23.10.2007 von Falk Madeja
Im Amsterdamer Stadtteil Slotervaart brannten in den vergangenen Nächten Autos. Am Samstag konnte die Polizei drei Jungs verhaften, die Plastik-Cola-Flaschen mit Benzin gefüllt hatten. Die Burschen hatten weder ein Auto noch ein Moped o.ä. bei sich, also machten sie sich natürlich verdächtig. Die Polizei folgte ihnen und im President-Allendelaan clickten dann die Handschellen. Die Jungs sind 16, 17 und 19 – und dennoch schon alte Bekannte der Polizei.
Natürlich kann hier noch noch nicht von „Pariser Zuständen“ gesprochen werden, aber dass nun jede Nacht 3 oder 4 Autos abgefackelt werden, ist natürlich sehr ärgerlich. Amsterdams Vize-Bürgermeister Lodewijk Asscher gab am Wochenende bekannt, dass Eltern, die ihrem vandalistischen Nachwuchs nicht Einhalt gebieten würden, das Kindergeld gekürzt werden soll. Das Geld solle in einen Familien-Coach investiert werden. Asscher denkt, dass es in Amsterdam einige Dutzend solcher Problem-Familien gibt.
22.10.2007 von Falk Madeja
Ayaan Hirsi Ali hat in einem Interview mit der dänischen Zeitung “Jyllands-Posten” der Regierung in Den Haag ein paar Ohrfeigen ausgeteilt. Diese wolle laut Ayaan Hirsi Ali mit dem Stopp der Zahlungen für ihre Sicherheit anderen Kritikern deutlich machen, dass sie ihren Mund halten sollen.
“Der Beschluss, um meine Sicherheit nicht mehr zu bezahlen, hat nichts mit Geld zu tun. Es ging um Prinzipien. Es kostet weniger, eine amerikanische Firma zu bezahlen, als mich in den Niederlanden zu beschützen,” sagte Hirsi Ali. Der Stopp der Zahlungen sei vielmehr ein Signal an andere Kritiker.
“Ich glaube, dass die Regierung eine Botschaft an andere (Kritiker) in den Niederlanden schicken will, dass sie ihren Mund halten sollen. Zur gleichen Zeit will sie die Moslems ruhig stellen und ihnen sagen: seht, wir stehen an Eurer Seite. Ayaan Hirsi ist die Schlechte, wir sind die Guten.”
Das heutige Kabinett… weiter lesen
15.10.2007 von Falk Madeja
Sie sei “geehrt und dankbar”, sagte Ayaan Hirsi Ali, aber der Einladung, um in Dänemark zu wohnen, wolle sie nicht folgen. Sie möchte stattdessen in den USA bleiben und versuchen, Geld für die notwendigen Bodyguards zu sammeln. Die dänische Regierung hatte am Montag erklärt, dass sie bereit sei, um Aufenthalt und Bewachung der niederländisch-somalischen Bürgerrechtlerin finanzieren würde, falls sie sich in dem skandinavischen Land niederlassen wolle. Das sagte Kulturminister Brian Mikkelsen, so die Tageszeitung “De Telegraaf”.
Der Politiker sagte, dass sein Land der Politikerin Asyl anbieten sollte. “Sie hat mehr als jeder andere für Freiheit und Meinungsäusserung gekämpft und mehr Todesdrohungen empfangen, als jeder andere”, erklärte er der dänischen Zeitung “Jyllands Posten”. Das ist die Zeitung, die im Zentrum des Karikaturen-Streites stand.
Mikkelsen rief… weiter lesen
15.10.2007 von Falk Madeja
Ayaan Hirsi Ali meldet sich wieder zu Wort. Sie ist nach ereignisreichen Diskussionen rund um ihre persönliche Sicherheit wieder aus den Niederlanden in die USA gereist – zwischendurch war sie zu Schiess-Übungen in Polen. Sie gab jetzt, wie die Amsterdamer Zeitung Het Parool berichtet, der spanischen Presseagentur EFE in Washington ein Interview.
Hierin sieht es nicht so aus, als ob sie unbedingt die Wogen glätten will. Sie sagte bsw., dass der „Islam keine Religion, sondern eine destruktive politische Philosophie“. Sie ging nicht auf die politische Diskussionen rund um ihre Sicherheit ein. Sie verwies darauf, dass Theo van Gogh „keinerlei Schutz“ hatte und dass es ihre Mission sei, „in der ganzen Welt zu erklären, warum er ermordet“ worden ist. Ayaan Hirsi Ali meinte, es sei ihr „Traum, dass der Islam auf die gleiche Weise endet wie der Kommunismus, und dass die Moslems von den destruktiven und totalitären Dogmas befreit“ werden.
Ayaan… weiter lesen
11.10.2007 von Falk Madeja
Das wars! Der niederländische Staat wird die niederländisch-somalische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali definitiv nicht mehr in den USA schützen lassen. Es gibt im Parlament, der Zweiten Kammer, auf Antrag der Partei “Groen Links” zwar noch eine Debatte, aber die klare Mehrheit aller Parteien will nicht, dass der niederländische Staat die Kosten für die Bodyguards in den USA übernimmt. Ihr Schutz in den USA war am 1. Oktober gestoppt worden, woraufhin sie sich erst mal in die Niederlande begab. Zwischenzeitlich hatte sie Schiessübungen in Polen. Nun wird sie versuchen, bei privaten Geldgebern anzuklopfen. Das wird nicht einfach, denn es geht um viel Geld.
09.10.2007 von Falk Madeja
Salman Rushdie, der seit vielen Jahren in Angst vor einem Anschlag irgendwelcher Moslem-Terroristen leben muss, setzt sich jetzt in einem Artikel in der Los Angeles Times ür Ayaan Hirsi Ali ein! Der britische Schriftsteller kritisiert die niederländische Regierung, weil die nicht länger Hirsi Alis Bodyguards im Ausland bezahlen wollen. Rushdie ist inzwischen schon 18 Jahre in einer vergleichbaren Situation, aber die britische Regierung steht eisern hinter ihm.
Er nannte die Entscheidung der niederländischen Regierung “wirklich pervers”. Er kritisierte auch einen vermeintlichen Rechenfehler. Seiner Meinung seien für die niederländische Regierung die Kosten im eigenen Land ohnehin höher als in den USA – das Haager Kabinett will aber die USA-Sicherheitskosten nicht und die Niederlande-Sicherheitskosten doch bezahlen. Salman Rushdie spricht jedenfalls aus Erfahrung. Darum nannte er es “beschämend”, dass Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende Ayaan Hirsi Ali empfohlen habe, ins Ausland ohne Schutz zu fahren.
Salman Rushdie… weiter lesen
08.10.2007 von Falk Madeja
Die niederländische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali ist nach Angaben ihrer deutschen in Amsterdam praktizierenden Anwaältin Britta Böhler auf Suche nach Sponsoren, die ihren Schutz vor sie bedrohenden Moslem-Extremisten sollen, berichtet “De Volkskrant”. Hirsi Ali werde auf ihrer Reise beschützt. Aus Sicherheitsgründen wurde nicht bekannt gegeben, wohin Hirsi Ali genau unterwegs ist und wem sie Gespräche führt.
Die niederländische Regierung stoppte mit Eingang 1. Oktober die Finanzierung der Bodyguards in den USA, in den Niederlanden wird sie vorläufig noch beschützt. Wahrscheinlich wird es in dieser Woche in Den Haag eine Debatte zum Thema geben. Die oppositionelle VVD will bsw. wissen, ob Hirsi Ali tatsächlich erst nach dem Erhalt der “Green Card” mit dem Einsammeln von Spenden beginnen konnte. Sie bekam diese am 24. September, eine Woche später stoppten die niederländischen Zahlungen.
Es wird eine ziemliche Herausforderung für Ayaan Hirsi Ali, denn ihr Schutz wird zwischen 3 und 4 Millionen Euro im Jahr… weiter lesen
03.10.2007 von Falk Madeja
Wir haben es schon vermutet – die Sache mit der Sicherheit für die niederländisch-somalische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali kostet wohl mindestens um die 3 Millionen Euro im Jahr. Jedenfalls, wenn sie in den Niederlanden ist. Was die Kosten in den USA sein würden, wo sie ja eigentlich wohnen wollte, ist unbekannt.
Auf der Website der Zeitung “De Volkskrant” lesen wir, dass tagsüber 4 und nachts 2 Leibwächter nötig seien. Arie Duijndam von der Firma Interseco, der lt. Volkskrant grössten privaten Sicherheitsfirma der Niederlande, rechnet es vor: “Ein Leibwächter kostet 115 Euro pro Stunde. Das sind 5520 Euro bei 4 Mann. 8280 Euro für 24 Stunden.” Sollten nachts auch 4 statt 2 Mann nötig sein, dann wären es schon 10.000 Euro pro 24 Stunden.
Das ist aber nicht genug. Dazu kämen die Kosten für Autos und Haus. Ein gepanzertes Auto koste schon 750 Euro am Tag. Aber das gepanzerte Auto sei nicht genug.… weiter lesen
16.09.2007 von Falk Madeja
Waren es, wie De Telegraaf vermutet, Vandalen? Egal. Die Täter müssen jedenmfalls einen sehr hässlichen Charakter haben. In Amsterdam ist das Denkmal “Der Schrei”, das dem von einem Moslem-Trottel kaltblütig ermordeten Filmemacher und Kolumnisten der Tageszeitung “Metro” gewidmet ist, beschmiert worden. Mit schwarzen Buchstaben steht da “Al-Qaeda” und das Datum 27-11-2007. Wollen wir mal hoffen, dass unsere fanatischen Terror-Freunde für diesen Tag nicht irgendeinen Blödsinn planen.
Das 4,5 Meter hohe Denkmal von Jeroen Henneman befindet sich im Oosterpark von Amsterdam. The van Gogh ist hier in der Nähe am 2. November 2004 von einem Moslem auf abscheuliche Weise ermordet worden.
18.08.2007 von Falk Madeja
Der niederländische Anti-Islam-Politiker Geert Wilders hat die Einladung des Niederländischen Moslem-Rates für ein Gespräch rigeros abgelehnt. Wilder bekam grosse Schlagzeilen, weil er in einem Brief an die linksliberale Zeitung “De Volkskrant” (eine Art Frankfurter Rundschau aus Amsterdam) das Verbot des Korans gefordert hatte – ein nicht ganz realistischer Vorschlag. Denn wer sollte kontrollieren, ob jemand zu Hause einen Koran hat? Die Polizei? Die Armee? Eine neu zu schaffende Religions-Polizei?
Es gibt da in den Niederlanden einen “Moslimraad”. Wen die genau repräsentieren, ist uns von Meine Güte unklar – schliesslich kennt der Islam keine Kirchen-Hierachie wie die Katholiken oder Protestanten. Jedenfalls haben die Geert Wilders ein Gesprächs-Angebot gemacht. Der wies dieses Ansinnen allerdings zurück. Nicht, weil er den Dialog nicht wolle, sondern weil seiner Meinung nach “eine Debatte nicht möglich ist. Dann ist es sinnlos.” In der Rotterdamer Zeitung “Algemeen Dagblad” bestritt er ausserdem, dass er Hass sähen würde. “Das macht der Koran.… weiter lesen