Gretta Duisenberg stört Schweigeminuten

Gretta Duisenburg, Witwe des Eurobankers Wim Duisenberg, gilt als die bekannteste Antisemitin der Niederlande. Sie findet, dass das ein Ehrentitel sei. Sie engagiert sich für Palästinenser und vor allem gegen Israel.

Am 4. Mai lieferte sie einen Eklat. Das ist der Tag, an dem die Niederländer zwischen 20:00 und 20:02 zwei Schweigeminuten für die Opfer des Zweiten Weltkrieges haben – nur Gretta Duisenberg nicht. Sie saß im Restaurant  L’Entrecôte et les Dames, telefonierte während der Schweigeminuten. Dann fiel sie vom Stuhl, es gab Reaktionen der anderen Gäste. Schließlich wurde die Polizei geholt, um sie aus dem Restaurant zu entfernen.

Kommentare (3)

  1. Es ist ganz einfach. Sie findet es einen „Ehrentitel“, Antisemit genannt zu werden. Dann nennen wir sie einfach auch so.

  2. Herr Zahl,

    Ich glaube man soll gerade in AD glauben wass da geschrieben wird.
    Man sollte diese Frau ausweisen.
    Am besten richtung Palestinien, da kann sie sich vorort kümmern

    Ich unterstelle hier ganz klar Absicht gerade an dem Moment wo den Mord an tausende Juden herdacht wird zu boykottieren.

    Schandalig..

  3. Hallo Falk,

    ich glaube, hier ist ein wenig Vorsicht angebracht. Der Bericht im „Algemeen Dagblad“ und der auf der NRC-Webseite (http://www.nrc.nl) widersprechen einander in wesentlichen Punkten, und beide klingen für mich irgendwie merkwürdig. Mal sehen, ob sich Gretta Duisenberg selbst zur Sache äussern wird.

    Was immer man von ihrem Engagement fuer die Palästinenser hält: In jedem Fall hat es ihr viele Feinde eingebracht, für die schon dieses Engagement Grund genug ist, sie zur Antisemitin zu erklären. In diesem Kontext steht auch ihre (sicher nicht glücklich formulierte) Bemerkung, es sei schon fast ein Ehrentitel, Antisemit genannt zu werden.