Eine die Haager Regierung beratende Kommission will das Ende eines wesentlichen Bestandteils der niederländischen Drogen-Politik. Künftig sollen Coffeeshops ihre Softdrugs nur noch an Konsumenten aus der lokalen Bevölkerung verkaufen dürfen. Alle großen Coffeeshops, die zum teilweise vor allem Verbraucher aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern versorgen, sollen geschlossen werden. Die Kommission will diesen Plan am Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellen. Die Kommission steht unterLeitung von Wim van de Donk vom “Wetenschappelijke Raad voor het Regeringsbeleid (WRR)”, dem Wissenschaftlichen Rat für Regierungspolitik.
Angenommen werden kann, dass drei wesentliche Punkte Teil dieser neuen Politik in Sachen weiche Drogen sein werden. Die lokale Bevölkerung wird sich mit spezialen Pässen ausweisen müssen. Die Belieferung der Coffeeshops, heutzutage kurioserweise immer noch illegal, wird auch offiziell zugelassen. (Heute dürfen die Coffeeshop-Betreiber an der “Vorseite” ihres Ladens zwar weiche Drogen verkaufen – aber offiziell ist es ihnen verboten, sich an… weiter lesen