Archive for the ‘Einwanderungspolitik’ Category

06.02.2008 von Falk Madeja
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Stadt Amsterdam warnt 300 Schulen vor Wilders Anti-Koran-Film

von Falk Madeja

Geert Wilders ist wieder einmal angefressen. Denn die Stadt Amsterdam hat sich zu einem beispiellosen Schritt entschlossen, berichtet die Zeitung “De Telegraaf”. Sie schickte an die Schüler von 300 Schulen einen Rundbrief, der ziemlich unmissverständlich vor ihm warnt. Leider gäbe “Politiker die denken, dass sie populärer werden, wenn sie sehr negativ über bestimmte Gruppen Menschen” agieren würden und bevor man sich versehe, würden diese Politiker “die einen gegen die anderen aufhitzen”.

Im Amsterdamer Schulwesen geht man davon aus, dass die Behörden Amsterdam damit eventuelle Unruhen rund um Wilders Anti-Koran-Film verhindern will. Wilders reagierte sehr böse auf den Brief. Solche Briefe dürften nicht durch Subventionen unterstützt werden ausserdem müsse es dann auch welche geben über die “Feigheit” der sozialdemokratische PvdA im “multikulturellen Drama”.

Der Brief behandelt Themen wie Meinungsfreiheit, Glaube, Politik, Gespräche und Emotionen. Das Dokument behandele ausführlich Meinungsfreiheit und die Gleichwertigkeit von religiösen Überzeugungen. Um Wut… weiter lesen

18.01.2008 von Falk Madeja
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Oberbürgermeister Rotterdam, Ivo Opstelten, in Berlin

von Falk Madeja

Es hätte so spannend sein können, der Besuch des Rotterdamer Oberbürgermeisters Ivo Opstelten in Berlin, in der Niederländischen Botschaft. Immerhin ist Rotterdam (600.000 Einwohner, 174 Nationalitäten, 46 Prozent Migranten) die niederländische Stadt, in der sich spätestens seit Anfang 2000 die Gemüter besonders über Einwanderung erregen.

2002 besuchte ich noch Wochen vor dem Tod eine Pressekonferenz mit Pim Fortuyn für ausländische Journalisten (und weil Fortuyn schon als Mussolini galt, kamen etliche), der Wochen später schon tot in seinem Blut lag, erschossen von einem Tierschützer namens Volkert van der G. Die Debatte wogte damals hoch, und dann wurde später noch jemand ermordet Theo van Gogh, Filmemacher und Kolumnist. Ayaan Hirsi Ali musste nach Amerika flüchten. So weit, wo bekannt. Und stehen wir möglicherweise am Vorabend möglicher neuer Unruhen, da doch Geert Wilders in den nächsten Tagen mit seinem Anti-Koran-Film ein ordentliches Fass Öl aufs Feuer gießen will?

Opstelten, Mitglied der heutzutage in… weiter lesen

10.01.2008 von Falk Madeja
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Wilders Anti-Koran-Film schon jetzt auf YouTube?

von Falk Madeja

Auf YouTube ist bereits ein Film zu sehen, der suggeriert, das sei der Anti-Koran-Film des niederländischen Extrem-Politikers Geert Wilders! Wie die Amsterdamer Zeitung “De Volkskrant” berichtet, ist die niederländische Justiz bereits aufgeschreckt! “Forbidden” heisst der Film, es sieht aus wie eine Art Promo. Tony Blair und George W. Bush sagen was zum Thema und Geert Wilders kommt natürlich prominent ins Bild.

Das Problem: der Film ist gar nicht von Geert Wilders! Es sei bereits von der Justiz angerufen worden, habe aber sagen müssen, dass der fragliche Film ”Unsinn” sei. Jedenfalls nicht von ihm. Es würde noch mehr “Unsinn und Verfälschungen” geben, denkt er.  

08.01.2008 von Falk Madeja
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Wilders-Film: YouTube verbietet erst mal nicht

von Falk Madeja

Der vom niederländischen Politiker Geert Wilders geplante Anti-Koran-Film wird von der amerikanischen Internet-Firma YouTube ausgesendet, erklärte ein YouTube-Sprecher am Dienstag. Allerdings hiess es auch, dass YouTube “deutliche Richtlinien für das Material” habe.

YouTube wolle “das Recht auf freie Meinungsäusserung” verteidigen, auch wenn es um “unpopuläre Sichtweisen” gehe. “Hasserfüllte Rethorik” sowie ‘”Angriffe und Herabwürdigungsversuche auf Menschen auf der Grundlage der Religion” wolle man aber nicht auf der Website haben.

Vorläufig wolle YoutTube nun erst mal abwarten. Wilders habe seinen Film noch nicht auf die Website gestellt, so könne man auch keinen weiteren Kommentar dazu geben, hiess aus San Bruno in den USA. Der Film wird anscheinend Ende des Monats fertig sein und sowieso auf der Website der Partei von Geert Wilders, der PVV, zu sehen sein.

05.01.2008 von Falk Madeja
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Geert Wilders: Anti-Koran-Film auf YouTube

von Falk Madeja

Der Anti-Islam-Politiker Geert Wilders will seinen Anti-Koran-Film auf YouTube aussenden! Grund: er verhandrlt nun eine Weile ziemlich erfolglos mit niederländischen TV-Sendern über die Ausstrahlung seines Werkes, in dem der Koran als “faschistisches Buch” dargestellt werden soll.

Er habe ein paar Mal mit NOVA, das in etwa den ARD-Tagesthemen entspricht, gesprochen, aber die Leute wollen nicht so wie er. Ihm schwebt die komplette Ausstrahlung vor, die NOVA-Redaktion will nur Teile aussenden. Die Möglichkeit, um den Film in der seiner Partei zustehenden TV-Sendezeit für politische Parteien zu zeigen, scheint auch nicht mehr zu bestehen.

“Wenn es nicht klappt, dann lade ich die Presse zum Gucken nach Den Haag ein und stelle den Film bei YouTube ein”, sagte er lt. “De Telegraaf”.

03.01.2008 von Falk Madeja
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Anschlag auf Erasmusbrücke in Rotterdam

von Falk Madeja

Zum Glück verhindert! 3 Silvester in Rotterdam verhaftete Männer wollten offenbar auf der Rotterdamer Erasmusbrücke einen Anschlag auf das Silvester-Fest mit seinen 15.000 Besuchern verüben, berichten niederländische Medien wie Elsevier.nl. Es handelte sich um zwei Marokkaner und einen Sudanesen. Die zwei Marokkaner sind 31 und 32 und haben auch einen niederländischen Pass, der 39jährige Sudanese nicht.

Der niederländische Geheimdienst AIVD und die Rotterdamer Polizei überwachten die drei schon eine Weile und schlugen dann am Montag zu, als sie via Internet ihre Pläne preisgaben.

03.01.2008 von Falk Madeja
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Projekt der “Weissen Elite”?

von Falk Madeja

In den Niederlanden sind nun Diskussionen ausgebrochen, warum bei dem Aufruf von dutzenden Prominenten Niederländern in der Tageszeitung “Trouw” sozusagen nur die “Weisse Elite” des Landes zu “Toleranz und Respekt” aufrief. Diese Frage rief jedenfalls interessanterweise die Rotterdamer Zeitung NRC Handelsblad auf. Inititiator Doekle Terpstra sagte daraufhin doch wirklich: “Wir wollen nur weisse Menschen auf der Liste.” Hmh.

Die Begründung: die Einwanderer sollten mit eigenen Initiativen kommen.

Am Donnerstag kam dann eine solche Initiative, wieder in “Trouw”. Und zwar eine hiess das Stück “2008, zonder angst voor de ander” (2008, ohne Angst vor dem Anderen), wurde durch “mindestens 90 Moslims, darunter verschiedene Prominente” unterschrieben. Organisationen wie das ”Contactorgaan Moslims en Overheid (CMO)”, der Nederlandse Moslim Raad und der Raad van Marokkaanse Moskeeën waren dabei.

Abdelmajid Khairoun, Vorsitzender des Nederlandse Moslim Raad, sagte, die Organisationen wollten sehen lassen, dass ”wir keine Zuschauersind, sondern ein Club von Einwanderern, die Aktionen unternehmen.”

30.12.2007 von Falk Madeja
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Behörden bereiten sich auf Unruhen wg. Wilders Anti-Koran-Film vor

von Falk Madeja

Die niederländischen Behörden treffen wegen des vom Anti-Moslem-Extremisten Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Films laut einem Bericht der Zeitung “De Volkskrant” Vorbereitungen, weil sie heftige Reaktionen der Moslem-Bevölkerung befürchtet. Zunächst einmal wurde die Bewachung von Wilders, die schon umfangreich ist, weiter ausgebaut. 

Die Amsterdamer Polizei hat in diesem Monat mit Imams und anderen einflussreichen Moslem-Persönlichkeiten gesprochen. Es gibt inzwischen ein “Drehbuch”, falls sich auf den Strassen in grossem Stil Demonstrationen abspielen. In Den Haag und Utrecht wurden die gleichen Massnahmen getroffen.   

Der Film von Wilders, der mit Sicherheit für Moslims beleidigende Bilder haben dürfte, wird wahrscheinlich am 25. Januar 2008 im Fernsehen ausgesendet. Wie andere Parteien hat Wilders “Partij voor de Vrijheid (PVV)” bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten Sende-Zeit. Die niederländische Justiz untersucht, ob das Aussenden des Wilders-Film noch verboten werden könnte. Allerdings dürfte er dann wohl im Internet auftauchen. 

Es wird inzwischen erwartet, dass der Film noch mehr Unruhe verursachen werde als die Anti-Mohammed-Karikaturen, die die dänische Zeitung “Jyllands Posten”weiter lesen

27.12.2007 von Falk Madeja
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Anti-Wilders-Flugblätter von Moslems in Amsterdam

von Falk Madeja

Müssen wir uns jetzt über die Lage in den Niederlanden Sorgen machen? Nachdem in den vergangenen Jahren ja bereits mit Pim Fortuyn und Theo van Gogh zwei Menschen aus politischen Gründen ermordet worden sind, scheint sich jetzt die Diskussion um den Anti-Moslem-Politiker Geert Wilders zuzuspitzen.

Nach einer Meldung der Website der Tageszeitung “De Telegraaf” sind jetzt in Amsterdam und Den Haag Flugblätter aufgetaucht, in dem Moslems zum Widerstand gegen den von Wilders geplanten Anti-Koran-Film aufgerufen werden. Der “Edle Koran” dürfe nicht verspottet werden, meinen die Leute von “Hizb ut Tahrir” (HUT). Allerdings ist die Truppe “mindestens so umstritten wie der blondierte PVVer”, kommentiert De Telegraaf. PVV – das der Name der von Wilder gegründeten Partei. Laut dem niederländischen Geheimdienst AIVD soll es sich um eine “internationale radikal-islamische Bewegung” handeln. In einigen Ländern ist HUT darum verboten.

In dem Flugblatt wird in blumiger Sprache dazu aufgerufen,… weiter lesen

24.12.2007 von Falk Madeja
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Geert Wilders: Regierungsdruck wg. Anti-Koran-Film

von Falk Madeja

Der niederländische Extrempolitiker Geert Wilders beklagt sich in einem Interview mit der Zeitung “De Volkskrant”, dass die Regierung in Den Haag wegen seines geplanten Anti-Koran-Filme “politisch erpresst”. Die Staatsanwaltschaft hatte angekündigt, dass sie im Januar entscheiden wolle, ob Wilders nach einem von ihm in der gleichen Zeitung im August lancierten “Leser-Brief”, in dem er das Verbot des Koran forderte, angeklagt wird. Es gibt ca. 40 Anzeigen.

Wilders hatte ja angekündigt, dass er im Januar einen deftigen Anti-Koran-Film veröffentlichen wolle. Nun droht ihm im gleichen Monat eine Anklage. Die Timing sei kein Zufall, das habe man so bedacht, um ihn extra unter Druck zu setzen.

“Die Regierung hetzt mir die Staatsanwaltschaft auf den Hals! Unerhört”, jammerte er. Er habe mit Justizminister Ernst Hirsch Ballin ein Gespräch gehabt, in dem dieser ihm mit strafrechtlicher Verfolgung gedroht habe. Er fühlt sich nun “politisch verfolgt”.