7 Jahre hat es gedauert – aber jetzt zahlt die sogenannte “Uitvoeringsorganisatie Personenschade Vuurwerkramp (UPV)” (sagen wir mal die Auszahlungs-Organisation für die Opfer der Feuerwerk-Katastrophe Enschede) an die Opfer 8,5 Millionen Euro Schadensersatz aus! Damals, im Mai 2000, kamen bei einem katastrophalen Unglück mit einem Berg Feuerwerk mitten in einem Wohngebiet der Grenzstadt Enschede 23 Menschen um – und fast 1000 verletzten sich. Nach dem Unglück stiefelte eine entsetzte Königin Beatrix durch das zerstörte Wohngebiet, was aussah wie nach einem Bombenangriff. Zu den Anekdoten gehört auch, dass die Teams des deutschen Senders WDR schneller am Unglücksort waren als die des Staats-Senders NOS. Die Kollegen im NOS-Hauptquartier hatten die an der Grenze zu Deutschland gelegene Stadt Enschede nicht so sehr im Fokus.
Insgesamt wurden 300 Claims für entstandene Kosten, 136 Claims für Lohn- und Einkünfteverluste und 1477 Claims für medizinische Probleme anerkannt. Die Kommission hatte 3519 Fälle zu beurteilen, die Prozedur lief seit… weiter lesen