15.12.2009 von Falk Madeja
Genauer gesagt um 200 Ausgaben des Korans, den die im Afganistan-Einsatz weilende niederländische Armee an die Kollegen der afganischen Truppe als Geschenk austeilte! Wo das das Problem ist? Nun, die PVV von Geert Wilders und die orthodox-protestantische Partei SGP haben Verteidigungsminister Eimert van Middelkoop gleich mal einen Brief geschrieben.
Geert Wilders ist gegen die Aktion, weil er in dem Geschenk eine “beschämende Form der Islampropaganda durch die niederländische Armee” sieht. In dem “extrem hasserfüllten Buch werden Juden mit Affen und Schweinen” verglichen, werde “zum Krieg gegen die Ungläubígen aufgerufen” und “die islamitische Weltherrschaft” propagiert. Die niederländische Armee möge die Koran-Exemplare wieder einsammeln. Der SGP-Abgeordnete Kees van der Staaij findet die Aktion „unbegreiflich und unglücklich”. Die Niederlande solle sich stattdessen um das Thema Glaubensfreiheit kümmern, damit in Afganistan bsw. auch Bibeln ausgeteilt werden könnten.
Ein Sprecher des Verteidigungsministerium sagte, dass die Koran-Exemplare den afganischen Soldaten u.a. helfen sollten, lesen und schreiben zu lernen.
10.12.2009 von Falk Madeja
Vor zwei Wochen fuhr ich in Tilburg vom Bahnhof zur Hochschule mit dem Bus, beim Einsteigen überraschte mich die Fahrerin, weil sie moslemisches Kopftuch trug. Das hatte ich in einem niederländischen Bus noch nie gesehen, aber, nagut, dachte ich, solange sie den Bus ordentlich fährt, kann ich damit leben. Obwohl ich dem moslemischen Kopftuch ansonsten abweisend gegenüberstehe, ich meine, es ist in meinen Augen ein Symbol für die Ungleichheit von Mann und Frau – ich sollte lieber sagen der Ungleichwertigkeit der Frau. Ob in Paris oder Istanbul eine Busfahrerin ein Kopftuch tragen darf? Ich weiss es nicht, aber wohl eher nicht.
Einige Tage später. Im Vorübergehen an einem Zeitungsstand sehe ich auf der Titelseite der Zeitung “De Telegraaf” von einer merkwürdigen Geschichte. Ich überflog ein paar Zeilen und konnte meinen Augen kaum glauben. Es ging um einen Strassenbahnkontrolleur in Amsterdam namens Ezzas Aziz, dem der örtliche… weiter lesen
04.10.2009 von Falk Madeja
Ayaan Hirsi Ali, Bürgerechtlerin aus den Niederlanden, beendet ihren juristischen Kampf gegen die Regierung in Den Haag um den Schutz ihrer Person. Seit sie vor Jahren zusammen mit dem danach ermordeten Filmemacher Theo van Gogh den Film “Submission” produzierte und sie sich generell als islamkritische Politikerin profilierte, wird sie von verschiedenen Personen bedroht. Zeitweise flüchtete sie u.a. nach Deutschland und in die USA, wo sie seit dem jahr 2006 wohnt.
Seit dem vergangenen Jahr prozessiert sie gegen den niederländischen Staat um die Frage, wer für die Kosten ihrer Sicherheit aufkommen soll. Die könnten im Extremfall in Richtung von drei Millionen Euro gehen. Weder der niederländische noch der us-amerikanische Staat wollen den Schutz finanzieren. Ihre Anwältin, die aus Deutschland stammende Britta Köhler, sagte, dass ihre Mandantin ihren juristischen Kampf gegen den niederländischen Staat einstellen wolle.
13.02.2009 von Falk Madeja
In den Niederlanden und in Großbritannien haben sich die Gemüter nach der gescheiterten London-Reise von Geert Wilders noch lang nicht beruhigt. Der niederländische Premierminister Jan-Peter Balkenende rief gleich mal seinen Amtskollegen Gordon Brown an – man tauschte die Argumente aus und blieb bei den Standpunkten. Wilders darf also weiterhin nicht nach London.
In Großbritannien gingen zahlreiche Medien darauf ein. In The Independent heisst es, dass der Bann Wilders denjenigen geholfen hat, die die Britten gegeneinander aufhetzen wollten. “Einen ernsthaften Anschlag für die Hauptstadt des freien Wortes”, nennt The Daily Telegraph den Bann Wilders. Im Tabloid The Daily Mail wird darauf hingewiesen, dass islamitische Hetzer sehr wohl ins Land dürften, aber ein europäischer Politiker, “der kontroversiell ist, aber nicht zum Hass aufruft”, nicht. Und The Guardian meint, dass er durch die Einreiseverweigerung in Großbritannien erst richtig berühmt geworden sei.
24.06.2008 von Falk Madeja
In Amsterdam ist der Blogger Ertan durch das Gericht bestraft worden, weil er u.a. dazu aufrief, die einstige Einwanderungsministerin Rita Verdonk zu steinigen. Schon im Jahr 2006 bekam er 100 Arbeitsstunden aufgebrummt, nun wurde die Strafe bestätigt.
Ausserdem hatte er geschrieben, dass – wenn einmal in den Niederlanden die islamischen Gesetze gelten würden – er das Homo-Denkmal sprengen und jeden protestierenden Homosexuellen vom Westertoren werfen würde – mit dem Kopf nach unten. Und aus der Canal Parade – buntes Fest von Schwulen und Lesben – wolle ein “explosives Fest” machen.
05.06.2008 von Falk Madeja
Sage und schreibe zwei Drittel aller Niederländer sind dafür, das in ihrem Land keinen großen Mosscheen mehr gebaut werden. Das ergab eine Umfrage des öffentlich-rechtlichen Programms “Network” und des Nederlands Dagblad (landesweit erscheinende protestantische Zeitung).
1386 Menschen wurden vom Meinungsforschungs-Institut GfK befragt. Die meisten Menschen sind besorgt über den Wachstum des Islams in den Niederlanden. Allerdings sind auch 69 Prozent aller Niederländer demnach gegen die Art und Weise, wie Geert Wilders mit der Angelenheit umgeht.
59 Prozent aller Niederländer denken, dass der Islam in 40 Jahren im eigenen Land so wichtig ist wie das Christentum, 57 Prozent nennt die wachsende Zahl an Moslems für die niederländische Kultur bedrohlich.
22.05.2008 von Falk Madeja
In der niederländischen Gemeinde Huizen haben Moslems erfolgreich die Ausstellung von Kunst verhindert. Es handelte sich um abstrakte Malereien der Künstlerin Ellen Vroegh, die im Gemeindehaus Huizen ausgestellt waren. Moslems beklagten sich darüber.
Nach einem Tag wurde alles abgehängt. Die Künstlerin fühlt sich laut “De Telegraaf” “schwer diskriminiert”. Es seien schließlich keine Geschlechtsteile zu sehen, nur Brüste und so.
Die Gemeinde erklärte, dass von Diskriminierung keine Rede sein könne und dass auch Mitarbeiter Probleme mit den Werken gehabt hätten. Ausserdem sind die Bürokraten sauer, weil die Künstlerin Publizität gesucht habe. Als ob das in einem freien Land nicht eine normale Sache ist!
In Almere haben islamitische Fanatiker darüber geklagt, dass einige Bauarbeiter bei der Hitze in kurzen Hosen herumlaufen würden.
19.05.2008 von Falk Madeja
Der niederländische Moslem-Rapper Mosheb beklagt sich bitterlich, dass er Geert Wilders nicht mal ordentlich bedrohen darf und dann auch die Gemeinschaft die Kosten für die Sicherheit von Geert Wilders bezahlen muss. In einem seiner doch relativ dürftigen Songs hatte er Geert Wilders angekündigt, dass er “der Nächste” sein werde. Dem er seine Briefmarkensammlung zeigen wolle? Die Polizei ging von anderen Plänen aus und nahme ihn erst mal mit.Nun jammert er in einem neuen fast unverständlichen Video-Club auf YouTube, dass die Welt doch ungerecht sei und dazu zeigt er, wie Juden im Zweiten Weltkrieg abgeführt werden. Als ob das auf den Straßen von Amsterdam oder Rotterdam so zugeht.
Sieh hier: http://www.youtube.com/watch?v=_AvbOO1DfTg
19.05.2008 von Falk Madeja
Der Niederländer, der unter dem Pseudonym Gregorius Nekschot nach Meinung der Amsterdamer Staatsanwaltschaft politisch und gesetzlich unkorrekte Zeichnungen publizierte und deshalb mehr als einen Tag in die Zelle musste, will einfach weiter machen. Er hoffe, Anfang der Woche von der Polizei seinen Computer zurückzubekommen und dann wolle er weiter auf seiner Website publizieren.
Die Staatsanwaltschaft sprach davon, dass 8 Zeichnungen entweder diskriminierend seien oder zu Hass und Gewalt aufrufen würden. Im Jahr 2005 hatte sich ein Imman beleidigt gefühlt und Nekschot darum angezeigt.
03.05.2008 von Falk Madeja
Bzw. eine Sozialdemokratin? Die Abgeordnete der niederländischen Sozialdemokraten im Amsterdamer Gemeinderat, Yman Mahrach, hat diese Woche mit Anti-Homo-Sprüchen für Schlagzeilen gesorgt – ihrer Meinung nach seien Homos genauso so schlimm wie Lügner. Das sage nun mal der Islam. Und der stehe über der Politik.
Um die Sache wieder “gut” zu machen, will sie eventuell am 4. Mai, also Sonntag, beim Gedenktag zu Ehren der Toten des Zweiten Weltkrieges auf dem Westermarkt in Amsterdam auch einen Kranz für die ermordeten Homosexuellen niederlegen, schreibt “De Telegraaf”.
Vielleicht sollte die Anti-Homo-Dame einfach mal zu Hause bleiben?