Archive for the ‘Gefängnis’ Category

19.10.2007 von Falk Madeja
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Rita Verdonk – neue Partei gleich ein Fünftel aller Wähler?

von Falk Madeja

So langsam gehen den Niederländern sichtlich die Parteinamen aus – Rita Verdonk nannte die nach ihrem Rauswurf aus der VVD von ihr gegründete Partei “Trots op Nederland” (Stolz auf die Niederlande). In Deutschland wäre ja klar, in welche Ecke eine politische Partei “Ich bin stolz auf Deutschland” stecken würde, aber Holland ist ja auch nicht Deutschland.

How ever, Rita Verdonks würde den ersten Umfragen zufolge bei einer Wahl jetzt fast ein Fünftel der Wähler hinter sich vereinen können – nämlich lt. NIPO TNS 29 der 150 Parlaments-Sitze! Das muss zwar noch relativiert werden, denn bis jetzt kennt niemand ihre Mitstreiter geschweige ein Partei-Programm (aber das lesen ja eh wenige).

Aber für die Regierung käme es Dicke. Die CDA von Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende fiele von 41 auf 31 Sitze, die weiter lesen

16.09.2007 von Falk Madeja
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Denkmal Theo van Gogh mit Al Quaida-Wort beschmutzt

von Falk Madeja

Waren es, wie De Telegraaf vermutet, Vandalen? Egal. Die Täter müssen jedenmfalls einen sehr hässlichen Charakter haben. In Amsterdam ist das Denkmal “Der Schrei”, das dem von einem Moslem-Trottel kaltblütig ermordeten Filmemacher und Kolumnisten der Tageszeitung “Metro” gewidmet ist, beschmiert worden. Mit schwarzen Buchstaben steht da “Al-Qaeda” und das Datum 27-11-2007. Wollen wir mal hoffen, dass unsere fanatischen Terror-Freunde für diesen Tag nicht irgendeinen Blödsinn planen.

Das 4,5 Meter hohe Denkmal von Jeroen Henneman befindet sich im Oosterpark von Amsterdam. The van Gogh ist hier in der Nähe am 2. November 2004 von einem Moslem auf abscheuliche Weise ermordet worden.

11.09.2007 von Falk Madeja
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Jetzt redet der König der Unterwelt!

von Falk Madeja

Der König der niederländischen Unterwelt – gestern redete er im “Prozess des Jahrhunderts”. Willem Holleeder, dem breiten Publikum ohnehin als einer der Entführer des Bier-Magnaten Alfred Heineken bekannt, war auch nach 11 Jahren Gefängnis nicht wirklich geläutert. Der Mann, der häufig auf einem Scooter in Amsterdam Oud-Zuid herumfuhr, muss nun trotz einer derben Herzerkrankung vor Gericht. Nach einigen Monaten Herz-Pause ging der Prozess gestern weiter. Es geht, um mit Derrick zu sprechen, hierin immerhin um Mord!

Zunächst einmal formell gesehen um vier Erpressungsfälle. Zwei der Opfer mussten unfreiwillig aus dem Leben scheiden, die anderen zwei wollen nicht erpresst worden sein. Klingt wie nach einem Fall von Richter Alexander Hold, ist nur leider die Wirklichkeit.

Ein “magerer aber auffällig frischer” (De Telegraaf) Holleeder nahm dann gestern überraschend das Wort. Er sei ja nur der “Retter in Not” gewesenh, beteuerte er befragt zum Fall Rolf Friedländer. Die krimellen Kumpanen John Mieremet und… weiter lesen

23.08.2007 von Falk Madeja
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Die Lösung: Taschendiebe dürfen nicht mehr mitfahren!

von Falk Madeja

Für viele Bewohner und Besucher Amsterdam sind sie eine Plage – ganz gemeine Taschendiebe. Sie schlagen zu, wo sie nur können. Uns haben sie mal in einem Internet-Cafe eine Tasche samt Computer geklaut – leider machte die Polizei uns dann Vorwürfe, weil der Internet-Cafe-Besitzer und ich zusammen die Überwachungs-Videos angesehen hatten. Wir hätten gefälligst die Privat-Sphäre des Diebes zu respektieren!

Inzwischen wird in Amsterdam weiter geklaut wie verrückt. Bis Ende Juli kamen bei der Polizei 4387 Anzeigen herein – zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Garantiert haben ausserdem viele Leute darauf verzichtet, überhaupt eine Anzeige abzugeben.

Bislang schien die wichtigste Waffe der Polizei zu sein, auf öffentlichen Plätzen auf Niederländisch, Deutsch und Englisch vor den Taschendieben zu warnen – mit Lautsprechern, Postern und mobilen Teams. Nun kommt eine weitere und wie wir von Meine Güte verblüffende Idee zum Einsatz. Den Taschendieben wird nämlich verboten, bestimmte Strassenbahn-Linien zu benutzen! Wie die Taschendiebe allerdings… weiter lesen

23.08.2007 von Falk Madeja
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John de Mols Goldener Käfig

von Falk Madeja

Die in den Niederlanden heftig umstrittene TV-Sendung “De Gouden Kooi” (Der Goldene Käfig) wird zwar nach dem Ende von John de Mols TV-Sender “Tien” (Zehn) jetzt bei RTL Niederlande ausgesendet – möglicherweise aber nicht mehr so lange. RTL-Niederlande-Chef Fons van Westerloo sagte, dass die Sendung möglicherweise noch vor Ende des Jahres vom Schirm genommen werde. Wenn etwas Schlimmes passiere, dann steht auch das Tour-de-France-Szenario der deutschen Gebührensender zur Debatte. “Dann stoppen wir sofort.”

“Der Goldene Käfig” ist eine Art “Big Brother”. Nur heftiger. Einer der Kandidaten heisst bsw. Terror-Jaap. Wir ersparen ihnen Einzelheiten – nur soviel: es wurde vor laufender Kamera sogar Erbrochenes verschlungen. Und das nicht von einem Hund oder so. John de Mol liess seinen Sender “Tien” zu RTL 8 umtaufen, ausserdem bekam er Anteile an RTL Niederlande. “De Gouden Kooi” sollte weiter ausgesendet werden, damit die Rechte ins Ausland verkauft werden können. Bei “Big Brother” klappte das vorzüglich… weiter lesen

15.08.2007 von Falk Madeja
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Jetzt hagelt es gegen Geert Wilders Anzeigen

von Falk Madeja

“Dutzende Anzeigen” sind in den Niederlanden bei den Staatsanwaltschaften gegen den Politiker Geert Wilders eingegangen – der Mann hatte ein gesetzliches Verbot des Koran in Moscheen und Privat-Häusern gefordert. Die Anzeigen wurden in Den Haag, Amsterdam, Den Bosch, Zwolle, Rotterdam und Utrecht gestellt, aus praktischen Gründen wird das Gericht in Amsterdam die Angelegenheit abhandeln.

10.08.2007 von Falk Madeja
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Aber Geldstrafe wegen Polizisten-Beleidigung

von Falk Madeja

Keine Strafe bei Majestätsbeleidigung – aber Strafe für Polizisten-Beleidigung! So siehts aus in den Niederlanden. Ein 29jähriger Mann aus Tilburg hatte ein T-Shirt verfremdet, so dass das Logo der Polizei mit dem von der Polizei verwendeten Buchstaben-Typ und dem Wort “Corrupt” verfremdete.

Zwei Polizisten störten sich im März daran, als der Mann mit den Shirts durch die Stadt spazierte. Etwas später bekam vom Justiz-Incasso-Büro einen Brief, dass er 170 Euro Strafe wegen Zweckentfremdung des Polizei-Logos bezahlen solle.

Der aus Rotterdam stammende Anwalt des Tilburgers, Anand Jhingoer, sagte jetzt dem Algemeen Dagblad, dass sein Mandant die Strafe nicht bezahlen werde. Treuherzig sagte er, dass die Angelenheit ja doppeldeutig sei. Einerseits könne man vermuten, dass die Polizei dem T-Shirt-Träger einen Stempel aufgedrückt habe, dass die betreffene Person korrupt sei – andererseits könne es bedeuten, dass die Polizei korrupt sei. Das solle dann doch ein Richter entscheiden. 

10.08.2007 von Falk Madeja
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Beinahe Majestätsbeleidigung

von Falk Madeja

In den Niederlanden tobt momentan eine Debatte rund um das Thema Majestätsbeileidigung. Anlass war die Verturteilung eines 47jährigen Mannes, der Polizisten zugerufen hatte, dass Königin Beatrix eine Hure sei. Die Sache kostete ihm 400 Euro.

Einige Tage später liess sich auf dem Dam, dem Platz in Amsterdam vor dem Stadtpalais, eine 17jährige von der Polizei erwischen, wie sie ein T-Shirt mit dem Text “Beatrix ist eine Hure” trug. Ausserdem hatte sie noch ein zweites T-Shirt mit dem Text “Alle Moslems sind Ziegenficker” dabei. Dieser Text ist eine Anspielung auf den später von einem Moslem-Extreministen ermordeten Filmemacher und Kolumnisten Theo van Gogh. Der hatte in seiner Kolumne in der Tageszeitung “Metro” Moslems regelmässig “Ziegenficker” genannt – wenig später, nachdem er das zum letzten Mal tat, starb er von der Hand des Terroristen.

In den vergangenen Tagen haben alle möglichen Politiker, Kolumnisten, Künstler etc. sich mit dem Thema Majestätsbeleidigung beschäftigt. Einige fanden den entsprechenden… weiter lesen

07.08.2007 von Falk Madeja
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Finger auf den Scan!

von Falk Madeja

Die niederländischen Behörden haben sich etwas gegen die sogenannten “Stand-in” einfallen lassen – das sind Leute, die gegen Bezahlung die Zellstrafe von jemand anderem aussitzen. Sich so aus der Affäre zu ziehen, war in den Niederlanden bislang anscheinend einfach, weil die Sicherheitskontrollen zu wünschen liessen.

Nun werden in den kommenden Jahren die Fingerabdrücke von rund 50.000 Leuten gespeichert – und wenn jemand seine Strafe (oder die von jemand anderem) antreten will, dann muss er seine Finger erst mal elektronisch kontrollieren lassen.

Grund: das Justiz-Ministerium hatte stichprobenartig rund 700 Gefangene auf ihre Identität geprüft – 46 davon, also etwa 7 Prozent, waren nicht die, die es hätten sein sollen. In diesem Moment brummen in den Niederlanden rund 23.000 Personen.

In Tiburg wurde das System getestet. In “Balans”, einer Zeitschrift für das Gefängnis-Personal, berichtete ein Mitarbeiter: “Wenn früher ein Bus mit bsw. 4 Asiaten zurükkam, und wir riefen ‘Wer ist Chang?’, dann gingen… weiter lesen

29.07.2007 von Falk Madeja
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Pfeile-Schiesser in Amsterdam erwischt

von Falk Madeja

Fast schon wollten wir von Meine Güte Ihnen, liebe Leser, eine Warnung zukommen lassen - Amsterdam zu bereisen war einige Tage gefährlich. Denn in der Grachtenstadt fuhren offenbar ein paar Wahnsinnige herum, die aus einem Auto heraus Fussgänger mit Pfeilen beschossen! Es sollte sich um einen weissen Kastenwagen handeln. Die Pfeile waren 7 Zentimeter lang und landeten in den Körpern von Spaziergängern. Klingt unglaublich, ist aber wahr.

Am Samstag, so die Zeitung “De Telegraaf”, wurden zwei Verdächtige geschnappt. Es handelte sich um zwei Briten im Alter von 23 und 24 Jahren, die auf frischer Tat erwischt wurden. Ein 25jähriger Mann fühlte plötzlich einen Stich im rücken – und siehe da, der weisse Kastenwagen war da. Das Opfer nahm sich flugs ein Taxi und brauste den Burschen hinterher. Unterwegs gab er der Polizei bescheid. In der Bestevaerstraat wurde dann der weisse Kastenwagen angetroffen – einer der Pfeile-Schiesser wurde gleich erwischt, der andere… weiter lesen