Archive for the ‘AllAboutRoyals’ Category

28.11.2007 von Falk Madeja
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100 Jahre Schlägereien

von Falk Madeja
Nein, als grosse Symphatieträger sind die Fans des Vereins Feyenoord Rotterdam nicht gerade bekannt. Besonders wenn es gegen deutsche Vereine (Werder Bremen, Leverkusen etc.) bzw. den grosse Rivalen im eigenen Land, Ajax Amsterdam, geht, liefern sich die Fans von Feyenoord absurde Schlachten.

Jetzt wird Feyenoord 100 Jahre alt – und die Gewaltfreunde aus Rotterdam machen ihrem schlechten Namen wieder alle Ehre. Sie bringen eine DVD heraus, auf denen die blutigen Schlachten noch mal fein aufgeführt sind, schreibt die Amsterdamer Zeitung “De Telegraaf”. Im Internet ist schon ein Trailer zu sehen, auf dem Feyenoord-Anhänger sich mit der Polizei prügeln. Ausserdem sind angekündigt: Bilder von brennenden Autos und allerlei Prügeleien innerhalb und ausserhalb des Stadions.

In 100 Jahren sei viel bei Feyenoord geschehen, und das nicht nur auf dem Fussballfeld, schreiben die Initiativnehmer. Bei Feyenoord ist man peinlich berührt.… weiter lesen

10.10.2007 von Falk Madeja
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Was kostet eigentlich ein Königshaus?

von Falk Madeja

Aufsehenerregende Zahlen, die Niederländer staunen! In nur vier Jahren stieg das Budget der Königlichen Familie von 83 auf 113 Millionen Euro, berichtet der niederländische Bertelsmann-Ableger RTL. Das sei eine Zunahme um 36 Prozent! Es würden immer wieder neue Posten im Staats-Budget auftauchen, die mit den Oranjes zu tun hätten, klagen Parlamentarier.

So habe das Landwirtschaftsministerium dem Palast “Het Loo” eine Million Euro Subvention gegeben, obwohl das nirgendwo deutlich vermeldet wurde. Überhaupt seien Einkünfte und Ausgaben des Palastes geheim.

Völlig unklar seien auch die Kosten der Bodyguards von Königin Beatrix. Zwar sei das Innenministerium dafür verantwortlich, aber der Posten würde via ein anderes Ministerium, VROM, finanziert. Dieses Ministerium kümmert sich ansonsten um Umwelt, Wohnen und Einwanderung.

Die Parteien PvdA, SP, PVV, GrünLinks, D66 und die Partei für die Tiere wollen nun laut RTL, dass Premier Balkenende (CDA) endlich einmal alle Kosten des Königshauses auflistet. Das ist… weiter lesen

09.10.2007 von Falk Madeja
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Holland in Verwirrung

von Falk Madeja

Es gibt einen Grund, warum die Niederländer so viel rund um den harmlos anmutenden Satz der Prinzessin Maxima streiten, dass es den Niederländer nicht gäbe. Der Kulturhistoriker Thomas von den Dunk sagte dem Algemeen Dagblad, dass es Niederländer gäbe, aber nicht den Niederländer. Er und sein Kollege Han van der Horst geben darum der Prinzessin Maxima Recht.

Wenn überhaupt etwas für die niederländische Geschichte typisch sei, dann die Einheit in Unterschiedlichkeit. Das Leben in Staphorst (wo orthodoxe Protestanten leben) habe wenig mit dem Leben in Amsterdam Noord (viele Einwanderer anderen Glaubens und mit anderen Bräuchen) zu tun.

Natürlich gebe es typisch niederländische Eigenschaften wie “Sparsamkeit”, der “Handelsmentalität” und den “erhobenen Zeigefinger des Pfarrers” (gemeint ist eine gewisse Neigung zur Besserwisserei).

Die Aufregung, die die Worte von Prinzessin Maxima ausgelöst hat, ist ihrer Meinung nach der vorherrschenden Unsicherheit zu danken. Sehr lange habe es geheissen, dass die… weiter lesen

06.10.2007 von Falk Madeja
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Prinzessin Maxima und der Identitätsstreit

von Falk Madeja

So, nun kriegen sie sich nicht mehr ein. Prinzessin Maxima hatte kürzlich eine Rede gehalten, in der sie sich auf nicht uncharmante Art und Weise die Frage der nationalen Identität beschäftigte. Sie sagte kurz zusammen gefasst, dass es den Niederländer nicht gäbe – und sie könne alle beruhigen: den Argentinier auch nicht. Sie, die ja in Argentinien geboren ist und neben dem niederländischen auch noch den Pass des südamerikanischen Landes hat, begab sich damit auf das Minenfeld der niederländischen Politik.

Den Streit um Einwanderung und Integration! Da ist es für einige Niederländer momentan sehr schwierig, die Ruhe zu bewahren!

Ihre Rede hatte sie vor dem WRR, dem Wissenschaftlichen Rat für Regierungspolitik, gehalten. Die Leute beim WRR sind verkürzt gesagt dafür, dass bsw. Niederländer auch eine zweite Staatsbürgerschaft haben können.

Wie meine Tochter Jard, die in diesem Moment im Amsterdamer Goetheinstitut ihren Deutsch-Kurs absolviert – sie ist nämlich niederländisch und deutsch. Als wir durch… weiter lesen

03.10.2007 von Falk Madeja
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Ayaan Hirsi Ali – pro Jahr 3 Millionen Euro für Sicherheit

von Falk Madeja

Wir haben es schon vermutet – die Sache mit der Sicherheit für die niederländisch-somalische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali kostet wohl mindestens um die 3 Millionen Euro im Jahr. Jedenfalls, wenn sie in den Niederlanden ist. Was die Kosten in den USA sein würden, wo sie ja eigentlich wohnen wollte, ist unbekannt.

Auf der Website der Zeitung “De Volkskrant” lesen wir, dass tagsüber 4 und nachts 2 Leibwächter nötig seien. Arie Duijndam von der Firma Interseco, der lt. Volkskrant grössten privaten Sicherheitsfirma der Niederlande, rechnet es vor: “Ein Leibwächter kostet 115 Euro pro Stunde. Das sind 5520 Euro bei 4 Mann. 8280 Euro für 24 Stunden.” Sollten nachts auch 4 statt 2 Mann nötig sein, dann wären es schon 10.000 Euro pro 24 Stunden.

Das ist aber nicht genug. Dazu kämen die Kosten für Autos und Haus. Ein gepanzertes Auto koste schon 750 Euro am Tag. Aber das gepanzerte Auto sei nicht genug.… weiter lesen

25.09.2007 von Falk Madeja
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“Den Niederländer gibt es nicht”, sagte Maxima

von Falk Madeja

In den Niederlanden gibt es grosse Schlagzeilen, weil Prinzessin Maxima in einer Rede vor dem WRR (Wissenschaftlicher Rat für die Regierungspolitik) gewagte Aussprachen machte. Nicht so sehr wirklich gewagt – aber das Klima ist in Sachen Einwanderungspolitik momentan sehr erhitzt. Sowohl Rechts- als auch Links-Populisten sind bsw. gegen die doppelte Staatsbürgerschaft.

Vor einigen Monaten hatte Geert Wilders, ein aus der liberalen Partei VVD ausgetretener Moslem-Bekämpfer eine Kampagne gegen die doppelte Nationalität der zwei PvdA-Staatssekretäre Ahmed Aboutaleb (Sozial- und Arbeits-Ministerium) und Nebahat Albayrak (Justitiz) angezettelt. (Von links kam die postmaoistische Sozialistische Partei mit Beifall). Damals hatte er sich noch nicht getraut, die argentinisch-niederländische Prinzessin Maxima anzugreifen. Dazu ist sie zu beliebt. Nun schon.

Das Thema ihrer Rede war “Identifizierung mit den Niederlanden”. Eigentlich, so fand das rechts in der Mitte stehende Wochenmagazin “Elsevier”, hätte Maxima diese Rede nicht halten dürfen. Denn sie muss bei diesem Thema eine politische Meinung haben – und laut… weiter lesen

19.09.2007 von Falk Madeja
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KLM gibt Babymachfrei

von Falk Madeja

Die niederländische Fluggesellschaft KLM, die in Wirklichkeit nach der Übernahme durch Air France eher eine französische ist, gibt ihren Mitarbeitern frei, wenn sie ein Baby machen wollen! Es ist ein besonderer Service für Personal, dass lange Flüge machen muss und deshalb die fruchtbaren Tage nicht einfach planen kann.

Immerhin sind Frauen ja nur einige Tage fruchtbar und wenn sie dann in blauer Uniform über den Atlantik schippern oder in einem Hotelzimmer in Sidney ohne Partner sitzen, können sie nicht schwanger werden. “Die Folge ist”, schreibt die belgische Zeitung “De Morgen”, dass “die Partner in diesem Fall zu Hause sitzen und Däumchen drehen”. Nun ja.

Die KLM zählt momentan 8000 Stewardessen und 2000 Piloten, von denen so einige gern schwanger werden möchten.

12.09.2007 von Falk Madeja
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Eva Herman wird jubeln! Niederländischer Minister will Mein Kampf!

von Falk Madeja

Eine Fussball-Weltmeisterschaft für Frauen – das hätte es unter Eva Herman nicht gegeben, witzelte Stefan Raab und der nächste Witz klingt auch nicht schlecht. Eva Herman sei vom NDR sozusagen an die Heimatfront versetzt worden, zitiert Bild.

Das ist aber noch gar nichts, denn im Hause Herman dürfte angesichts dieser Nachricht grosser Jubel ausbrechen! In den Niederlanden, eines der Länder wo sich auch immer mehr Frauen vom Herd entfernen, hat Minister Ronald Plasterk vom Zusammenhang mit einem von Eva Herman sicherlich regelmässig mit dem Staublappen behandelten Bestseller-Werk eines gewissen Herrn Adolf Hitler gesagt, dass er aus der Verbotszone holen wolle. Eva Herman brauchen wir den Titel nicht zu nennen – wer er es nicht weiss: es heisst Mein Kampf!

Kurioserweise liegt die Sache so. In den Niederlanden geistert ein wilder Populist namens Geert Wilders durch Parlament und Medien. Der hat dafür plädiert, dass der… weiter lesen

11.09.2007 von Falk Madeja
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Jetzt redet der König der Unterwelt!

von Falk Madeja

Der König der niederländischen Unterwelt – gestern redete er im “Prozess des Jahrhunderts”. Willem Holleeder, dem breiten Publikum ohnehin als einer der Entführer des Bier-Magnaten Alfred Heineken bekannt, war auch nach 11 Jahren Gefängnis nicht wirklich geläutert. Der Mann, der häufig auf einem Scooter in Amsterdam Oud-Zuid herumfuhr, muss nun trotz einer derben Herzerkrankung vor Gericht. Nach einigen Monaten Herz-Pause ging der Prozess gestern weiter. Es geht, um mit Derrick zu sprechen, hierin immerhin um Mord!

Zunächst einmal formell gesehen um vier Erpressungsfälle. Zwei der Opfer mussten unfreiwillig aus dem Leben scheiden, die anderen zwei wollen nicht erpresst worden sein. Klingt wie nach einem Fall von Richter Alexander Hold, ist nur leider die Wirklichkeit.

Ein “magerer aber auffällig frischer” (De Telegraaf) Holleeder nahm dann gestern überraschend das Wort. Er sei ja nur der “Retter in Not” gewesenh, beteuerte er befragt zum Fall Rolf Friedländer. Die krimellen Kumpanen John Mieremet und… weiter lesen

10.09.2007 von Falk Madeja
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Prozess des “Jahrhunderts” in Amsterdam

von Falk Madeja

Heute wird in den Niederlanden der “Prozess des Jahrhunderts” wieder aufgenommen. Der Prozess gegen Willem Holleeder! Der “ultimative Angriff” von Polizei und Justiz gegen den König der Amsterdamer Unterwelt, Willem Holleeder. Es geht um 15 Morde in 5 Jahren, Erpressung und Drogenhandel.

Morde, die in den vergangenen Jahren an hellichten Tagen in Amsterdam geschahen. Leute, die auf Scootern herumfuhren und gnadenlose ihre Opfer (häufig Unterwelt-Kollegen) abknallten. Und dann irgenwo in Serbien, Surinam oder sonstwo verschwanden.

Den Hauptverdächtigen kennt in den Niederlanden fast jeder. Willem Holleeder war schon vor diesen vermeintlichen Taten ein “Grosser” unter den niederländischen Kriminellen. So wagte er es, den Biermagnaten Alfred Heineken zu entführen. Am 9. November 1983 entführten sie “Freddy” Heineken und dessen Chauffeur Ab Doderer. Sie erpressten 35 Millionen Euro (ca. 16 Millionen Euro) – und liessen die Opfer dennoch nicht frei. Wochen später wurden diese dann in klitzekleinen Zellen in einem Speicher im Hafen von… weiter lesen