Wie wir von Meine Güte ja bereits berichteten, versucht die Stadt Amsterdam die berühmten Fenster-Bordelle im Rotlicht-Viertel „Wallen“ nach und nach aufzukaufen – kürzlich erwarb sie vom Eigentümer Charles Geert 18 Häuser mit 51 Fenstern. Insgesamt gab es ca. 150 Rotlicht-Fenster, also ein Drittel der Fenster werden jetzt aus dem Markt genommen. Wie sich jetzt herausstellt, bezahlte die Stadt über die Wohn-Kooperative Het Oosten und deren Tochter NV Staatsgoed einen doch nicht gerade kleinen Betrag: 25 Millionen Euro.
Damit ist die Diskussion über die Zukunft von Amsterdams nicht beendet. Zunächst einmal sagte Amsterdams Bürgermeister Job Cohen, dass die im Jahre 2000 erfolgte Abschaffung des Bordell-Verbotes nicht funktioniert habe. Bis dahin bekamen die Bordelle, die es ja zu allen Zeiten in Amsterdam reichlich gab, eine Art Duldungs-Genehmigung. Job Cohen meint nun, dass vor allem die Situation der Prostitutierten sich nicht verbessert habe. „Wir haben noch immer zum Himmel schreiende Situationen, in… weiter lesen