Archive for September, 2010

30.09.2010 von Falk Madeja
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Wilders greift Merkel an

von Falk Madeja

Geert Wilders will es wissen. Zunächst einmal erklärte er, dass die Zahl der Einwanderer dank seines Regierungsprogramms in den kommenden Jahren halbiert wird.

Und jetzt legt er sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Die hatte ihn nämlich kritisiert, und das mag er nicht. “Frau Merkel, Sie haben kein Recht”, dazu und sonstetwas. Maxime Verhagen stimmte seinem Regierungs-Kumpel zu, sagte aber auch, dass er persönlich mit Angela Merkel guten Kontakt habe.

Wir von MeineGüte fragen uns: Recht auf Meinungsfreiheit gilt also nicht für Angela Merkel?

30.09.2010 von Falk Madeja
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Freiheit und Verantwortlichkeit und keine Burkas

von Falk Madeja

Die Regierung in Den Haag, gebildet von VVD und CDA und geduldet von Geert Wilders, soll ein Motto gewählt haben. Das machen niederländische Regierungen immer so, meist ist das Motto nichtssagend. Diesmal heißt es wohl “Freiheit und Verantwortung”. Das Wort Freiheit kommt in den Parteinamen von VVD und PVV vor, die Christdemokraten sehen sich in Verantwortung.

Inzwischen werden mehr und mehr Details des Regierungsprogramms bekannt. Demnach soll die Burka verboten werden (ich habe in 15 Jahren genau eine gesehen, in Utrecht), außerdem sollen Richterinnen, Staatsanwältinnen und Polizistinnen kein Kopftuch tragen dürfen.

29.09.2010 von Falk Madeja
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Nikotinfinger können abgeleckt werden

von Falk Madeja
Nikotin-Finger kann man ablecken

Nikotin-Finger kann man ablecken

Inzwischen ist klar, was Mark Rutte (VVD, künftiger Ministerpräsident)  meinte, als er davon sprach, “Rechts-Niederlande” würde sich bei seinem mit Geert Wilders ausgedokterten Regierungsprogramm die Finger ablecken.

Er meint also nicht seine eigenen Finger, die er im Popo von Geert Wilders platziert hat und dort noch eine Weile stecken lassen will (können also nicht abgeleckt werden), sondern er meint die Finger der Millionen Raucher!

Die können sich ihre Nikotin-Finger ablecken, weil das neue Kabinett das Rauchen in kleinen Kneipen wieder zulassen will. Die PVV war gegen das Rauchverbot, darum.

29.09.2010 von Falk Madeja
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Mühe mit Tausch-Sex

von Falk Madeja

“Moete met ruilseks”, also “Mühe mit Tausch-Sex”, kennen Sie den Begriff? So würde mein geliebter Dominee Gremdaat seine Video-Predigt anfangen. Wobei Dominee ein calvinistisch-protestantischer Pfarrer ist und der Herr Gremdaat eigentlich der Kabarretist Paul Haenen ist. Er pickt sich regelmässig aus der Zeitung De Volkskrant irgendein Tagesthema-Wort heraus und fragt seine treuen Zuschauer, also mich zum Beispiel, ob wir den Begriff schon kennen und dann weiht er dem Begriff Worte.

“Mühe mit Tausch-Sex”, kennt Ihr liebe Meine-Güte-Leser diesen Begriff? Nun, ich kannte ich nicht. Ich habe ihn von Telegraaf.nl und nicht von Volkskrant.nl. Vielleicht sollte ich den Begriff auch anders übersetzen, etwa Belohnungs-Sex. Klingt allerdings wie Prostitution, da wird Sex gegen eine finanzielle Belohnung gegeben. Tausch-Sex – das war nach Ansicht der Gesundheits-Behörde GGD und der Rutger Nisso Groep ein Problem, das untersucht werden mußte.

Tauschen nicht unzählige Jugendliche irgendwelche Güter und Begünstigungen gegen Sex? Für Sex das neue iPhone… weiter lesen

29.09.2010 von Falk Madeja
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Friesen-Sex mit Hackenschuhen

von Falk Madeja

Wir müssen immer wieder mal von verrückten Sex-Friesen berichten – diesmal geht es um einen verrückten Unbekannten, der eine Prostituierte in Leeuwarden mit deren Hackenschuhen geschlagen hat. Die 25jährige hatte seiner Meinung nach nicht die gewünschten Dienstleistungen vollbracht, und da drehte er durch und schlug mit deren offenbar herumstehenden Schuhen auf sie ein. Die Polizei fahndet noch herum.

29.09.2010 von Falk Madeja
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Absurde Nachrichten aus Belgien II – Tor gegen Deutschland “verrückt”

von Falk Madeja

Fehlerteufel bei den Roten Teufel

Fehlerteufel bei den Roten Teufel

Viele Niederländer halten die Belgier für ein bissel schlampig, ich persönlich halte das genauso für ein blödes Vorurteil wie ihn manche Deutsche gegenüber den Österreichern haben. Ausnahmen bestätigen die Regel, und die können Fußball-Länderspiele beeinflussen. Nehmen wir das Spiel Belgien – Deutschland. Im Nachhinein haben die Belgier herausgefunden, dass eines der beiden Tore nicht genau in der Mitte zwischen den zwei Eckfahnen stand!

Jetzt wird es etwas kompliziert. Das Tor “an der linken Seite des Stadions stand 20 Zentimeter zu weit nach links”, lesen wir in Het laatste Nieuws. Das mit “linke Seite” finde ich ziemlich relativ, denn was nun, wenn der Zuschauer das alles von rechts beguckt? Egal.

Nicolas Cornu, Sprecher des Koninklijke Belgische Voetbalbond (KBVB), kommt mit einer komischen Erklärungen. Verantwortlich sei die Stadt Brüssel, es habe eine Woche vor dem Spiel eine andere Veranstaltung gegeben, die Linien hätten… weiter lesen

29.09.2010 von Falk Madeja
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Absurde Nachrichten aus Belgien I – Vorhaut statt Sterilisation

von Falk Madeja
Vorhaut ab statt Sterilisation

Vorhaut ab statt Sterilisation

Nun Belgien ist ja ein Nachbarland der Niederlande, gleiche Sprache und so und doch ganz anders. Zum Beispiel gibt es andere Kuriositäten. Nehmen wir diese. Aus Dinant, dort spricht man französisch, wird gemeldet, dass einem Mann namens Ludger Staf etwas äußerst Seltsames passiert.Etwas, woran er sich jedes Mal erinnern muss, wenn er mal pinkeln muss.

Er wollte sich sterilisieren lassen und begab sich in die Obhut des zuständigen medizinischen Personals. Vor der Operation muss es einen fatalen Informationsfehler gegeben haben. Jedenfalls schnitten die medizinischen Brüder ihm die Vorhaut ab, statt ihm sagen wir mal die Samenstränge sterilisationstechnisch zu unterbinden.

Johan Cruijff sagt, dass “jeder Nachteil seinen Vorteil” habe. De Telegraaf höhnt, er kann froh sein, dass es nicht umgekehrt gewesen sei – dass er sich vorhauttechnisch habe operieren lassen wollen und stattdessen sterilisiert worden sei.

28.09.2010 von Falk Madeja
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Den Haag: Regierungsprogramm soll beinahe klar sein UPDATE

von Falk Madeja

Am Montag-Abend sollen sich VVD-Fraktionsführer Mark Rutte, CDA-Fraktionschef Maxime Verhagen und Geert Wilders im Prinzip über die meisten Details des Regierungsprogramms geeinigt haben. Am Dienstag beraten die Fraktionen, am Samstag wollen die Christdemokraten das dann absegnen – oder auch nicht. Geert Wilders ist dann in Berlin.

Es soll noch zwei Knackpunkte geben, berichtet De Volkskrant. Die VVD wollen bei der sogenannten Wajong-Regelung eine Milliarde Euro einsparen. Es handelt sich um spezielle Versicherung für Jugendliche, die vor dem 17. Lebensjahr als arbeitsunfähig erklärt worden sind. Sage und schreibe 168.000 Jugendliche bekommen so endlos eine Art Sozialhilfe. CDA und PVV sollen Probleme damit haben, hier Einsparungen vorzunehmen. Die VVD will ausserdem die Auszahlung von Arbeitslosenhilfe von drei auf ein Jahr verkürzen, die anderen beiden Parteien wohl eher nicht.

UPDATE: Das Algemeen Dagblad meldet, dass die drei Parteien sich über ihr Programm geenigt hätten. Am Mittwoch… weiter lesen

27.09.2010 von Falk Madeja
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Holland Crime: Wasser ja, aber weniger Brot

von Falk Madeja
Brot für Holland-Knackies

Brot für Holland-Knackies

In den niederländischen Gefängnissen geht es jetzt ans Eingemachte. Statt Wasser und Brot gibt es jetzt Wasser und weniger Brot. Genauer gesagt bekamen die Holland-Knackies bislang ein halbes Brot am Tag und nun ein halbes Brot in zwei Tagen, schreibt De Volkskrant.

Das Wasser, nach meinen Informationen, fliesst nach wie vor unbegrenzt aus dem Hahn. Ausserdem gibt es warmes Mittagsessen usw., aber es gibt eben ein Problem. Die “Commissie van Toezicht van de Penitentiaire Inrichting Haarlem” (Aufsichtsbehörde für das Gefängnis in Haarlem) schrieb an Jutsizminister Ernst Hirsch Ballin, dass eine Grenze überschritten sei wenn es heisse, die der Obrigkeit anvertrauten Menschen würden nicht genug zu essen bekommen. Wohl wahr.

Aber die Gefängnis-Direktion sieht angeblich keine Möglichkeiten, um für die Gefangenen mehr Brot einzukaufen. Es ist immerhin Geld genug für zwei Stücken Frucht (Bananen?) pro Tag. Die Gefangenen können Kekse und fettige… weiter lesen

24.09.2010 von Falk Madeja
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Niederlande zählt ca. 53.000 Moslem-Orthodoxe

von Falk Madeja

Sind es wirklich Millionen fanatischer Moslems, die da in den Niederlanden wohnen und dem Rest der Einwohner das Leben schwer machen? Millionen – das suggerierte Geert Wilders schon mal. Die Universität von Amsterdam hat das mal untersucht und das Ergebnis ist, dass es in den Niederlanden um die 53.000 orthodoxe Moslems gibt.

Das seien acht Prozent aller Moslems, bei den Marokkanern sollen es zwölf und bei den Türken fünf Prozent sein. Also 24.000 Moslem-Fanatiker bei den Marokkern und 12.000 bei den Türken.

Diese Menschen weigern sich, dem anderen Geschlecht die Hand zu geben, nicht-religiöse Musik anzuhören und gehen nicht dorthin, wo sich Frauen und Männer gemeinsam aufhalten. Gewalt finden sie auch ganz toll.

“Das ist eine schlechte Nachricht für die Demokratie”, sagte der Politologe Jean Tillie, der zusammen mit Ineke Roex und Sjef van Stiphout zweieinhalb Jahre an der Studie arbeitete. “Diese Menschen haben sehr unangenehme Auffassungen.” Er glaubt aber… weiter lesen