15.05.2010 von Falk Madeja

Tanja im Einsatz für FARC
Werden sie in diesen Stunden in Nimwegen Freudentänze veranstalten? Ein Feuerwerk in die Lüfte gehen lassen? Vor Freude niedersinken? Wohl eher nicht. Aber es scheint Tatsache zu sein: die z. Zt. berühmteste Terroristin, die aus den Niederlanden stammt, kommt aus Nimwegen, heißt Tanja Nijmeijer und sie lebt immer noch. Sie wird jetzt nur Alexandra genannt.
Sie ist in Diensten der FARC, einer üblen Terror-Gruppe aus der maxistisch-leninistischen Ecke in Kolumbien. Wie ihre Gesinnungsgenossen ist sie ganz verrückt darauf, andere Menschen zu entführen, wenigstens anderweitig zu terrorisieren oder Drogen zu schmuggeln. FARC-Core Business!
Es gab eine gewisse Aufregung, als die kolumbianischen Militärs 2007 irgendwo Tagebücher-Aufzeichnungen von Tanja fanden, in dem sie aus dem Nähkästchen geplaudert hatte. Wie die Kommandanten mit Frauen umgingen und so. Sie ist seit 2002 dabei und kennt sich als Frau ja aus. Tja, dann gab es viel Publizität und es… weiter lesen
12.12.2008 von Falk Madeja
Inzwischen ist Tanja Nijmeijer “weltberühmt”, jedenfalls in den Niederlanden und auch in Deutschland. Die junge Frau aus Nimwegen hatte sich der kolumbianischen Terror-Bewegung FARC angeschlossen – und als sie irgendwo im Dschungel Tagebücher verlor, erfuhr die Öffentlichkeit von ihrem Schicksal. Was darauf hinausläuft, dass das Leben bei den linken Terroristen mit ihrem Hang zu Entführungen, Erpressungen und Drogenhandel nicht so toll ist. Ausserdem gehen die FARC-Männer mit den FARC-Frauen auch nicht besonders nett um.
Einige Monate hatte die Öffentlichkeit nichts mehr in Sachen FARC-Tanja gehört. Nun hat sie Glück. Denn die berühmte kolumbianisch-französische Ex-Gefangene der FARC, Ingrid Betancourt, setzt sich für sie ein. Obwohl sie sechs Jahre in der Hand der FARC war, hat sie offensichtlich Mitleid mit Tanja Nijmeijer. Denn die Organisation könnte die Tagebücher als “Verrat” betrachten – und bei den linken Terror-Freunden könnte das schwerwiegende… weiter lesen
18.02.2008 von Falk Madeja
Nach Informationen der Amsterdamer Zeitschrift “HP/de Tijd” soll das aus den Niederlanden stammende FARC-Mädchen Tanja Niemeijer noch leben! Es war befürchtet worden, dass die Chefs dieser kommunistischen Terror-Gruppe in Kolumbien sie eliminieren würden, denn sie hatte unvorsichtigerweise Tagebücher herumliegen lassen, die aus dem nicht allzu tollen Alltag der linken Terrobande berichteten. Allerdings, so soll ein Zeuge gesagt haben, droht ihr möglichweise Ende Februar ein “Volkstribunal”. Ausserdem wollen die Chefs der FARC eine Art Film produzieren, in dem Tanja erzählen soll, dass sie das mit dem Tagebuch alles nicht so gemeint habe.
10.09.2007 von Falk Madeja
Wie Meine Güte berichtete, wird in den niederländischen Medien viel über die in Kolumbien bei der Terror-Organisation FARC kämpfende Tanja Nijmeijer geschrieben. Inzwischen scheint sie schon Kult-Karakter zu haben! Der Rotterdamer Grafiker Vos Broekema hat ein T-Shirt entworfen, in dem ihr Gesicht ala Che Guevara stilisiert wird. “Tanja would go” steht darunter. Hier ein Link: www.vosbroekema.nl
Die Wirklichkeit sieht aber wohl weniger revolutions-romantisch aus. Inzwischen durfte die Niederländerin Liduine Zumpolle (Menschenrechtlerin) Tanjas bei einer Flucht zurückgelassenen Tagebücher gelesen. Tanja beschwert sich darin über Langeweile sowie sexistische und autoritäre Kommandanten. Es gäbe den Tagebücher zufolge keine anderen niederländischen FARC-Terroristen, andere Quellen gehen von insgesamt 22 FARC-Leuten aus dem Ausland aus. Die Tagebücher sollen an ihre Eltern gehen, die allerdings untergetaucht sind.
Die FARC fand sich am Samstag auch in De Volkskrant wieder. Die linksliberale Zeitung aus Amsterdam lud von der Website der FARC Fotos von 16 mehr oder weniger hübschen FARC-Babes in Uniform… weiter lesen
05.09.2007 von Falk Madeja
Der Fall der möglicherweise immer noch in Diensten der kolumbianischen Terror-Truppe FARC kämpfenden Niederländerin Tanja Nijmeijer bewegt weiter die Gemüter. Marianne Moors, Programmleiterin Südamerika bei IKV/Pax Christi kündigte an, dass die 29jährige aus den Fängen der FARC zu befreien. Auch das Haager Aussenministerium wolle helfen, meldete das in Groningen erscheinende Dagblad van het Noorden.
Die Frage ist allerdings, ob Tanja überhaupt noch lebt. Die Militär-Experte Alfredo Rangel, der laut “De Telegraaf” in Kolombien als Experte für die FARC angesehen wird, sagte in der Amsterdamer Zeitung ”De Volkskrant”, dass die FARC Tanja nie mehr gehen lassen würde. ”Damit würden sie ja zu denen, die bleiben, sagen: Wenn es dir nicht gefällt, dann geh doch. Das wäre schlecht für die interne Disziplin”. Ausserdem wisse Tanja nach fünf Jahren bewaffnetem Kampf zu viel.
Ihre Eltern sind mit den zwei Schwestern Elle und Marloes untergetaucht. In ihrem Heimatdorf Dennekamp haben laut diversen Medien die Nachbarn überrascht auf die Nachrichten reagiert.
Übrigens hatte… weiter lesen
05.09.2007 von Falk Madeja
Roelant Jonker, im Jahre 2001 von der kommunistischen Terror-Einheit FARC in Kolumbien entführt, denkt, dass die in den vergangenen Tagen durch die niederländischen Schlagzeilen geisternde FARC-Kämpferin Tanja Nijmeijer bereits tot sei. “Die FARC ist ‘for life’. Sie kann da nicht mehr weg, sie hat Kritik geäussert.” Die kommunistische Terror-Gruppe schneidet solchen Leuten gern mit der Machete die Kehle durch, sagte er im Algemeen Dagblad.
Tanjas Boss soll Carlos Antonio Lozada heissen.
Roelant Jonker, ein Biologe, kam 8 Monate nach seiner Entführung gegen Zahlung von 7.000 Euro frei. Er verlor 28 Kilogramm und hat bis heute unter den Folgen zu leiden. Er fürchtet, auf einer Todesliste zu stehen, weil er mit der Presse spricht.
Inzwischen wurde bekannt, dass Tanja aus dem unweit der deutschen Grenze liegenden Ort Dennekamp kommt. Ihr Vater arbeitet dort im Bauamt, der Bürgermeister wusste von der FARC-Angelegenheit. Gestern gab es Ärger, weil anscheinend ein “Puderbrief” das Postzimmer… weiter lesen
04.09.2007 von Falk Madeja
Die niederländische FARC-Kämpferin, über die einen Tag herumgerätselt wurde, hat nun einen Namen. Sie heisst nicht “Eillen” oder “Ellen” – sie heisst Tanja Nijmeijer, meldet die Zeitung “De Telegraaf”. Sie habe sich der in Kolumbien kämpfenden kommunistischen Terror-Gruppe im Jahr 2002 angeschlossen. Davor hatte sie in Groningen Romanische Sprachen und Kultur studiert. Einer ihrer Dozenten bestätigte das.
Lidwien Zumpolle, FARC-Experte, denkt, dass noch drei weitere Niederländer für die FARC im Einsatz sein dürften.
In einem Leserbrief sagte Josh de Braauw aus Aalsmeer: „Ich kenne noch ein paar. Es sind sicher 5 bis 8 Menschen mit einem niederländischen Pass bei der FARC. Die niederländische Botschaft schweigt zu dem Thema lieber, aber sie wissen es. Viele naive Jugendliche haben die schönen ’Che Guevara’-Geschichten geglaubt und kommen dann jahrelang nicht mehr von der FARC los. Es wäre schön, wenn die niederländischen Behörden dem Thema Aufmerksamkeit geben würden. Diese Menschen sind, wenn sie es überleben, für das Leben gebrandmarkt.”
Andere schreiben, dass das… weiter lesen
03.09.2007 von Falk Madeja
Die niederländische FARC-Aktivistin Eillen (die auch Ellen heissen könnte), ist bei den niederländischen Behörden unbekannt. Weder die Botschaft in Kolumbien noch das Aussenministerium in Den Haag weiss, um wen es sich handeln könnte, meldet das NRC Handelsblad.
Unterdessen werden aus ihrem Tagebuch mehr Details bekannt gegeben.
So schreibt sie eines Tages: ,,Manchmal werde ich heulend wach. Und immer mit der gleichen Frage: Wäre ich glücklicher gewesen, wenn ich in den Niederlanden geblieben wäre? Unterricht geben, übersetzen und arbeiten für die Universität. Verheiratet, mit Kindern?’’ Aber letztendlich entscheidet sie. ,,Der Jungle ist mein zu Hause.’’
Einen Tag, bevor sie ihr Tagebuch verliert, schreibt sie, dass sie monatelang in Gefechte verwickelt war. Das Kämpfen fällt ihr nicht leicht. Das „Laufen mit dem schweren Rucksack, die nassen Kleider und immer wieder rennen’’. Aber es sei eine interessante Erfahrung, die ihr niemand mehr nehmen könne.
03.09.2007 von Falk Madeja
Wer ist Eillen? Von der niederländischen FARC-Kämpferin gibt es ein Bild, aber Zeitungen wie “De Telegraaf” rufen ihre Leser dazu auf, bei der Suche nach der Identität der jungen FARC-Klämpferin zu helfen. Wie Meine Güte berichtete, wurde in Kolumbien das Tagebuch einer jungen Niederländerin gefunden, die in den Reihen der kolumbianischen Terror-Bewegung FARC sein soll.
Am Montag wurden weitere Details bekannt. So sei es ihrer Meinung nach offensichtlich, dass es AIDS im Lager der FARC-Kommunisten gäbe – niemand verwende Kondome. Sie sei müde und erschöpft von den Zuständen und sehne sich danach, ganz normal auf einem Bahnhof in den Niederlanden wie etwa Groningen, Utrecht oder Amsterdam herum zu laufen, um eine Tasse Kaffee und Pommes Frites (“Patat”) zu kaufen und dann ganz normal mit dem Zug zu fahren.
Was sei das eigentlich für eine Organisation, in der einige alles – Geld, Zigaretten, Süssigkeiten usw. – hätten, und andere (wie sie selbst) um… weiter lesen