeschlossen. Die Aussage “die demokratischen sind nicht eingeschränkter, als die anderer Parteien” kann ich nicht nachvollziehen. Die PVV ist schlicht und einfach nicht demokratisch organisiert. Legal ist die Konstruktion wahrscheinlich schon, aber demokratisch – meiner Meinung nach nicht.

    Es gelten nur die Ideen des Führers. Ich verwende das Wort ganz gern, weil es den Kern einfach trifft. Er führt die Partei, er ist also der Führer. Er und allein er ist die Partei. Er hat alles auf sich ausgerichtet, wie das eben die nationalsozialistischen und kommunistischen Führer in ihren Personenkult-Zeiten auch taten.

    Damit will ich nicht sagen, dass er Nationalsozialist oder Kommunist ist. Es ist völlig klar, dass er weder das Eine noch das Andere ist.

    Aber, wovor hat er denn Angst? Genau, dass ihm Leute widersprechen, dass Leute ihm kontra geben, dass er kritisiert wird. Im Parlament wird ihm widersprochen – und dann wird er ausfällig. Genau wie die Leute, die mich hier seit ein paar Stunden im Forum beleidigen.

  31. Hallo Herr Madeja,

    zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Gedankenaustausch mit Ihnen sehr schätze.

    Ich sehe ihren Punkt.
    Ein politisches Konzept auf eine Person zu fokussieren rechtfertigt selbstverständlich eine genauere Betrachtung. Schon aus Gründen der Nachhaltigkeit wäre es zu überdenken.
    Dies mag auch zu der von Ihnen angesprochenen fehlenden Befruchtung von außen führen, falls man diese nicht anderweitig gewährleistet.

    Aber eine Gefahr für den Rechtsstaat sehe ich trotzdem nicht, da alles, was die PVV (oder sagen wir Hr. Wilders) im stillen Kämmerlein beschließt ja bedeutungslos ist, wenn die notwendige politische Legitimation durch eine demokratische Wahl fehlt. Letzteres impliziert aber, dass das Volk (plakativ ausgedrück der Souverän) die Ideen der Partei, wie auch immer sie entstanden sind, für gut befindet.
    Und den Willen des Volkes sollte mnan in einer demokratie doch respektieren?

    Hier ist eben kein Vergleich zu totalitären Regimen gestattet, da diese “ihr” Volk entweder gar nicht abstimmen lassen (bspw. Pol Pot), nur eine Alternative zur Verfügung stellen (bspw. DDR) oder mittels ihrer Schlägertrupps in den Wahllokalen ein “geeignetes” Abstimmverhalten erzwingen (bspw. NSDAP). Nichts davon hat Hr. Wilders getan, bzw. könnte er tun. Seine Erfolge verzeichnet er nur durch demokratisch legitimierte Mittel.
    Der vermeintliche Personenkult tut dem keinen Abbruch. Ich erinnere an Obama, welcher hier ein wahrer Meister ist und gerade deswegen von den Medien gefeiert wurde. Daher sehe ich einen Personenkult nicht per se als Anzeichen eines Diktators (ansonsten wäre die Gesundheitsreform in den USA etwas breiter aufgestellt worden).

    Sein (Hr. Wilders, nicht Obama ;-) ) Programm mag einseitig erscheinen, aber darf ein Politiker nicht die Probleme ansprechen, welche die Menschen bewegen? Ist es nicht vielmehr verwunderlich, dass andere Parteien dies nicht tun? In den Niederlanden gibt es nun einmal die von ihm angesprochenen Probleme.
    Selbst Ahmed Aboutaleb, seines Zeichens selbst Moslem und Bürgermeister von Rotterdam meinte “Wer die Werte einer offenen Gesellschaft wie der niederländischen nicht teilt, täte gut daran, daraus die Konsequenzen zu ziehen und fortzugehen.”
    Quelle: http://www.welt.de/die-welt/debatte/article6656786/Das-Unbehagen-der-Niederlaender.html
    Von den Erfolgen und Taten eines Hr. Aboutaleb könnten auch hier viele Politiker etwas lernen.

    Das Problem ist also scheinbar nicht nur gefühlt, sondern bewegt die Menschen. Man kann Hr. Wilders daher nicht die Versäumnisse der etablierten Parteien vorwerfen, welche dieses Problem erst haben entstehen lassen.

    Auch die Fokussierung auf ein Thema sehe ich nicht als problematisch. So haben die Grünen dies beispielsweise sogar im Parteinamen festgeschrieben. Mittlerweile haben sie natürlich ein breites Programm und stimmen schon mal Kohlekraftwerken zu, aber in den Anfangszeiten war die Vorgehensweise derer der PVV gar nicht so unähnlich.
    Man nehme sich ein ernsthaftes Problem der Menschen, welches alle Parteien ignorieren und betreibe damit Wahlkampf .
    Bewegt es das Volk wirklich, kommt man in politische funktionen um das Problem zu ändern – ist doch eigentlich genau das, was Demokratie ausmacht, oder nicht?

  32. Sehr geehrter Herr Stoller,

    kurze Antwort. Nun, Dinge mögen demokratisch aussehen – aber sie müssen dann noch immer auch bei näherem Hinsehen demokratisch sein. Nach meiner bescheidenen Meinung ist eine Partei, in der nur der Führer Mitglied sein darf, eben nicht demokratisch. Bei diesem Ausgangspunkt erübrigen sich bei mir – mit begrenzter Zeit – die Diskussionen über die demokratische Gesinnung des Herrn Wilders.

    Ausserdem hinkt der Vergleich mit den Grünen ungemein. Die heutigen Grünen sind das Ergebnis eines langen demokratischen Streits um Positionen, mal schlug das Pendel hier hin und dann dort hin. Bei der Geert Wilders gibt es keinen Meinungsstreit, kein demokratisches Pendel – es gibt den Herrn und Meister, und der hat immer Recht. Ich bin in der DDR aufgewachsen und da tönte es in einem blöden Lied: “Die Partei, die Partei, die hat immer Recht”. Oder hing in den Klassenzimmern ein Spruchband: “Der Marxismus ist wahr, weil wer wahr ist”. Nun, diese Attetüde rieche ich bei Wilders. “Der Wilders, der Wilders, der hat immer Recht”. Der “Antiislamismuss ist wahr, weil er wahr ist”. Innerparteiliche Kritik? Unmöglich, denn dann müsste der große Herr und Meister sich ja selbst kritisieren. Es gibt ja sonst keine Mitglieder.

    Das mag ja einigen Leuten – Wählern – ausrreichen, ich kritisiere das aber trotzdem. Er mag ja seine Botschaft verkünden, ich kritisiere sie trotzdem. Er mag ja um seine Meinungsfreiheit kämpfen, aber ich habe auch Meinungsfreiheit.

    Hier stehe ich, und kann nicht anders ;-) .

    Mit freundlichen Grüßen, Falk Madeja

  33. Mein Problem mit diesem Blogeintrag ist dieser Satz:

    “Geert Wilders findet es eine “große Ehre” und auch wenn die Filmemacher gegen Homos bzw. Homo-Ehen sind sei das alles o.k.”

    Sie haben nicht korrekt übersetzt sondern seine Aussage verzerrt wiedergegeben was das Ganze stark reißerisch werden lässt.

    Versuchen sie es doch nocheinmal und übersetzen sie wortwörtlich.

  34. Ach, so reisserisch ist das alles nun auch wieder nicht. Wilders will nun selbst nicht mehr zu den Homo-Hassern.

  35. Ist bestimmt ein Super Film, werde Ihn mir ansehen und weiter verteilen. Danke Dir, Falk Madeja. Nur dein gesulze ist überflüssig.
    Lieben Gruss

  36. Oh mein Gott. Ich hoffe, dass Sie [Falk Madeja] über VG Wort Ihre vergebliche Mühen entlohnt bekommen. Ich würde mit politisch Inkorrekten nicht diskutieren. Wenn sektierische Eiferer an meiner Haustüre klingeln, um mir vom nahenden Weltuntergang zu erzählen, öffne ich doch auch nicht die Haustüre. Warum sollte ich dann mit politisch Inkorrekten diskutieren?
    Sektierisch religiöse Eiferer sind ganz nebenbei in der Lage, sich einigermaßen gut zu artikulieren- ganz im Gegensatz zur Mehrzahl der politisch Inkorrekten.
    Ich glaube, dass Geert Wilders sehr gerne auf “Fans” wie die politisch Inkorrekten verzichten würde. Herr Broder hat sich meines Wissens auch schon von seinem politisch inkorrekten Fanclub distanziert, oder täusche ich mich hierin?

    Ich kenne eine nette und witzige Geschichte über die politisch Inkorrekten:

    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/politically-incorrect-doch-kein-hass/

  37. Aber, lieber Thomas, Gesülze schreibt man mit großem “G”.

  38. Sehr interessanter Trailer, wird der Film am 1. Mai auch im Internet erscheinen?
    Oder kann man ihn nur auf DVD kaufen bzw. aus dem Netz saugen?

    Beste Grüße

  39. @ Thomas:

    Bevor Sie sich nach Fitna, Submission und wie sie nicht alle heißen, auch noch ‘Islam rising’ anschauen, könnten Sie auch mal den Versuch wagen, sich fundierte Dokumentationen über den Islam zu Gemüte zu führen.
    Hier könnten Sie anfangen: Eine doku vom History Channel:
    http://bit.ly/amfzmO

    Das Problem: es wird an Ihrer Einstellung nichts ändern. Perlen vor die Säue?

  40. @Raimund Stoller

    oder mittels ihrer Schlägertrupps in den Wahllokalen ein “geeignetes” Abstimmverhalten erzwingen (bspw. NSDAP).

    Woher nehmen Sie denn Ihr umfangreiches Wissen. Dies interessiert mich in besonderen Maße, da ihre Aussagen schlicht und einfach falsch sind.

    Gab es bei den Wahlen vom 10. April 1932 Schlägertrupps unter Kontrolle Hitlers in den Wahllokalen? Hat Brüning nicht voher die SA verbieten lassen?
    Hätte Hindenburg und der Rest des Establishment bei den Wahlen vom 14. September 1930 sie Schutzstaffel in den Wahllokalen zugelassen?

    Nein, die deutschen Wähler haben am 14. September 1930 und am 10. April 1932 Hitler genauso frei gewählt wie die Holländer jetzt Geert Wilders.

  41. Hätte Hindenburg und der Rest des Establishment bei den Wahlen vom 14. September 1930 sie Schutzstaffel in den Wahllokalen zugelassen?

    Hätte Hindenburg und der Rest des Establishment bei den Wahlen vom 14. September 1930 die Präsenz der Schutzstaffel oder der Sturmabteilung in den Wahllokalen zugelassen?

  42. Danke, lieber Falk.
    Und danke für Deine Arbeit hier. Habe soeben PI für mich endeckt!
    Als Legasteniger hoffe ich, dass nun alles Fehlerfrei ist. ;-)
    Auch wir haben Bedürnisse uns mitzuteilen und sind ein Teil dieser Onlinewelt!

  43. @(politisch inkorrekter?) Martin Schmid

    Du willst allen Ernstes mit diesen Worten auf Schwächen in der Kommasetzung hinweisen:

    Abgesehen davon, dass an der Münchner Journalistenschule klammheimlich neue Kommasetzungsregeln eingeführt wurde, wird bei dieser Artikelatrappe nicht klar,

    Probiere es nochmal; nur bitte dieses Mal mit: “worden sind” und mit “Attrappe”.

    einmal etwas ausführlicher hinrotzen, so mit “wer, was, warum ….” etc., Sie wissen schon, wie man es zu Zeiten von Riehl-Heyse in der spießigen Vor-Blöker-Zeit noch geshrieben hat, wenn man ein richtiger Journalist sein wollte?

    geshrieben</b?

    Da machen richtige Journalisten also in Deinen Augen; sie shrieben?

  44. Dieser Kommentar ist bis jetzt in meinen Augen der Beste:

    Vielleicht wird ja der unabhängige taz-Blockdann doch etwas weniger dummdreist in seinen Antworten.
    Denn die taz ist mittlerweile “Gähn” oder klarer formuliert linksspießiger “Senf”.

    Sagenhaft.

  45. Zitat Markus:
    “Wähler haben … genauso frei gewählt wie die Holländer jetzt Geert Wilders.”

    Aha – in ihren Augen also ein Verbrechen, dass Wähler Hr. Wilders frei wählen? Komisches Demokratieverständnis…
    Oder wollten sie damit behaupten, dass Hr. Wilders die Wähler dazu zwingt ihn zu wählen? Woher nehmen Sie ihr umfangreiches Wissen?

    Und nun zu Ihren “Geschichtskenntnissen”. Die SA hat in Ihren aUgen also nicht direkten Einfluss durch Gewaltanwendung und -androhung auf die Reichtagswahlen genommen?
    Bei selektiv herausgegriffen Daten bei falscher chronologischer Reihenfolge (1930 wäre vor 1932 zu nennen) kann schon mal was passieren. Lassen Sie mich daher etwas richtig stellen:

    - 10. April 1932: Reichspräsidentenwahl – hier stand nicht die NSDAP zur Wahl, sondern Adolf Hitler als Person (oder erkennen Sie auf dem Wahlschein eine Partei http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Wahlschein.jpg&filetimestamp=20050508212532). Sie sprechen ja selbst den begleitenden Straßenterror an, welcher aber in Ihren Augen keine Auswirkungen auf das Wahlverhalten hatte.
    - 13. April 1932: Verbot der SA durch Reichswehrminister Wilhelm Groener (nicht durch Brüning)
    - Juni 1932: Aufhebung des Verbots durch Franz von Papen (Ihr Verbot hat ja immerhin zwei (!) Monate gehalten und war damit für keine(!) Reichstagswahl relevant), denn pünktlich zum 31. Juli war die SA wieder dabei.
    - 31. Juli 1932: Reichstagswahl mit massiven Ausschreitungen, unter maßgeblicher Beteiligung der SA, im Vorfeld. Bilanz: 300 Tote und über 1100 Verletzte.
    Ich nehme an, hier haben nur Kommunisten getötet und verprügelt, da in Ihren Augen die SA ja nicht auf die Wahlen eingewirkt hat – bleibt dann ja nur der Rote Frontkämpferbund als Schuldiger, wenn die SA wegfällt. Aber dem wollen Sie das doch nicht etwa alleine in die Schuhe schieben?
    - 5. März 1933: Letzte Reichstagswahl mit mehr als einer Partei. Zitat Wikipedia: Gut eine Woche vor der Wahl, nach dem Reichstagsbrand, führten die Nationalsozialisten die Reichstagsbrandverordnung ein, um mit ihrer Hilfe missliebige Personen – insbesondere Anhänger der KPD und der SPD – in sogenannte Schutzhaft zu nehmen. Viele Inhaftierte wurden in den bereits ab Februar 1933 errichteten Konzentrationslagern interniert und körperlich misshandelt. Aber auch das hat wohl nicht auf die Wahlen eingewirkt.

    Haben Sie noch Eltern/Großeltern, welche das 3. Reich erlebt haben? Dann fragen Sie diese mal, wie wenig die SA auf Wahlen eingewirkt hat.

    Es ist ja schön, dass Sie zwei Daten zitieren, an dem die NSDAP oder ein Vertreter mal irgendwie zur Wahl angetreten ist. Beim entscheidenden Termin (ja, auch dort hätte man Hitler noch abwählen können) kann von einer freiwilligen Wahl, wie sie die Niederländer geniesen, keine Rede mehr sein.

    Damit halte ich fest: Die Niederländer haben die freie Wahl bzgl. Hr. Wilders. Dieser tritt im Rahmen der rechtlichen Regelungen des niederländischen wahlrechts zur Wahl an. Wo ist Ihr Problem? Dass Ihnen sein Programm nicht gefällt? Dass Ihnen seine Islamkritik nicht gefällt?

    Ich fasse es nicht. Die Aussage, die SA wäre ein harmloser Sing- und Bügelverein gewesen und die NSDAP habe ja nie mit gewalt auf die Bevölkerung eingewirkt höre ich normalerweise nur aus der (extrem) rechten Ecke. Ich kenne Ihre politische Gesinnung nicht (und möchte Ihnen diese nicht unterstellen), aber reden sie bitte nicht die Terrororganisation NSDAP so klein!
    Dies soll übrigens nicht bestreiten, dass es in der tat viele Anhänger gab, aber versetzen Sie sich bitte in den Kontext der Zeit (was keine Entschuldigung ist, aber vielleicht sagt man das auch mal über uns).

    @Hr. Madeja: Entgegen einiger anderer Poster empfinde ich Ihr Blog als Zeichen von Diskussionskultur. Gerade das Zulassen anderer Meinungen macht dies aus. Ansonsten kann man auch auf eine Wahlwerbeveranstaltung gehen. An dieser Stelle noch einmal Danke

  46. Lieber Herr Stoller,

    danke. Es ist allerdings das Dilemma, dass die meisten der Reagierenden gar nicht diskutieren wollen, sondern nur schimpfen, beleidigen usw. Das können sie aus der Anonymität des Netzes machen, aber ich gebe jedem Paroli.

    Mit freundlichen Grüßen, Falk Madeja

  47. Hallo Herr Madeja,

    das finde ich auch gut so. Für mich geht es hier auch nicht darum jemanden zu überzeugen (ich glaube, dass schafft keiner in diesem Rahmen), sondern Denkanstöße zu bekommen und zu geben.
    Gerade in Onlinemedien macht die Diskussion meist noch mal so viel Mehrwert wie der Artikel aus (meine Meinung).

  48. Einverstanden.

  49. Solange sie nicht den Propheten beleidigen wird ihnen als Nicht-Anonymer schon nichts passieren.

    Wobei ich vorsichtig damit wäre hier islamkritische Videos zu zeigen wenn sie kein axtsicheres Badezimmer haben…

  50. @ Stoller:

    Für Sie ist das hier schon ‘Diskussionskultur’? Pardon, ein Lachen konnte ich mir gerade nicht verkneifen.
    Die “Diskussionskultur” hier besteht zum großen Teil aus Beleidigungen und Verunglimpfungen. Aus Beleidigungen von Leuten, die nicht ertragen können, dass es auch andere Meinungen gibt als die ihre und die keinerlei – aber auch wirklich gar keine! – Kritik an ihrer neuen Lichtgestalt Wilders ertragen können.
    In den Köpfen dieser Politisch Inkontinenten ist jeder, der Wilders als Populisten bezeichnet schon ein ‘Linksgrüngutmenschlicherislamfaschist’ – um mal deren Rethorik zu übernehmen – der die Meinungsfreiheit untergräbt.

    Die “Diskussionskultur” hier ist eine ähnliche, wie im Blog der glühenden Verehrer und Unterstützer des Herrn Wilders, den Politisch Impotenten, kleines Beispiel gefällig?

    #34 Schweinebraten_ (24. Mrz 2010 14:38)

    “Also ich persönlich bin schon langsam für die Ausrottung des Islam, samt all seiner geisteskranken Anhänger, die einem Kinderschänder huldigen.”

    Wirklich klasse, und was für ein hohes Niveau.

    Damit möchte ich nicht die wenigen Leute beleidigen, allen voran Herrn Madeja und auch Sie, die sich hier um eine wirkliche Diskussion bemühen. Das Gesamtbild bleibt leider dennoch ein anderes.

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