Archive for the ‘Briefmarke’ Category

15.05.2008 von Falk Madeja
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Fußballer Seedorf: nicht bei der EM, aber auf EM-Briefmarke

von Falk Madeja

ZEGELSEEDORF_155118h.jpgClarence Seedorf, der wahrscheinlich erfolgreichste Fußballer aller niederländischen Zeiten, schockierte die Nation nicht gerade, als er am Montag Bondscoach Marco van Basten von seinem Verzicht auf die EM erzählte. Obwohl der Ex-Ajax-Spieler mit allen möglichen Clubs Europacups gewann, sind die Niederländer nie richtig warm mit ihm geworden. Sie finden ihn ganz einfach zu eigensinnig. Der Erfolg gibt ihm also nicht mal Recht, könnte man sagen.

Aber bei der niederländischen Post TNT, auch in Deutschland aktiv, kam die Nachricht hart an. Wie das Algemeen Dagblad berichtet, hatte die TNT eine Briefmarkenserie von 125.000 Stück mit den vermeintlichen EM-Stars der Niederlande herausgegen. Seedorf ist darauf neben HSV-Star Rafael van der Vaart zu sehen. “Da mußten wir schlucken”, sagte TNT-Sprecher Seval Tasan.

Die Serie läuft ansonsten gut. Vor allem Klaas-Jan Huntelaar (Ajax) und Ryan Babel (Ex-Ajax, heute Liverpool) würden sehr gefragt sein.

31.08.2007 von Falk Madeja
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Diskriminieren auch mal so herum

von Falk Madeja

Es sieht so aus, als ob Cisca Dresselhuys, seit vielen Jahren Chefin der Zeitschrift “Opzij” (in etwa “niederländische Emma”) einen interessanten Prozess erwarten kann. Wie die Wochenzeitschrift “HP/de Tijd” berichtet, geht es um Diskrimierung. Cisca Dresselhuys ist so in etwa die niederländische Alice Schwarzer. Die zwei werden sich kennen, keine Ahnung ob sie sich mögen oder nicht.

Jedenfalls hat Cisca Dresselhuys einen männlichen Bewerber für die Redaktion abgewiesen. Gert-Jan Ankone von Bureau Discriminatiezaken Hollands Midden en Haaglanden (Anti-Diskriminierungs-Truppe) sagte zu HP/de Tijd: “Dresslhuys hat einen männlichen Bewerber abgewiesen. Damit verstösst sie gegen Artikel 1 des Grundgesetzes.” Die Meinung von Frau Dresselhuys, dass es keine “männliche Feministen” gäbe, könne er juristisch und inhaltlich nicht akzeptieren. Wenn die Feministin glaube, über dem Gesetz zu stehen, dann könne man ja auch zum Richter gehen.