15.02.2009 von Falk Madeja
Das vorweg: der Mann, der am vergangenen Wochenende in den Niederlanden 293 mal die Nummer 112 anrief, war nicht Feyenoord-Trainer Leon Vlemmings. Das war ein 35jähriger aus Den Bosch, der Hilfe für seine Freundin suchte – und als die Krankenwegenleute ihm den Hausarzt empfahlen, rastete er aus. Mal abgesehen von den Anrufen brach er auch noch jemanden den Arm. Das alles geschah am Samstag
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Am Sonntag gab es den Klassiker Ajax Amsterdam gegen Feyenoord Rotterdam – und da ging es auch rustikal zu. 22 Ajax-Fans mussten einkassiert werden, weil sie so blöd waren, mit Flaschen auf die Feyenoord-Fans zu werfen. Eine unbekannte Zahl von Feyenoord-Fans riefen “Hamas, Hamas, Joden aan het gas”. Nun droht das Szenario, dass Ajax und Feyenoord in den kommenden 5 Jahren keine Fans… weiter lesen
15.02.2009 von Falk Madeja
Ja, die Emotionen! Am Sonntag dürfte es in Amsterdam beim Spiel Ajax gegen Feyenoord Rotterdam wieder heiss hergehen. Zumal beide Fan-Gruppen frustriert sind – über die Situation bei Feyenoord haben wir ja schon berichtet.
Bei Ajax ist die Stimmung zur Zeit auch nicht besser. Von den letzten vier Spielen gingen gleich drei verloren – die Meisterschaft ist nach einem Rückstand von 15 Punkten auf Spitzenreiter AZ Alkmaar wohl verloren. AZ spielte am Samstag Abend 2:2 beim PSV Eindhoven – und scheint die zweite Meisterschaft nach dem Jahr 1981 herein holen zu können. Grund genug für einen Ajax-Fan nach der Niederlage gegen den SC Heerenveen – wie im Video zu sehen – Ajax-Trainer Marco van Basten als “Pannenkoek” (Pfannkuchen) zu beschimpfen, es gibt natürlich schlimmere Schimpfwörter, aber in dieser Saison ist wohl höchstens noch der 2. Platz drin, dort steht jetzt der… weiter lesen
13.02.2009 von Falk Madeja
Der Klassiker! Die niederländische Ehrendivision steht wieder vor dem Klassiker. Ajax Amsterdam gegen Feyenoord Rotterdam - das ist wie Glasgow Celtics gegen Glasgow Rangers, Schalke 04 gegen Borussia Dortmund, Real Madrid gegen den FC Barcelona.
Die beiden Bürgermeister, Job Cohen (Amsterdam, jüdisch) und Ahmed Aboutaleb (Rotterdam, moslemisch) haben keine Lust auf eklige Gesänge – und daher kamen sie am Freitag mit einer ungewöhnlichen Drohung: sollten die Fans mit Hetzgesängen kommen, dann wird es 5 Jahre (fünf!) keine Auswärtsbesuche der Fans mehr geben!
Liebe Freunde, lasst uns nicht um den heissen Brei reden. Alle Welt wartet darauf, dass die Feyenoord-Fans so etwas rufen wie “Hamas, Hamas, Joden aan het gas”. Ajax Amsterdam hat das Image, ein jüdischer Verein zu sein – was zwar nicht stimmt und was… weiter lesen
09.02.2009 von Falk Madeja
Feyenoord Rotterdam, in der Saison 2001/2002 immerhin noch Europapokalsieger (Finale gegen Borussia Dortmund) sowie 14 mal niederländischer Meister, spielt die schlechteste Saison aller Zeiten. Mit der kürzlich erlittenen Niederlage bei NEC Nimwegen wurde der Niederlagen-Rekord aus der Saison 1958/1959 glatt übertroffen: die 17. Niederlage in einem Pflichtspiel, davon zehn in der Meisterschaft. Der Abstieg droht!
Konsequenzen? Ja, die gab und gibt es. Cheftrainer Gertjan Verbeek musste gehen – die Spieler hatten u.a. über zu viel Kraftraining geklagt. Assistenz-Trainer und Clubidol Wim Jansen erklärte sich solidarisch und nahm gleichfalls den Hut, genau wie der Technische Direktor Peter Bosz (auch mal beim FC Hansa Rostock). Bosz stand am meisten in der Kritik, denn er soll um die 30 Millionen Euro in Spieler investiert haben, denen nun die Schuld… weiter lesen
28.11.2007 von Falk Madeja
Nein, als grosse Symphatieträger sind die Fans des Vereins
Feyenoord Rotterdam nicht gerade bekannt. Besonders wenn es gegen deutsche Vereine (Werder Bremen, Leverkusen etc.) bzw. den grosse Rivalen im eigenen Land,
Ajax Amsterdam, geht, liefern sich die Fans von Feyenoord absurde Schlachten.
Jetzt wird Feyenoord 100 Jahre alt – und die Gewaltfreunde aus Rotterdam machen ihrem schlechten Namen wieder alle Ehre. Sie bringen eine DVD heraus, auf denen die blutigen Schlachten noch mal fein aufgeführt sind, schreibt die Amsterdamer Zeitung “De Telegraaf”. Im Internet ist schon ein Trailer zu sehen, auf dem Feyenoord-Anhänger sich mit der Polizei prügeln. Ausserdem sind angekündigt: Bilder von brennenden Autos und allerlei Prügeleien innerhalb und ausserhalb des Stadions.
In 100 Jahren sei viel bei Feyenoord geschehen, und das nicht nur auf dem Fussballfeld, schreiben die Initiativnehmer. Bei Feyenoord ist man peinlich berührt.… weiter lesen
01.10.2007 von Falk Madeja
In den Niederlanden gelang einem Golfer ein ganz seltsamer Treffer. In der zweiten Runde des Challenger-Golf-Turniers “The Dutch Futures” schoss der 21jährige Golfer Joost Luiten zufällig eine Möwe aus der Luft! Der Vogel war sofort tot. Der Mann konnte sich an einen ähnlichen Vorfall auch nicht erinnern.
In den Niederlanden werden übrigens öfter mal Vögel aus Versehen vom Himmel geholt. In den 70er Jahren gelang das seltsame Kunststück dem damaligen Torhüter von Feyenoord Rotterdam, Eddy Treytel. Der holte mit dem Fussball beim Abschlag ebenfalls eine Möwe vom Himmel – auch diese verstarb.
29.08.2007 von Falk Madeja
Eine gute Sache! Die dem Bertelsmann-Konzern sowie John de Mol gehörende Sendergruppe RTL Niederlande hat die Sende-Rechte für die jetzt gestartete Frauen-Fussball-Profi-Liga der Niederlande erworben. Die Männer-Profi-Klubs ADO Den Haag, AZ (Alkmaar), FC Utrecht, FC Twente (Enschede), SC Heerenveen und Willem II (Tilburg) haben Frauen-Abteilungen gegründet, die ab dem 29. August in einer Meisterschaftsrunde gegeneinander spielen werden. Die Spiele werden ab diesem Freitag auf RTL 7 ausgestrahlt. Darüber hinaus gibt es samstags und sonntags auch Berichte auf RTL 8, wie der ehemalige Sender von John de Mol “Tien” jetzt heisst.
Wir von Meine Güte finden das gut, weil damit die betreffenen Vereine von Beginn an ordentlich Media Exposure bekommen. Das wird dann vielleicht auch andere Proficlubs wie die ruhmreichen Ajax Amsterdam, Feyenoord Rotterdam und PSV Eindhoven überzeugen, ebenfalls Frauen-Teams zusammen zu stellen. Wahrscheinlich ist die Kombination aus “Grosse bzw. bekannte Klubnamen” plus “kommerzielles Fernsehen sendet Spiele aus” ein erfolgversprechender Ansatz. Bislang ist der niederländische Frauen-Fussball bei… weiter lesen
26.06.2007 von Falk Madeja
Der niederländische Medien-Unternehmer John de Mol lässt seinen Fernsehsender “Tien” (Zehn) im niederländischen Ableger des Bertelsmann-Senders RTL aufgehen. Die Spiele der niederländischen Ehrendivision werden durch RTL ausgesendet. Durch diesen Schritt werden wohl 100 Mitarbeiter von “Tien” entlassen, Johns Schwester Linda de Mol wird Programme bei RTL präsentieren. Grund: geschätzte Verluste von bis zu 200.000 Euro am Tag.
Die Beteiligungsgesellschaft von John de Mol, Talpa Media (in der auch die Rabobank mit drin ist) bekommt 23,6 Prozent von RTL Niederlande. RTL Niederlande erhält ein Erst-Zugriffsrecht auf neue Formate, die die “kreative Unit von John de Mol” entwickelt. Für die Gütersloher unterschrieb natürlich Gerard Zeiler (CEO) die Übereinkunft, und natürlich der Chef von RTL Niederlande Fons van Westerloo.
John de Mol: “Ich denke in erster Linie an meine Mitarbeiter im Fernsehbereich, die ich damals gefragt habe, mir beim Aufbau von Tien zu helfen. Die Übereinkunft mit RTL hat Folgen für die Arbeitsplätze… weiter lesen
18.03.2007 von Falk Madeja
Am Sonntag titelte die Online-Ausgabe der Zeitung “De Telegraaf” schon unmissverständlich: “Tien geeft ‘t op”. Also “Tien”, wie der Fernseh-Sender von John de Mol heisst, soll “aufgeben”. Ziemlich wahrscheinlich, dass RTL Nederland, die Tochter der Bertelsmann AG aus Gütersloh, die wichtígen Sende-Rechte für die niederländische Fussball-Ehrendivision sowie den einen oder anderen Star übernimmt. Vielleicht wird “Tien” (Zehn) ja auch in RTL 8 umbenannt. Die Gütersloher haben schon die Sender RTL 4, RTL 5 und RTL 7.
Der Chef von RTL Nederland, Fons van Westerloo erklärte, “dass innerhalb einiger Tage beide Betriebe Mitteilungen über einen Deal” machen könnten. John de Mol allerdings sagte nur, dass mit verschiedenen Seiten Gespräche geführt würden. Ausser den Öffentlich-rechtlichen Sendern NOS 1 bis 3 gibt es in den Niederlanden noch SBS 6, dass ja inzwischen mit Pro Sieben-Sat 1 verbandelt ist. Dadurch ist es kurioserweise so, dass John de Mols Sender der letzte in niederländischer Hand… weiter lesen
28.02.2007 von Falk Madeja
Rotterdam fand ich schon immer eine eigenartige Stadt. Und dann wundert es mich nicht, wenn da eigenartige Dinge passieren.
Zunächst das hier. Ein 44jähriger Rotterdamer Dieb bekam nun vom Richter eine halbierte Strafe. Er muss statt zwei Monate nur einen in die Zelle. Und warum? Der Mann hatte einen 58jährigen Mann in dessem eigenen Sex-Shop berauben wollen. Da hatte der natürlich was dagegen – und zog dem Möchtegern-Dieb eines mit einem Dildo über den Schädel. Die sollen ja normalerweise aus Gummi oder so sein (noch nie benutzt, tja), doch es war ein Dildo aus Stahl. Wumm, hatte der Dieb gleich eine Kopfwunde. Darum bekam er einen Monat Straferlass. Der Laden-Eigentümer bekam für die Dildo-Aktion übrigens 80 Stunden Sozialarbeit aufgebrummt, 20 sind davon bedingungslos.
Dann das. Auch in Rotterdam probiert die Polizei ein anderes Sex-Problem zu lösen. Klingt wie aus einem Film – hat aber geklappt. Gleich 29 sogenannte Hurenläufer gingen der… weiter lesen