29.12.2007 von Falk Madeja
So, inzwischen hat sich der Rotterdamer Zoo Blijdorp in Sachen der in De Telegraaf veröffentlichen Bokito-Geschichte gemeldet. Und zwar im Rotterdamer Algemeen Dagblad.
Von der Geschichte, dass das der am 18. Mai schwer nach 100 Bissen vom aus Berlin stammenden Gorilla Bokito sein damaliges Opfer Yvonne de Horde bei zwei neuen Besuchen neuerlich aggressiv begrüsst habe, bleibt nicht viel übrig. Zoo-Direktor Ton Dorresteijn hat die Videobilder angeschaut. Frau de Horde habe höchstens seinen Rück gesehen. Weil der Gorilla aber bekanntlich hinten keine Augen hat, sah er sie nicht und drehte darum auch nicht durch. Laut Dorresteijn handele es sich um einen echten Canard, oder wie die Niederländer sagen. Eine “Broodje aap”-Geschichte. Affen-Brot-Geschichte…
29.12.2007 von Falk Madeja
Der Rotterdamer Gorilla Bokita drehte wieder durch! Grund: wieder ging ihm jene Frau auf die Nerven, die ihn schon vor einigen Monaten irgendwie auch weltberühmt werden liess. Yvonne de Horde! Damals hatte er sie rund 100 Mal beissen müssen, damit sie die Botschaft endlich begreife! ‘Glotz mich nicht andauernd an.’ Die Bilder gingen um die ganze Welt, denn Bokito wohnt ja im Zoo Rotterdam Blijdorp und zum Beissen musste er ja die Umzäunung überklimen.
Nun aber schickten einige medizinische Schlaumeier vom Erasmus Medisch Centrum die Frau neuerlich in den Zoo zum Bokito-Glotzen. Ihr Mann Gerrit sagte der Zeitung “De Telegraaf”, dass die Begegnung für seine Frau und auch den Affen “sehr konfrontierend” gewesen sei. Der Männer-Affe lief wie wild herum, die Menschen-Frau verfiel in Panik.
Dennoch wurde der ganze Spass noch einmal wiederholt, wieder war… weiter lesen
04.07.2007 von Falk Madeja
Als erste Einwanderer-Familie in den Niederlanden, die nach dem General-Pardon der Haager Regierung trotz abgewiesenen Asylantrag nun doch einen Aufenthaltsstatus bekommen, erhielt eine Familie aus dem Kongo ihre Papiere. Frau und Mann sind jeweils 39 und haben einen Sohn und eine Tochter im Alter von 10 und 4. Sie wohnen bereits seit 1993 in den Niederlanden.
Staatssekretär Nebahat Abayrak vom Justizministerium überreichte ihnen in Rathaus von Den Bosch die Papiere. Ein Ministeriums-Sprecher sagte, dass die Familie ihre Unterlagen schnell zusammen hatte und dass sie auch bereit gewesen sei, den Pressetermin mitzumachen.
Das General Pardon gilt für Einwanderer, die noch unter den bis 2001 geltenden Gesetzen um Asyl gefragt hatten. Inzwischen wurden 1100 Bewerber vom Einwanderungs- und Einbürgerungsdienst (IND) eingeladen, sich die Papiere für den Aufenthaltsstatus abzuholen. Die gelten erst ein Jahr, danach für 5 Jahre und dann für unbegrenzte Zeit. Schätzungsweise 25.000 bis 30.000 Menschen kommen für die Prozedur in… weiter lesen