30.09.2011 von Falk Madeja

Hools an den Pranger
Die Stadt Rotterdam will mit einer ungewöhnlichen Maßnahme ein paar Hooligans fangen. Diese hatten am 17. September im Stadion De Kuip Angst und Schrecken verbreitet, als sie u.a. Angestellte von Feyenoord Rotterdam bedrohten. Bilder von den Verdächtigen kursieren zwar schon einige Zeit auf einer Polizei-Website, aber die Gewaltäter konnten nicht aufgespürt werden.
Darum kündigte Bürgermeister Ahmed Aboutaleb an, dass überall in der Stadt Poster mit den Hooligans aufgehängt werden. So geschieht es jetzt auch, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Bilder sind im Stadtzentrum, bsw. bei Supermärkten, zu sehen.
29.09.2011 von Falk Madeja

Weltrekord im TV-gucken
Jetzt gehts los! Besser gesagt: heute gings los. Der niederländische TV-Sender BNN will mit gleich 60 Kandidaten einen neuen Weltrekord im Fernsehgucken aufstellen. Seite heute früh um 07:00 Uhr sehen diese im ”Nederlands Instituut voor Beeld en Geluid” (NL-Institut für Bild und Ton) unterbrochen Fernsehen. Genau hier hatte Efraim van Oeveren vor zwei Jahren sage und schreibe 86 Stunden vor dem Bildschirm ausgehalten, inzwischen sollen zwei Schwestern aus Australien diesen Rekord um eine Stunde überboten haben. Die 60 tapferen Niederländer sollen den Rekord wieder übertreffen. Einer würde schon reichen, der Gewinner gewinnt eine Reise nach Los Angeles.
21.09.2011 von Falk Madeja

Deutsche Familie im Wald
Seltsame Gäste da im Wald im Wald bei Sibulco (Twente) bzw. Westerhaar, nahe der deutschen Grenze. Dort soll eine komplette deutsche Familie eingezogen sein, mit Kinder im Alter von elf, fünf und vier Jahren sowie einem Kleinkind im Alter von drei Monaten, berichtet De Telegraaf. Ein paar Hunde haben sie auch mitgenommen.
Die Familie kommt aus Warendorf, beide Eltern sind 30 Jahre alt. Die Behörden wollten ihnen wohl die Kinder wegnehmen. Am Tag, als das Urteil hierzu gesprochen werden sollte, setzten sie sich auf Fahrräder und fuhren ins Nachbarland. Die niederländischen Behörden machen sich nun Sorgen um die Kinder. Hoffentlich findet alles ein gutes Ende.
19.09.2011 von Falk Madeja

Ajax-Fans sind keine Juden
Jetzt soll es Amsterdams Bürgermeister Eberhard van der Laan treffen. Den ehemaligen Rechtsanwalt erwartet eine Anklage – wegen angeblichem Antisemitismus! Mit ihm soll die Direktion von Ajax Amsterdam vor den Kadi – das will die Organisation “Bestrijding Antisemitisme” (Bekämpfung des Antisemitismus).
Grund: die Fans von Ajax Amsterdam nennen sich “Juden” oder “Superjuden” und schwenken neben den Ajax-Fahnen auch israelische Flaggen herum. Die gegnerischen Fans, von ADO Den Haag, Feyenoord Rotterdam etc., lassen sich davon zu hetzerischen Gesängen inspirieren oder zischen Gasgeräusche (wie in Auschwitz). Wir berichteten über den ADO-Kicker Lex Immers, der nach dem Sieg gegen Ajax sang “Wir gehen auf Judenjagd”. Der Punkt ist: die Ajax-Fans sind eigentlich gar keine Juden (vielleicht ein paar) und die gegnerischen Fans sagen, sie seien keine Antisemiten wenn die anderen ja keine Juden sein. So… weiter lesen
16.09.2011 von Falk Madeja

Königskutsche mit Sklaven
Eigentlich ein Fest, der sogenannte Prinsjesdag in Den Haag. An jedem dritten Dienstag im September rollt die Königin in einer Kutsche durch Den Haag – und dann liest sie die Thronrede vor. Darin geht es um die Staatsausgaben im kommenden Jahr.
Und in diesem Jahr auch um jede Menge Ärger. Nehmen wir die Kutsche. Heute morgen kommen GrünLinks und die Sozialistische Partei auf die Idee, eine Teildemontage der Kutsche zu verlangen. Grund: auf der Kutsche ist das Bild “Hulde der Kolonieen” zu sehen. Darauf knieen ein paar farbige Menschen, die ganz wild darauf sind, den Holländern ihre Besitztümer zu überreichen. Bzw. sich selbst als Sklaven. Die Wirklichkeit sah natürlich anders aus, die Niederländer verhandelten die armen Menschen weltweit. Jetzt soll das Bild weg, aber warum fiel es GL und SP erst jetzt auf? Die Pressestelle des Königshauses, der RVD, teilt inzwischen mit, dass man die aus dem 19. Jahrhundert stammende… weiter lesen
16.09.2011 von Falk Madeja
Michèle Martin, Frau des belgischen Mädchen-Mörders Marc Dutroux, könnte nach Verbüßung eines Teils ihrer Strafe im Nachbarland Niederlande aufgefangen werden. Und zwar im Kloster der “Dominicanessen van Bethanië” Thorn (Provinz Limburg). Das hat die Oberste namens Sarah Bohmer im niederländischen Fernsehen erklärt. Die Taten von Michèle Martin seien zwar “monströs”, aber sie müsse eine Chance haben, um ihr Leben zu bessern.
Martin wurde 1996 verhaftet, weil sie nichts dagegen unternahme, als ihr Mann Marc Dutroux Mädchen entführte, vergewaltigte und einsperrte. Im Jahr 2004 bekam sie 30 Jahre Gefängnisstrafe. 1998 wurde sie schon einmal wegen ähnlicher Delikte zu fünf Jahren Haft verurteilt, kam aber 1992 wieder frei – um rückfällig zu werden. Inklusive der Untersuchungshaft hätte sie jetzt die Hälfte der 30jährigen Haftstrafe abgesessen. Es gab auch den Plan, dass sie nach Frankreich gehen würde, aber die französischen Autoritäten winkten ab. Ob sie tatsächlich in die Niederlande geht, ist allerdings unklar.
16.09.2011 von Falk Madeja
Frauen, die in den Niederlanden in der Öffentlichkeit eine Burka bzw. einen Nikab (Gesichtsschleier) tragen, sollen künftig mit einer Geldstrafe von maximal 380 Euro bestraft werden. Das geht aus einem Plan der beiden Regierungsparteien CDA und VVD hervor, der am heutigen Freitag weiter im Ministerrat besprochen wird. Dieser Plan geht auf einen Vorschlag von Geert Wilders aus dem Jahr 2007 zurück. Übrigens sollen auch andere gesichtsverhüllende Utensilien so wie Bivak-Mützen und Helme so bestraft werden.
In den Niederlanden soll es ungefähr 150 Frauen geben, die sich mit Hilfe von Burka bzw. Nikab von der Außenwelt abzuschliessen versuchen. Maximal einige hundert Frauen tragen diese Kleidungsstücke zu bestimmten Gelegenheiten, berichtet De Telegraaf.
14.09.2011 von Falk Madeja

- Radikaler Iman im Knast von Tilburg
Hassan B., ein 44jähriger Extrem-Islamist der im Juli im spanischen Madrid verhaftet worden ist, hatte sich eine Weile im Gefängnis im niederländischen Tilburg als Iman betätigt.
Das Justizministerium in Den Haag bestätigte jetzt entsprechende Aussagen von Mitarbeitern des Gefängnisses, berichtet u.a. De Telegraaf. Er hatte als Teilzeitkraft für den Dienst Geestelijke Verzorging gearbeitet.
Er wurde am 20. Juli auf Ersuchen der marokkanischen Autoritäten verhaftet. Er wurde dort 1985 im Zusammenhagng mit dem Mord an politischen Gegnern zum Tode verurteilt.
14.09.2011 von Falk Madeja


Kondom-Probleme in der Provinz Brabant – ich dachte, dass ich darüber bereits ausreichend geschrieben hatte. Es geht darum, kurz gesagt, dass es in dieser Provinz vor allem dann keine Kondome gibt, wenn man sie braucht, und vor allem nicht in und um Hotels. Genauer gesagt, wenn man spontan nachts ein Hotel besucht. Das ist mir sowohl in Roosendaal als auch in Breda passiert.
Jetzt erreicht mich eine interessante Nachricht. Die Leute von den Tourismus-Autoritäten der Provinz Brabant (genannt VVV Brabant) scheinen über das Problem nachgedacht zu haben, wahrscheinlich auch getrieben von Berichten so wie sie auf diesem Blog zu finden sind. Auf der Messe “50PlusBeurs”, eine Messe für Über-50-Jährige, teilten sie glatt Kondome aus. Doch, so berichtet die Omroep Brabant (TV- und Radiosender der Provinz), es soll ein Schlag ins Wasser gewesen sein. Die Besucher des Standes schauten sich überrascht das seltsame Geschenk an, kicherten und sagten schon mal “Diese… weiter lesen
13.09.2011 von Falk Madeja

Es sind keine Drillinge
Ja, gibts denn das! Am heutigen 13. September haben drei Geschwister gemeinsam Geburtstag, und doch ist es kein Drilling. Die Eltern von Leon (46), Jacqueline (44) und Marjolein (39) Teunissen haben eine unglaubliche Punktlandung vollbracht. Sie brachten ihre drei Kinder immer am 13. September zur Welt.
Quelle: Algemeen Dagblad