29.01.2009 von Falk Madeja
Die sozialdemokratische Staatssekretärin Jet Bussemaker hat einen interessanten Vorschlag gemacht. In den Niederlanden wohnende Familien aus Eritrea, dem Sudan und Äthiopien sollen künftig eine Art Vertrag unterzeichnen müssen, bevor sie Urlaub in ihrem Herkunftsland machen. Darin wird ihnen ausdrücklich mitgeteilt, dass es in den Niederlanden als strafbar gilt, Mädchen und Frauen genital zu verstümmeln. Sollten die Eltern ihre Mädchen auf die grauenhafte Art und Weise dennoch körperlich und seelisch verletzt haben, droht ihnen eine Gefängnisstrafe.
Sowohl Männer als auch Frauen aus den genannten Ländern sehen in der sogenannten Frauen-Beschneidung eine Tradition – die natürlich in keiner Weise mit dem Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Opfer in Übereinstimmung zu bringen ist. Und schon gar nicht mit den in Europa geltenden Werten.
Eine Alternative, die die liberalen Oppositionspartei VVD bevorzugt, wäre die Kontrolle aller Frauen und Mädchen, nachdem sie aus dem Sudan, Eritrea oder Äthiopien zurückommen… weiter lesen
18.12.2008 von Falk Madeja
Mario Barth würde jetzt umfallen vor Lachen und gleich eine Art Witz über seine Freundin erzählen, die ihre Tage hat und eine Handtasche kaufen will. Eine Handtasche! Während ihrer Tage! Aber wir kommen hier doch zu einer ernsthaften Angelegenheit. Der Gynäkologe Pieter Hompes vom VU Medisch Centrum in Amsterdam sagt nämlich, dass die moderne Frau viel zu oft ihre Tage bekommt. “Unsere (Vor)Mütter hatten 50 bis 60 mal in ihrem Leben eine Menstruation, nun haben westliche Frauen 500 bis 600 mal im Leben eine Menstruation.”
Jetzt wird das weniger lustig. Denn das erhöhte im Laufe der Generationen die Gefahr auf Unfruchtbarkeit. Genauer gesagt auf die Krankheit “Endometriose”. Es wird davon ausgegangen, dass während der Menstruation Blut über die Eileiter in die Bauchhöhle kommt und Gebärmutterschleim Organe und Gewebe verklebt. Das tut im Laufe der Zeit nicht nur weh, auch werden Spermien und sogar Eizellen durch ein überaktives Immunsystem angegriffen. Kurz… weiter lesen
29.09.2007 von Falk Madeja
Das jedenfalls hat nun die Regierung beschlossen! Emanzipations-Minister Ronald Plasterk, der soeben noch das einzige in den Niederlanden verbotene Buch, Hitlers “Mein Kampf”, erfolglos frei geben wollte (weil, wenn im Koran doofe Dinge drin stehen und der nicht verboten ist, warum dann nicht auch den Verkauf von “Mein Kampf” oder das “Eva Prinzip” erlauben bzw. stimulieren), hat einen neuen Plan. Den Kampf gegen die “Sexualisierung der Gesellschaft”!
Junge Niederländer sollen über ihre “eigenen Medien” (also gratis Zeitungen, Internet, Handy) davorn gewarnt werden, dass Frauen nicht nur als Lustobjekt angesehen werden dürfen. Ob die weiblichen Jugendlichen dann nicht mehr auf Hackenschuhen, mit Arschgeweihen oder Push-BH’s herumlaufen sollen, ist noch unklar. Wahrscheinlich zielt die Initiative nur auf junge Männer.
Die Regierung, in der neben Plasterks sozialdemokratischer Partei der Arbeit die zwei Christen-Parteien CDA (Mitte, gemässigt) und Christenunie (weder Rechts, noch Links, noch Mitte und manchmal nicht gemässigt) sind, hat dem Entsexualisierungs-Plan des Ministers selbstverständlich… weiter lesen