Archive for Januar, 2012

31.01.2012 von Falk Madeja
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Niederlande will alle Panzer an Indonesien verkaufen

von Falk Madeja

Für Aufregung sorgt in den Niederlanden der Plan, die verbliebenen 100 Leopard-Panzer an die ehemalige Kolonie Indonesien zu verkaufen. Laut der Zeitung “De Pers” soll der Kaufpreis 210 Millionen Euro betragen. Arjan El Fassed, Abgeordneter der Partei GrünLinks, befürchtet, dass die indonesische Armee die Panzer letztendlich gegen die eigene Bevölkerung einsetzen werde. Zuletzt hätten die Behörden in West-Papua Gewalt eingesetzt und es habe Tote gegeben. GrünLinks setzt jetzt auf einen ungewöhnlichen Bündnispartner: die PVV von Geert Wilders. Der sei ja schließlich gegen den Waffenexport in islamische Länder.

Hintergrund: die niederländische Armee muss einsparen. In diesem Zusammenhang will Den Haag sämtliche Panzer abschaffen.

 

30.01.2012 von Falk Madeja
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Grünen-Politikerin: “Alle Frauen sollen Burka tragen”

von Falk Madeja

Karin Dekker, 51jährige Politikerin der Partei GrünLinks, hat sich mit einem seltsamen Vorschlag landesweit in die Schlagzeilen bringen können. Die Beigeordnete der Stadt Groningen will, dass künftig alle Frauen in den Niederlanden eine Burka tragen sollen. Grund: die Regierung in Den Haag hat nämlich beschlossen, dass das Tragen einer Burka (und anderer Vermumungen) künftig verboten werden soll.

Daraufhin schrieb Karin Dekker auf Twitter, dass sie noch Mitstreiterinnen suche, die wie sie selbst in einer Burka herumlaufen werden. Wahrscheinlich sieht sie darin einen Akt der Solidarität mit den ungefähr 200 Frauen in den Niederlanden, die zum Tragen einer Burka gezwungen werden. Noch wahrscheinlicher ist allerdings, dass sie sich damit lächerlich macht.

30.01.2012 von Falk Madeja
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Betrunkener 15jähriger fährt mit Auto in eine Pizzeria

von Falk Madeja

Im niederländischen Sint Willebrord sorgte ein betrunkener Teenager für Aufsehen. Der 15jährige fuhr nämlich volltrunken mit dem Auto seiner Mutter mitten in eine Pizzeria. Das Fahrzeug kam kurz vor einem besetzten Tisch zum Stehen, verletzt wurde zum Glück niemand. Dann versuchten der Junge und drei seiner Freunde (zwischen 14 und 16 Jahren) zu flüchten, die Polizei konnte sie aber einholen.

30.01.2012 von Falk Madeja
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Hells Angels verliessen ihr Hauptquartier in Amsterdam

von Falk Madeja

Heute morgen ist es dann tatsächlich passiert: die Hells Angels haben in Amsterdam ihr Hauptquartier im H.J.E. Wenkebachweg in Amsterdam-Oost verlassen. Gegen halb elf haben sie der Gemeinde Amsterdam die Schlüssel übergeben. Die Stadt Amsterdam wird noch heute mit den Abbruch-Arbeiten beginnen, später sollen hier einmal Wohnungen gebaut werden.

Die Hells Angels haben von der Stadt zum Ausgleich 400.000 Euro empfangen. Zunächst einmal müssen sie sich ein neues Haus suchen, allerdings hat sich bislang noch keine Gemeinde gefunden, die die Hells Angels zu Gast haben möchte.

Unterdessen hat Sicherheitsminister Ivo Opstelten angekündigt, dass die Regierung sowie die Staatsanwaltschaft künftig besser im Kampf gegen sogenannte “Outlaw biker” (also Motorrad-Kriminelle) zusammen arbeiten wollen. Ihnen wird Erpressung, Bedrohung, Gewalt und illegaler Besitz von Feuerwaffen vorgeworfen. Es soll ihnen künftig erschwert werden, sich zu Meetings zu treffen oder Klubhäuser zu bauen. Auch Europol soll helfen.

27.01.2012 von Falk Madeja
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Holleeder im Wald gesehen

von Falk Madeja
Holleeder im Wald

Holleeder im Wald

So, der Mann ist frei. Willem Holleeder, der bekannste Ganove der Niederlande. Wegen Entführung des Bier-Magnaten Freddy Heineken und Erpressung des Immo-Hais Willem Endstra hat er insgesamt 21 Jahre im Gefängnis gesessen, nun ist er also frei.

Aber was nun? Die Justiz hat ihn irgendwo im Wald frei gelassen, heisst es. Peter R. de Vries, wichtiger Kriminalreporter des Landes, hat ihn im Wald gesehen. Holleeder sei “gezeichnet”, aber sehe ansonsten gut aus.

Jetzt muss er ein neues Leben anfangen. Aber: die Justiz will noch 17 Millionen Euro von ihm. Die kann er wohl nur bezahlen, wenn er neuerlich kriminell wird. Oder Lotto spielt.

 

27.01.2012 von Falk Madeja
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Niederlande verbietet Burka

von Falk Madeja

Als drittes europäisches Land nach Frankreich und Belgien verbietet die Niederlande die Burka. Innenmisterin Liesbeth Spies nannte das einen Akt von “unvorstellbarer Wichtigkeit”. Welche Strafen es gibt, wenn jemand doch eine Burka trägt, ist unklar. In Frankreich riskiert eine Burka-Frau 150 Strafe, und ein Mann, der seine Frau zur Burka zwingt bis zu 30.000 Euro und zwei Jahre Gefängnis. In den Niederlanden sollen nach Schätzungen um die 150 Frauen gezwungen oder freiwillig die Burka tragen.

27.01.2012 von Falk Madeja
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Größter Krimineller der Niederlande frei

von Falk Madeja
Holleeder frei

Holleeder frei

Es ist geschehen. Willem Holleeder, der größte Kriminelle der Niederlande, steht wieder auf freien Füßen. Insgesamt hat er 21 Jahre im Gefängnis gesessen, weil er u.a. den Bier-Magnaten Freddy Heineken entführt hatte. Die letzte Strafe bekam er, weil er den Immo-Hai Willem Endstra erpresst hatte. Holleeder soll bei zahlreichen Liquidationen mitgemischt haben, aber die Polizei kann es ihm einfach nicht beweisen. Heute hat die Polizei ihn in einem abgedunkelten Auto aus dem Gefängnis in Rotterdam weggefahren und “irgendwo” auf der Straße (wahrscheinlich in Amsterdam) freigelassen.

Was nun? Er hat wohl irgendwo in Amsterdam eine Wohnung bekommen, Freunde sollen das organisiert haben. Freunde. Er hat also noch Freunde. Eigentlich geht jeder davon aus, dass er eigentlich vor allem Feinde hat. Und dass einer dieser Feinde irgendjemand vom Balkan organisiert, der ihn erschiesst. Die Frage ist, ob (oder wann) er wieder im kriminellen Millieu mitmischt.… weiter lesen

26.01.2012 von Falk Madeja
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Dieb läßt Rucksack mit Adresse im Auto liegen

von Falk Madeja

Für einen 40jährigen Dieb im niederländischen Arnheim ist die Sache aber ganz dumm gelaufen. Er brach in ein Auto ein – und ließ dann seinen Rucksack liegen. Darin enthalten: der Entlassungsbrief aus dem Gefängnis mitsamt seiner Adresse und anderen persönlichen Angaben. Am gleichen Abend lief er dann mitsamt dem Diebesgut der Polizei in die Arme, die ihn gleich wieder im Gefängnis ablieferte.

26.01.2012 von Falk Madeja
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Niederlande: Holocaust-Leugnen wird nicht bestraft

von Falk Madeja

Die Regierung in Den Haag will das Leugnen von Völkermord nicht verbieten - interessant in einer Zeit, wo in Frankreich verboten wurde abzustreiten, dass es in der Türkei einen Genozid an den Armeniern gab. Wie De Telegraaf schreibt, findet die Regierung die Meinungsfreiheit wichtiger als eine Strafe für die Holocaust-Lüge.

Joël Voordewind von der Christenunion (kleine christliche Partei) hatte einen Gesetzes-Vorschlag eingebracht, wonach das Leugnen von Völkermord künftig mit einem Jahr Gefängnis oder maximal 7600 Euro bestraft werden könne. Sein Motiv war die wachsende Zahl antisemitischer Sprüche im Internet. Premier Mark Rutte war von Anfang an gegen Strafen für derlei Äußerungen, die PVV von Geert Wilders wollte die Täter lieber zum Psychiater schicken.

Übrigens können die Völkermord-Lügner nach anderen Paragraphen bestraft werden, bsw. wg. sogenannter “Gruppen-Beleidigung”.

26.01.2012 von Falk Madeja
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Regierung in Den Haag hat auf einen Schlag 8 Milliarden versemmelt

von Falk Madeja
Acht Milliarden Euro weg

Acht Milliarden Euro weg

Das sind Zahlen! Der niederländische Staat hat im Jahr 2008 bei der Nationalisierung der Banken ABN Amro und Fortis glatt acht Milliarden Euro zu viel bezahlt. Zum Vergleich: die heutige Regierung aus CDA und VVD (plus PVV von Geert Wilders) wird sich in Kürze mit dem Problem auseinander setzen müssen, wie im Staatshaushalt weitere sieben Milliarden Euro eingespart werden können. Wilders schätzte dieser Tage die Chance auf 50 zu 50 ein, das man sich einigen könne. Wenn nicht, dann wird es Neuwahlen geben.

Was war passiert? Kurz gesagt: die Übernahme der zwei Banken durch den Staat wurde durch De Nederlandsche Bank (entspricht der Bundesbank), dem Finanzministerium und Beratern der Geschäftsbank Lazard abgwickelt. Wie üblich musste erst einmal festgestellt werden, was denn nun der Marktwert von ABN Amro und Fortis war. Die Leute von der Nederlandsche Bank, dem Finanzministerium… weiter lesen