15.12.2009 von Falk Madeja
Genauer gesagt um 200 Ausgaben des Korans, den die im Afganistan-Einsatz weilende niederländische Armee an die Kollegen der afganischen Truppe als Geschenk austeilte! Wo das das Problem ist? Nun, die PVV von Geert Wilders und die orthodox-protestantische Partei SGP haben Verteidigungsminister Eimert van Middelkoop gleich mal einen Brief geschrieben.
Geert Wilders ist gegen die Aktion, weil er in dem Geschenk eine “beschämende Form der Islampropaganda durch die niederländische Armee” sieht. In dem “extrem hasserfüllten Buch werden Juden mit Affen und Schweinen” verglichen, werde “zum Krieg gegen die Ungläubígen aufgerufen” und “die islamitische Weltherrschaft” propagiert. Die niederländische Armee möge die Koran-Exemplare wieder einsammeln. Der SGP-Abgeordnete Kees van der Staaij findet die Aktion „unbegreiflich und unglücklich”. Die Niederlande solle sich stattdessen um das Thema Glaubensfreiheit kümmern, damit in Afganistan bsw. auch Bibeln ausgeteilt werden könnten.
Ein Sprecher des Verteidigungsministerium sagte, dass die Koran-Exemplare den afganischen Soldaten u.a. helfen sollten, lesen und schreiben zu lernen.
31.03.2009 von Falk Madeja
Die Sozialistische Partei der Niederlande (eine Art Links-Partei, bloss dass sie statt Stalin den anderen linken Massenmörder, Mao, toller fanden) protestiert gegen den Krieg in Afganistan. Und zwar mit diesem TV-Spot!
09.03.2008 von Falk Madeja
In der afghanischen Stadt Jalalabad haben am Sonntag 2000 Menschen gegen die dänischen Mohammed-Karikaturen und den vom niederländischen Politiker Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Film protestiert. Sie verbrannten dänische und niederländische Fahnen und drohten in Sprechchören u.a. mit Selbstmordanschlägen gegen Ausländer.
18.09.2007 von Falk Madeja
Königin Beatrix hielt wie üblich am dritten Dienstag im September am Prinsjesdag die Thronrede – diesmal war aber etwas anders. Sie haperte beim Sprechen, berichtet das Wochenmagazin “Elsevier”. Ja, die Monarchin schien ausser Atem.
Das Haushaltsbudget habe momentan einen Überschuss, und wenn alles gut ist, dann soll das noch jahrelang so bleiben! 200.000 Langzeitsarbeitslose sollen in den Arbeitsmarkt integriert werden, Terrorimus, Kriminalität und Gewalt bekämpft werden. Auch in Afganistan.
Jugendliche unter 27 Jahren müssen entweder arbeiten gehen oder einer Ausbildung folgen. Operations-Wartelisten in Krankenhäuser sollen sinken. Und dann endete das Staatsoberhaupt, indem sie sagte, sie wolle um Gottes Segen beten.
16.09.2007 von Falk Madeja
Waren es, wie De Telegraaf vermutet, Vandalen? Egal. Die Täter müssen jedenmfalls einen sehr hässlichen Charakter haben. In Amsterdam ist das Denkmal “Der Schrei”, das dem von einem Moslem-Trottel kaltblütig ermordeten Filmemacher und Kolumnisten der Tageszeitung “Metro” gewidmet ist, beschmiert worden. Mit schwarzen Buchstaben steht da “Al-Qaeda” und das Datum 27-11-2007. Wollen wir mal hoffen, dass unsere fanatischen Terror-Freunde für diesen Tag nicht irgendeinen Blödsinn planen.
Das 4,5 Meter hohe Denkmal von Jeroen Henneman befindet sich im Oosterpark von Amsterdam. The van Gogh ist hier in der Nähe am 2. November 2004 von einem Moslem auf abscheuliche Weise ermordet worden.
08.08.2007 von Falk Madeja
Meine Güte berichtete, dass der niederländische Politiker Geert Wilders in einem Brief an die linksliberale Zeitung “De Volkskrant” den Koran mit Hitlers “Mein Kampf” verglichen hatte und zu einem Verbot des Korans aufrief.
Inzwischen wurde er von der sozialdemokratischen Politikerin Els Lucas angezeigt. Die Anwältin meint, dass sich ein Abgeordneter nicht so äussern dürfe. “Mit seinen Bemerkungen zum Koran hetzt er Bevölkerungsgruppen gegeneinander auf.” Ausserdem habe Wilders in dem Brief dazu aufgerufen, dass es für islamische Menschen einen Einwanderungsstop gegen solle.
Geert Wilders nannte die Anzeige “sehr traurig”. Er wolle nicht zum Hass anstacheln: “Ich will dass der Koran verboten wird. Das ist eine politische Meinung. Ich sitze im Parlament, um diese zu äussern.”
Politiker anderer Parteien haben bereits abweisend reagiert. “Billiges Gequatsche”, sagte VVD-Parlamentarier Halbe Zijlstra. Den Verbots-Aufruf nannte er “idiotisch”. Wilders war früher übrigens Mitglied der VVD. Kees van der Staaij von der Partei SGP sagte, Wilders dürfe… weiter lesen
12.07.2007 von Falk Madeja
Der niederländische Anti-Islam-Populist Geert Wilders hat sich was einfallen lassen. Er wird am heutigen Donnerstag im Haager Parlament einen Gesetzesplan einreichen, wonach Trägerinnen einer Burka künftig entweder 12 Tage ins Gefängnis gehen oder 3350 Euro Strafe zahlen sollen. Auch in der Moschee soll die Burka strafbar werden, nur in den eigenen vier Wänden soll sie erlaubt sein.
Linksextreme, die z.B. gern mit Skimützen und anderem ihr Gesicht bei Demos verhüllen, sollen ausserhalb dieses Gesetzes bleiben. Es gehe ihm um die Burka als ”Symbol der Frauenunterdrückung”, also nicht um ein allgemeines Vermummungsverbot. Die Burka würde Frauen-Emanzipation verhindern und die Chance auf einen Job verkleinern. Ausserdem würde die Burka das allgemeine Sicherheitsgefühl bedrohen und identifizieren können man die Frauen unter der Burka auch nicht. Zwar ist die Burka im niederländische Strassenbild höchst selten zu sehen, gab er zu, aber es sei besser jetzt etwas dagegen zu tun, als wenn es zu spät sei.
Vor zwei… weiter lesen
04.07.2007 von Falk Madeja
In diesem Moment ist die Mission der niederländischen Armee im afganischen Uruzgan innenpolitisch schwer umstritten. Verteidigungsminister Eimert van Middelkoop vergaloppierte sich in der vergangenen Woche, weil er in einem Interview vorsichtig davon sprach, dass die Mission trotz aller Probleme fortgesetzt werden solle.
Die Probleme sind heftig. Die niederländischen Truppen werden, wie etwa im vergangenen Monat beim Örtchen Chora, in gefährliche Kampfeinsätze mit den Taliban verwickelt. Neben sehr vielen (100en?) toten Taliban starben auch Zivilisten und 2 niederländische Soldaten. Es gibt inzwischen bei der niederländischen Armee einen ernsthaften Mangel an Fliegern und Technikern, denn die finden in der Zivilwirtschaft einfach einen zudem ungefährlichen Job. Das vorhandene Personal muss darum immer häufiger ausgesonden werden.
Zudem: Die Kosten laufen komplett aus dem Rude. Waren für zwei Jahre 380 Millionen Euro eingeplant – wurden schon im ersten Jahr allein 600 Millionen Euro ausgegeben. Ingesamt fehlen dem Verteidigungsminister 1 Milliarde Euro. Ein Grund ist wohl, dass… weiter lesen
13.06.2007 von Falk Madeja
Wir von Meine Güte schätzen die Chance als sehr gering ein, sollte sich hierzulande eine Frau voll verhüllt in Burka um eine Job bewerben. Die Gemeinde Diemen, dicht bei der Stadt Amsterdam, auch. Also kürzte sie einer jungen Burka-Dame für drei Monate die Sozialhilfe um 100 Prozent – aber nun sagte ein Richter in Amsterdam, dass der Stütze-Entzug unrechtmässig gewesen sei.
Was war passiert? Sozialhilfe-Empfänger haben eine Bewerbungspflicht. Natürlich auch, wenn sie eine Burka tragen. Die besagte Dame bewarb sich vier mal. Zweimal wurde sie wegen der Burka abgelehnt (muss ja auch ein komisches Bewerbungsfoto sein), ein weiteres Mal meldete sich die betreffene Firma gar nicht mehr und den vierten Job wollte sie nicht annehmen, weil sie von zu Hause aus telefonisch Lotterie-Lose verkaufen sollte. Blieb den Behörden eigentlich nur die Empfehlung, ihr das Ablegen der Burka zu empfehlen. Wollte sie aber nicht. Die Konsequenz: Entzug der Sozialhilfe für drei… weiter lesen
21.04.2007 von Falk Madeja
Hollands Militärs müssen sich jetzt einschränken. Sollte Sie beim Urlaub auf Kreta jemand mit niederländischem Akzent um ein Bier anbetteln, dann können wir Ihnen eine Erklärung geben. Es könnte ein niederländischer Soldate sein! Denn wenn niederländische Soldaten aus Afganistan zurückkommen, dann dürfen sie sich auf der griechischen Insel erholen. Bislang gab es zur Erholung ohne Ende Gratis-Bier – was einige der Holland-Kämpfer promt zu dummen Dingen wie Schlägereien verführte. Armee-Chef Dick Berlijn greift jetzt durch. Ab jetzt gibt es für seine Soldaten nur noch zwei Gratis-Bier! Nicht, dass er gegen das Saufen ist – das dürfen seine Leute weiter machen. Aber eben selbst bezahlen!