Archive for the ‘Amsterdam’ Category

26.12.2011 von Falk Madeja
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Ringe von Amsterdams Olympia-Stadion gestohlen

von Falk Madeja
Olympische Ringe geklaut

Olympische Ringe geklaut

Ich mag das Olympia-Stadion in Amsterdam. Es liegt in Alt-Süd, ich habe da gewohnt und mein Kind ist hier zur Grundschule gegangen. Als Ajax Amsterdam noch nicht die Arena hatte, trug Ajax seine internationalen Spiele im Olympia-Stadion aus, so sah ich etwa Ajax gegen den FC Bayern München 5:2 gewinnen.

Das Stadion wäre erst beinahe nicht gebaut und später beinahe abgerissen worden, beide Male sammelten die Einwohner Amsterdams Geld ein. Weil das Parlament in Den Haag keine Subventionen geben wollte – stockkonservative Politiker waren gegen die Olympischen Spiele (1928), weil auch am Sonntag Sport getrieben werden sollte. Und Ende der 90er, als auf dem Terrein Wohnungen gebaut werden sollen. Viel passiert im Olympisch Stadion nicht mehr, Amsterdam hat keinen zweiten Fußball-Profi-Verein mehr.

Bis jetzt. Nun haben ein paar verrückte Friesen die Olympischen Ringe geklaut! Sietze Jan Hof von der Silvester-Vereinigung ”Frijsteat… weiter lesen

14.11.2011 von Falk Madeja
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Zwangs-Prostituierte sollen in Amsterdam doch nicht registriert werden

von Falk Madeja
Prostituierte in Amsterdam sollen Hilfe bekommen

Prostituierte in Amsterdam sollen Hilfe bekommen

Nein, die Stadt Amsterdam macht da nicht mit. Es soll bald in den Niederlanden ein Register für Prostituierte eingeführt werden – verpflichtend. Bürgermeister Eberhard van der Laan von Amsterdam hat nun erklärt, dass er Zwangs-Prostituierte dort nicht eintragen lassen wolle. Denn dann würde sich die Stadt des Menschenhandels schuldig machen, meint der gelernte Anwalt.

Stattdessen will er den Frauen ein “passendes Sorge-Paket” anbieten, ihnen also helfen. Jetzt wird das Gesetz aber erst mal in der Ersten Kammer diskutiert.

In den Niederlanden soll es 20.000 bis 30.000 Prostituierte geben, wahrscheinlich etwa 5000 in Amsterdam. Eine Umfrage in Utrecht im Jahre 2008/2009 ergab, dass dort 17 Prozent der Prostituierten sagten, sie seien gezwungen. In wie weit diese Zahl für das ganze Land repräsentiv ist, bleibt unklar.

26.03.2011 von Falk Madeja
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König Johan im Ajax-Krieg

von Falk Madeja
Cruijff will Ajax retten

Cruijff will Ajax retten

Bei Ajax Amsterdam geht es momentan drunter und drüber. Es geht kurz gesagt darum, dass Johan Cruijff (Spitznamen: König Johan bzw. Der Erlöser) den Verein retten will. Zwar würde die heute amtierende Direktion um Rik van den Boog Ajax auch gern retten (wenn sie wüßte wie), aber diese Woche hat sich alles zu einem Machtkampf entwickelt, den Ajax schon lang nicht mehr hatte.

Kurz gesagt will Johan Cruijff die einst berühmte Jugendausbildung modernisieren, so in etwa wie beim FC Barcelona. Cruijff pendelt zwischen Amsterdam und Barcelona hin und her und ihm bereitet es als Klub-Idol Sorge, dass Ajax seit zig Jahren keine Meisterschaft mehr gewann und europäisch sowieso nicht. 1996 – Trainer Louis van Gaal – vermöbelte Ajax noch den FC Bayern München (heutiger Trainer Louis van Gaal) mit 5:2 und wurde dann Champions League-Sieger.

Ich habe das alles damals gesehen und die Sonne… weiter lesen

13.12.2010 von Falk Madeja
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Inzwischen drei Verdächtige in Amsterdam

von Falk Madeja
Drei Verdächtige in Amsterdam

Drei Verdächtige in Amsterdam

Jetzt sind es im Amsterdamer Kindermissbrauchfall drei Verdächtige -  neben Robert M. (der teilweise Geständnisse abgelegt hat) sind es sein Ehemann Richard van O. und der Dritte im Bundes ist ein gewisser Edwin R. aus Zaandam. Wobei die beiden Letztgenannten sich anscheinend vor allem mit der Verbreitung von kinderpornografischem Material befasst haben sollen. Edwin R. arbeitete auch in einem der Kindergärten, in dem Robert M. arbeitete.

Inzwischen sagte Richard Korver, Anwalt mutmasslicher Opfer, dass der Hauptverdächtige Robert M. offenbar den Plan hatte, einen eigenen Kindergarten zu beginnen. Er riet den Eltern, nicht miteinander sondern erst mit der Polizei zu sprechen.

Zu den Fotos. Die Polizei hatte am Montag Abend ein Foto von Robert M. frei gegeben, deshalb kein Balken über seinen Augen. Er hatte bereits ein Geständnis abgelegt. Ausserdem ist das… weiter lesen

25.08.2010 von Falk Madeja
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Schäuble hat Wilders angegriffen

von Falk Madeja

Am 2. Oktober kommt Geert Wilders nach Berlin – ich glaube nicht wirklich, dass Wolfgang Schäuble unter die Gegendemonstranten einreihen wird (oder kann, er hat schon ein Attentat hinter sich, wenn auch aus anderen Gründen, als es Wilders droht).

In einem Gespräch mit ausländischen Journalisten, so berichten diverse niederländische Websites, hat er sich äusserst kritisch mit der Politik von Geert Wilders befasst. Dieser bestreite den “total falschen Weg für die Politik des 21. Jahrhunderts” (rückübersetzt), auch benutzte Schäuble Wörter wie Xenophobie und Rassismus. Noch vor zehn Jahren habe sich jemand so etwas für die Niederlande nicht vorstellen können.

Nun, er vielleicht nicht. Aber die Debatte, die wir  in den Niederlanden haben, geht halt doch länger. Die wurde Mitte der 90er vom damaligen VVD-Spitzenmann Frits Bolkestein, dem späteren EU-Kommissar, angestoßen (vielleicht noch früher, aber da war ich noch nicht da). Ich habe ihn damals für die niederländische Zeitschrift “Nieuwe Revu” (Spezial:… weiter lesen

19.07.2010 von Falk Madeja
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Amsterdamer Hotelspringer bleibt in der Zelle

von Falk Madeja

Wie berichteten kürzlich über den sogenannten “Hotelspringer” von Amsterdam. Es handelt sich um einen 28jährigen Australier, der aus dem Fenster eines Hotel in der Kerkstraat sprang und beim Aufprall einen 18jährigen Brasilianer schwer verletzte. Der Australier hatte sich wohl mit allerlei Drogen vollgepumt.

Der Australier sitzt immer noch im Gefängnis – es ist noch nicht ganz klar, wie Angelegenheit juristisch behandelt wird. Vergangene Woche verlor die Verhandlung über seine Untersuchungshaft, die 90 Tage dauern könnte. Er geht jetzt aber in Berufung, berichtet De Telegraaf.

UPDATE: der Hotelspringer hat tatsächlich schon länger als sechs Monate in Untersuchungshaft gesessen. Müßte allerdings ins Gefängnis, wenn er die 120.000 Euro nicht bezahlen kann.

04.05.2010 von Christine Steinhäuser
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Gedenkfeier zum 65jährigen Kriegsende gestört/ Ein Verdächtiger festgenommen

von Christine Steinhäuser

Kurze Massenpanik in Amsterdam

Vor einer Stunde fanden auf dem Damplatz vor dem Königlichen Palais in Amsterdam die jährlichen Gedenkfeierlichkeiten zum Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Wie jedes Jahr am 4. Mai lief die Zeremonie zur offiziellen Dodenherdenking (die Gedenkfeier für alle Todesopfer) ab 19 Uhr gemäß einem strengen Protokoll ab – die Königliche Familie und diverse Regierungsvertreter hörten in der Nieuwe Kerk am Dam die Andacht, während sich der Platz draußen mit zehntausenden Niederländern füllte, um die Kranzniederlegung zu sehen und schließlich gemeinsam mit dem Staatsoberhaupt um kurz vor 20 Uhr in die traditionellen zwei Schweigeminuten zu gehen. Wie immer herrschte totale Stille auf dem Damplatz, bis kurz vor Ablauf der Schweigeminuten plötzlich Bewegung in die Masse kam: einige hundert Menschen fingen an zu rennen, zu schreien, Absperrungen wurden in aller Eile beiseite geräumt, um den Flüchtenden Platz zu machen, die Königin nebst Gefolge wurde vom Sicherheitsdienst vom… weiter lesen

28.04.2010 von Falk Madeja
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Amsterdam via originellem Street-View-Video erkunden

von Falk Madeja

YouTube Preview Image Für Amsterdam-Lieberhabe – so kann man eine Stadt auch erkunden!

Trippel X ft. Sharla Sookh mit Google-Street-View!

Quelle: DutchCowgirls.nl

25.03.2010 von Falk Madeja
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Geert Wilders nennt Job Cohen “Gefahr für die Niederlande”

von Falk Madeja

Zeit für heftige persönliche Angriffe, mag sich Geert Wilders gedacht haben. Jedenfalls greift er den in den Umfragen plötzlich vorn liegenden PvdA-Spitzenkandidaten Job Cohen an. Der sei “ein Wolf in Schafskleidern”. Eine “Gefahr für die Niederlande”. Das alles in einem Interview mit De Telegraaf.

Der sei zwar ein “redlicher Mann”, könne Menschen binden, habe aber als Bürgermeister von Amsterdam bewiesen, dass unter seiner Regie Probleme nur größe werden würden. Was den “marokkanischen Straßenterror”  betreffen würde, stehe die Hauptstadt an der Spitze. Die Kriminalitätszahlen würden steigen.

Dann ging er noch mal auf die ehemalige Einwanderungsministerin Ella Vogelaar ein. Die habe ja gesagt, dass die Niederlande neben den jüdisch-christlichen auch islamische Wurzeln haben werde. Und Job Cohen habe dem ja zugestimmt. Cohen habe damit “sein wahres Gesicht” gezeigt. Er sei “Vogelaar im Quadrat”. Der Islam stehe für “Frauenunterdrückung und Ehrenrachde”.

13.03.2010 von Christine Steinhäuser
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Neuer Held: Job Cohen?

von Christine Steinhäuser

Mit den niederländischen Sozies dürfte es nach den dramatischen Ereignissen der letzten Wochen wieder bergauf gehen. Nachdem Parteichef Wouter Bos gestern als Spitzenkandidat seiner Partij van de Arbeid zurücktrat (Neuwahlen sind am 9. Juni), um künftig wieder im Sandkasten zu spielen, hat seine Partei einen neuen Helden für den Job gefunden: den Amsterdamer Bürgermeister Job Cohen.

Laut einer Blitzumfrage des Meinungsforschers Maurice de Hond konnten sich gestern Abend die Mehrheit der Holzschuhträger – 55% – den smarten Cohen im Amt des künftigen Ministerpräsidenten vorstellen, während Harry-Potter-Double Jan-Peter Balkenende nur noch auf 25% kam, und Mozart-Imitator Geert Wilders auf 17%.

Kein Wunder, Bruchpilot Balkenende hat mit 4 christdemokratischen Koalitions-regierungen in 8 Jahren keine einzige Legislaturperiode durchgehalten ohne abzustürzen, kaum dass er sein Ding mal in der Luft hatte. Regieren konnte man das nicht nennen, zumal er immer der Einzige war, der nach einem Crash heil und ungeschoren… weiter lesen