Archive for the ‘Diskriminierung’ Category

16.05.2008 von Falk Madeja
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Bizarre Aktion der niederländischen Justiz gegen Karikaturisten

von Falk Madeja

nekschot_112933p.jpgIn den Niederlanden sorgt eine bizarre Aktion der niederländischen Justiz für Aufsehen. Die Polizei verhaftete nämlich einen Karikaturisten namens Gregorius Nekschot.

Er wurde auf dem Polizeibüro Amsterdam Buitenveldert verhört und dann eine Nacht lang in Amsterdam Zuid-Oost eingesperrt. Nach seinen Angaben seien die Polizisten gleich mit zehn Mann angerückt, hätten alles mögliche fotografiert und auch Computer, USB-Sticks, Handys etc. mitgenommen.

Grund: er habe im Jahr 2005 Karikaturen über Moslems und farbige Einwanderer gemacht, die in gewisser Weise noch weiter gehen, als die einst so weltweit umstrittenen “dänischen Moslem-Karikaturen”. Er hatte damals ein Buch herausgebracht, dass allerdings bei weitem nicht die Aufregung verursachte, die wir von den Mohammed-Karikaturen oder dem Film von Geert Wilders kennen. Genauer genommen rauschten seine Provokationen am poltisch-korrekten Mainstream global-politisch gesehen wirkungslos vorbei.

Der Karikaturist hat nun große Angst – wenn ihn schon die Justiz als gefährlich ansehen würde, wie wird dann der eine… weiter lesen

31.08.2007 von Falk Madeja
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Diskriminieren auch mal so herum

von Falk Madeja

Es sieht so aus, als ob Cisca Dresselhuys, seit vielen Jahren Chefin der Zeitschrift “Opzij” (in etwa “niederländische Emma”) einen interessanten Prozess erwarten kann. Wie die Wochenzeitschrift “HP/de Tijd” berichtet, geht es um Diskrimierung. Cisca Dresselhuys ist so in etwa die niederländische Alice Schwarzer. Die zwei werden sich kennen, keine Ahnung ob sie sich mögen oder nicht.

Jedenfalls hat Cisca Dresselhuys einen männlichen Bewerber für die Redaktion abgewiesen. Gert-Jan Ankone von Bureau Discriminatiezaken Hollands Midden en Haaglanden (Anti-Diskriminierungs-Truppe) sagte zu HP/de Tijd: “Dresslhuys hat einen männlichen Bewerber abgewiesen. Damit verstösst sie gegen Artikel 1 des Grundgesetzes.” Die Meinung von Frau Dresselhuys, dass es keine “männliche Feministen” gäbe, könne er juristisch und inhaltlich nicht akzeptieren. Wenn die Feministin glaube, über dem Gesetz zu stehen, dann könne man ja auch zum Richter gehen.