02.06.2008 von Falk Madeja
In den Niederlanden wurde ein 62jähriger Mann zu einer Arbeitsstrafe und einer Geldbuße verurteilt, nachdem er seine Frau auf fast unvorstellbare Weise erniedrigt hatte. Der Mann aus Alphen aan der Rijn hatte seine Frau beim Fremdgehen erwischt. Oder glaubte das.
Danach wollte der eifersüchtige und offenbar durchgeknallte Mann Rache. Seine Frau musste den Namen des Liebhabers auf ihren Körper tätowieren und ausserdem zündete er ihre Schamhaare an! Das Opfer liess aus Angst alles über sich ergehen, meldet das Algemeen Dagblad.
Der Mann muss nun 240 Stunden Arbeit verrichten, 10.000 Euro Strafe bezahlen und sich von der Frau fern halten. Nur weil er fast taub sei, musste er nicht ins Gefängnis.
Um die Sache noch schlimmer zu machen: die Kinder dieses inzwischen geschiedenen Paares bezeugten die Taten.
30.10.2007 von Falk Madeja
Es ist von der iranischen Justiz offensichtlich doch kein Todesurteil gegen Abdullah al-Mansouri ausgesprochen worden, berichtete der Haager Aussenminister Maxime Verhagen dem niederländischen Parlament.
Das niederländische Aussenministerium hat den iranischen Botschafter einbestellt, ausserdem gab es wohl auch Kontakt mit den Behörden in Teheran. Allerdings bekommen die niederländischen Behörden auch keinen Zugang zu dem Gefangegenen – denn Teheran will dessen niederländische Nationalität einfach nicht anerkennen. Ausserdem hatte es eine Absprache gegeben, wonach jemand von der niederländischen Botschaft dem Prozess hätte beiwohnen dürfen – die Zusage wurde aber nicht eingehalten.
Aussenminister Maxim Verhagen hatte dem iranischen Botschafter gewarnt, dass “unerhoffte Entwicklungen” Folgen für die Beziehungen der beiden Länder haben würden. Inzwischen hat al-Mansouris Sohn bei der niederländischen Polizei Anzeige erstattet, weil er durch noch unbekannte Iraner mit dem Tode bedroht worden sei. Hierui sagte… weiter lesen