15.10.2007 von Falk Madeja
Ayaan Hirsi Ali meldet sich wieder zu Wort. Sie ist nach ereignisreichen Diskussionen rund um ihre persönliche Sicherheit wieder aus den Niederlanden in die USA gereist – zwischendurch war sie zu Schiess-Übungen in Polen. Sie gab jetzt, wie die Amsterdamer Zeitung Het Parool berichtet, der spanischen Presseagentur EFE in Washington ein Interview.
Hierin sieht es nicht so aus, als ob sie unbedingt die Wogen glätten will. Sie sagte bsw., dass der „Islam keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“. Sie ging nicht auf die politische Diskussionen rund um ihre Sicherheit ein. Sie verwies darauf, dass Theo van Gogh „keinerlei Schutz“ hatte und dass es ihre Mission sei, „in der ganzen Welt zu erklären, warum er ermordet“ worden ist. Ayaan Hirsi Ali meinte, es sei ihr „Traum, dass der Islam auf die gleiche Weise endet wie der Kommunismus, und dass die Moslems von den destruktiven und totalitären Dogmas befreit“ werden.
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11.10.2007 von Falk Madeja
Das wars! Der niederländische Staat wird die niederländisch-somalische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali definitiv nicht mehr in den USA schützen lassen. Es gibt im Parlament, der Zweiten Kammer, auf Antrag der Partei “Groen Links” zwar noch eine Debatte, aber die klare Mehrheit aller Parteien will nicht, dass der niederländische Staat die Kosten für die Bodyguards in den USA übernimmt. Ihr Schutz in den USA war am 1. Oktober gestoppt worden, woraufhin sie sich erst mal in die Niederlande begab. Zwischenzeitlich hatte sie Schiessübungen in Polen. Nun wird sie versuchen, bei privaten Geldgebern anzuklopfen. Das wird nicht einfach, denn es geht um viel Geld.
09.10.2007 von Falk Madeja
Ja, leben wir denn in einer Bananen-Republik, fragte sich die Abgeordnete der liberalen Volkspartei VVD Laetitia Griffith. Andere Abgeordenete des niederländischen Parlaments, der Zweiten Kammer, sprachen von einem Skandal.
Verursacht hat ihn eine deutsche Anwältin! Die Frau heisst Britta Böhler, ist 1960 in Freiburg geboren. Sie hatte sich Anfang der 90er in Amsterdam niedergelassen und praktiziert in der Kanzlei Böhler Franken Koppe Wijngaarden. Sie hat sich einen Namen mit aufsehenerregenden Fällen gemacht, so war sie u.a. Anwältin des PKK-Führers Öcalan und des Mörders von Pim Fortuyn, Volkert van der G. Seit Juni diesen Jahres sitzt sie für die Partei GrünLinks in der Ersten Kammer. Offensichtlich hat sie inzwischen einen niederländischen Pass. Die Zeit schrieb einmal, Britta Böhler trinke viel Cola… weiter lesen
01.10.2007 von Falk Madeja
Die mutige Ex-VVD-Abgeordnete war im September 2006 in die USA geflüchtet, weil ihr einige Moslem-Terroristen nach dem Leben trachten. Sie hatte zusammen mit dem bereits ermordeten Filmemacher und Kolumnisten der Tageszeitung “Metro”, Theo van Gogh, den Film “Submission” gemacht, von dem sich einige Moslem-Fanatiker provoziert fühlten. Letztlich gab es innerhalb der eigenen Partei, der VVD, auch noch Ärger mit der Einwanderungsministerin Rita Verdonk, die Hirsi Ali wegen einiger Ungereihmtheiten bei ihrer Einbürgerung kritisierte. Heute ist Rita Verdonk keine Ministerin mehr und von ihrer eigenen Partei aus der Fraktion gesetzt.
Ayaan Hirsi Ali flog am 1. Oktober von Washington nach Amsterdam Schiphol, von wo aus sie an eine geheime Adresse gebracht wurde. Offensichtlich wollten die USA nicht für die privat angeheuerten Bodyguards aufkommen und der Haager Justizminister Ernst Hirsch Ballin (CDA) auch nicht, meldet das NRC Handelsblad. Am Anfang wurde sie in den USA noch durch den Dienst Koninklijke en Diplomatieke… weiter lesen