Es wird befürchtet, dass die Beziehungen zu den arabischen Staaten sich verschlechtern könnten. Begiffe wie “Boykott” und “Anschläge” machen die Runde. Wilders will in seinem Film sehen lassen, dass der Koran ein “faschistisches Buch” ist. Er hat bislang noch keinen Film gemacht. Aber die Niederländer haben natürlich noch nicht vergessen, dass der Macher des letzten Anti-Islam-Films “Submission”, Theo van Gogh, von einem Moslem-Terroristen ermordet wurde und die Initiatorin, Ayaan Hirsi Ali, seitdem rund um die Uhr vor Moslem-Fanatikern beschützt werden muss.
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Da zieht das Haager Gemeentemuseum erst mal den Schwanz ein. Die Künstlerin Sooreh Hera hatte ein paar Foto-Kunstwerke geschaffen, bei dem auf den Körpern halbnackter und offenbar homosexueller Männer ein Bild eines gewissen Mohammed montiert war. Das Museum in Den Haag will die Fotos nicht ausstellen!
Die 34jährige aus dem Iran stammende Künstlerin spricht nun laut Elsevier.nl davon, dass das Museum mit dieser Massnahme Angst zeige. Der Museums-Direktor habe die Fotos erst “prächtig” genannt. Sie habe gedacht, dass da endlich mal jemand mutig sei. Aber nun sei es offenbar so, dass eine islamische Minderheit entscheide, was in dem Museum zu sehen sei. Sie sei inzwischen bedroht worden und habe das bei der Polizei angezeigt.
Der Vorsitzende des Niederländischen Moslem-Rates, Abdelmajid Khairoun denkt, dass der vom Extrem-Politiker Geert Wilders geplante Anti-Koran-Film die selben Reaktionen hervorrufen werde, wie die inzwischen berühmten Mohammed-Karikaturen aus Dänemark. Wahrscheinlich denkt er an bärtige Männer, die irgendwo auf den Strassen in Fernost eilens herbeigeschleppte Fahnen verbrennen und sehr wütend in die Kameras schauen.
Aussenminister Maxim Verhagen und Justizminister Ernst Hirsch Ballin suchten das Gespräch mit Geert Wilders, ja, natürlich gäbe es Meinungsfreiheit aber die könne auch Folgen haben, vor allem persönliche.
Die niederländischen Botschaften sind wohl gewarnt worden.
Schriftsteller Leon de Winter schreibt, dass Wilders wenn dann wenigstens einen guten Film über den Koran machen sollte. Schon der Film ”Submission” von Theo van Gogh, der dafür anschliessend ermordet wurde, sei nicht so toll gewesen.
Und in Den Haag tragen im Gemeindemuseum in einem Kunstwerk zwei Homosexuelle Masken des Propheten Mohammeds. Sieht nach einem heissen Winter aus, da in den Niederlanden.
Ayaan Hirsi Ali fordert die niederländische Regierung weiter heraus!
Die somalisch-niederländische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali ist ziemlich sauer auf die Regierung in Den Haag. Weshalb sie in einem Interview im NRC Handelsblad Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende und den anderen Partei-Chefs die Ohren wäscht. Alle Parteien hätten es immer für schrecklich gefunden, was sie zu den Fragen Einwanderung und Islam zu sagen hatte.
Am 13. November feierte sie ihren 38. Geburtstag – nicht in den Niederlanden sondern in Amerika. Sie wohne nun ein Jahr in Washington in einem möblierten Haus, erzählte sie der in Rotterdam erscheinenden Zeitung. Eigentlich habe sie ein anderes Haus suchen wollen, aber das Jahr sei so schnell vorbeigegangen und immer noch seien nicht alle Umzugskisten ausgeräumt. Im September eskalierte dann der Streit mit der Regierung in Den Haag. Ab dem 1.Oktober wollte Justizminister Ernst Hirsch Ballin nicht mehr für die Sicherheits-Kosten aufkommen. Nach dem Mord am Filmemacher und Kolumnisten… weiter lesen
Ayaan Hirsi Ali hat in einem Interview mit der dänischen Zeitung “Jyllands-Posten” der Regierung in Den Haag ein paar Ohrfeigen ausgeteilt. Diese wolle laut Ayaan Hirsi Ali mit dem Stopp der Zahlungen für ihre Sicherheit anderen Kritikern deutlich machen, dass sie ihren Mund halten sollen.
“Der Beschluss, um meine Sicherheit nicht mehr zu bezahlen, hat nichts mit Geld zu tun. Es ging um Prinzipien. Es kostet weniger, eine amerikanische Firma zu bezahlen, als mich in den Niederlanden zu beschützen,” sagte Hirsi Ali. Der Stopp der Zahlungen sei vielmehr ein Signal an andere Kritiker.
“Ich glaube, dass die Regierung eine Botschaft an andere (Kritiker) in den Niederlanden schicken will, dass sie ihren Mund halten sollen. Zur gleichen Zeit will sie die Moslems ruhig stellen und ihnen sagen: seht, wir stehen an Eurer Seite. Ayaan Hirsi ist die Schlechte, wir sind die Guten.”
Das heutige Kabinett… weiter lesen
So langsam gehen den Niederländern sichtlich die Parteinamen aus – Rita Verdonk nannte die nach ihrem Rauswurf aus der VVD von ihr gegründete Partei “Trots op Nederland” (Stolz auf die Niederlande). In Deutschland wäre ja klar, in welche Ecke eine politische Partei “Ich bin stolz auf Deutschland” stecken würde, aber Holland ist ja auch nicht Deutschland.
How ever, Rita Verdonks würde den ersten Umfragen zufolge bei einer Wahl jetzt fast ein Fünftel der Wähler hinter sich vereinen können – nämlich lt. NIPO TNS 29 der 150 Parlaments-Sitze! Das muss zwar noch relativiert werden, denn bis jetzt kennt niemand ihre Mitstreiter geschweige ein Partei-Programm (aber das lesen ja eh wenige).
Aber für die Regierung käme es Dicke. Die CDA von Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende fiele von 41 auf 31 Sitze, die weiter lesen
Sie sei “geehrt und dankbar”, sagte Ayaan Hirsi Ali, aber der Einladung, um in Dänemark zu wohnen, wolle sie nicht folgen. Sie möchte stattdessen in den USA bleiben und versuchen, Geld für die notwendigen Bodyguards zu sammeln. Die dänische Regierung hatte am Montag erklärt, dass sie bereit sei, um Aufenthalt und Bewachung der niederländisch-somalischen Bürgerrechtlerin finanzieren würde, falls sie sich in dem skandinavischen Land niederlassen wolle. Das sagte Kulturminister Brian Mikkelsen, so die Tageszeitung “De Telegraaf”.
Der Politiker sagte, dass sein Land der Politikerin Asyl anbieten sollte. “Sie hat mehr als jeder andere für Freiheit und Meinungsäusserung gekämpft und mehr Todesdrohungen empfangen, als jeder andere”, erklärte er der dänischen Zeitung “Jyllands Posten”. Das ist die Zeitung, die im Zentrum des Karikaturen-Streites stand.
Mikkelsen rief… weiter lesen
Ayaan Hirsi Ali meldet sich wieder zu Wort. Sie ist nach ereignisreichen Diskussionen rund um ihre persönliche Sicherheit wieder aus den Niederlanden in die USA gereist – zwischendurch war sie zu Schiess-Übungen in Polen. Sie gab jetzt, wie die Amsterdamer Zeitung Het Parool berichtet, der spanischen Presseagentur EFE in Washington ein Interview.
Hierin sieht es nicht so aus, als ob sie unbedingt die Wogen glätten will. Sie sagte bsw., dass der „Islam keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“. Sie ging nicht auf die politische Diskussionen rund um ihre Sicherheit ein. Sie verwies darauf, dass Theo van Gogh „keinerlei Schutz“ hatte und dass es ihre Mission sei, „in der ganzen Welt zu erklären, warum er ermordet“ worden ist. Ayaan Hirsi Ali meinte, es sei ihr „Traum, dass der Islam auf die gleiche Weise endet wie der Kommunismus, und dass die Moslems von den destruktiven und totalitären Dogmas befreit“ werden.
Ayaan… weiter lesen
Wir von Meine Güte sind in Sachen “Streit um Einwanderung und Integration” ja auch froh, wenn es mal einen Politiker mit nunancierten Aussprachen gibt. Justizminister Ernst Hirsch Ballin erschreckte uns erst mit der Ankündigung, dass binationale Kinder mit 18 perse wählen müssten, ob sie den niederländischen oder einen anderen Pass haben wollten. Am Samstag sagte er dann in einem Interview mit dem NRC Handelsblad, dass für ihn eine zweite Nationalität “kein Punkt” sei. Dass es in den Niederlanden mehr als eine Million Menschen mit zwei Pässen gibt, sei für “kein Problem für die Integration”.
In der vorherigen Regierung hatte Einwanderungsministerin Rita Verdonk noch dafür plädiert, die niederländische Staatsbürgerschaft “exclusiver” zu machen. Wenn möglich, sollte eine zweite Staatsbürgerschaft vermieden werden. Damals teilte die Partei von Ernst Hirsch Ballin, CDA, noch Verdonks Meinung.
Hirsch Ballin sagte, dass er es nicht “unredlich schwierig machen will, um Niederländer… weiter lesen
Das wars! Der niederländische Staat wird die niederländisch-somalische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali definitiv nicht mehr in den USA schützen lassen. Es gibt im Parlament, der Zweiten Kammer, auf Antrag der Partei “Groen Links” zwar noch eine Debatte, aber die klare Mehrheit aller Parteien will nicht, dass der niederländische Staat die Kosten für die Bodyguards in den USA übernimmt. Ihr Schutz in den USA war am 1. Oktober gestoppt worden, woraufhin sie sich erst mal in die Niederlande begab. Zwischenzeitlich hatte sie Schiessübungen in Polen. Nun wird sie versuchen, bei privaten Geldgebern anzuklopfen. Das wird nicht einfach, denn es geht um viel Geld.