Archive for the ‘Heesters’ Category

16.02.2008 von Falk Madeja
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Johannes Heesters “kein schwerer Kriegsverbrecher”

von Falk Madeja

In die Auseinandersetzung rund um Johannes Heesters gibt es immer mehr Stimmen – besonnene und nicht so besonnene.

David Barnouw vom Nederlandse Instituut voor Oorlogsdocumentatie (Niederländisches Institut für Kriegsdokumentation, NIOD) bescheinigt Heesters in “De Volkskrant”, “absolut nicht der schwere Kriegsverbrecher” zu sein, die das Kommitee “Heesters Raus!” aus ihm machen wolle. Es sei “vollkommen unbewiesen”, dass Heesters im KZ Dachau gesungen habe. Er habe auch “kein warmes Band mit Hitler” gehabt. Im Algemeen Dagblad sagt er allerdings auch, dass Heesters nicht so sehr im, sondern nach demn Zweiten Weltkrieg Fehler gemacht habe.

Hein van Kasbergen vom Anti-Heesters-Kommitee ging inzwischen sogar so weit, ihn auf der Website von “De Volkskrant” mit den “Bedenkern der Atombombe” zu vergleichen. Heesters sei “ein Täter mit Blut an seinen Händen”, der mit seinen Auftritten “den Krieg verlängert” habe.

15.02.2008 von Falk Madeja
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Medien-Rummel bei Johannes Heesters in Amersfoort

von Falk Madeja

Zum Konzert von Johannes Heesters in seinem Geburtsort Amersfoort haben sich nach Information der Website der Zeitung “De Telegraaf” inzwischen 10 TV-Kamera-Teams und 25 Journalisten angemeldet.

Kurioserweise machen die Leute vom Amsterdamer Boulverad aus Heesters einen “deutschen Operetten-Sänger”, obwohl ja genau der Punkt ist: dass er immer den niederländischen Pass behalten hat.

Den übergrossen Teil des Konzertes wird Heesters, der bereits in Amersfoort ist, dennoch auf deutsch singen. Grund: er kann sich aufgrund des langen Aufenthaltes in Deutschland und wahrscheinlich des hohen Alters, 104, nicht mehr alle Lieder auf niederländisch merken.

Es wird auch Proteste geben. Eine obskure Truppe aus dem Umfeld der Neuen Kommunistischen Partei der Niederlande will Heesters auf seine Rolle während des Dritten Reiches aufmerksam machen. Das ist o.k., aber derlei Kritik von Leuten, die Hammer und Sichel als Partei-Symbol verwenden, ist reichlich grotesk. Schliesslich wurden unter derlei Symbolen in diversen kommunistischen… weiter lesen

11.02.2008 von Falk Madeja
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Ärger für Johannes Heesters bei geplantem Konzert in den Niederlanden vorprogrammiert

von Falk Madeja

Das riecht mächtig nach Ärger für Johannes Heesters! Ein “Comitee Heesters Raus!” will dem 104 Jahre alten Niederländer den Auftritt in seiner Heimatstadt Amersfoort gründlich vermiesen. Der Entertainer will am kommenden Samstag im Theater “De Flint” auftreten, seit erster Auftritt in seinem Vaterland seit 1964! Nun behaupten die Leute vom oben genannten Komitee, dass sie irgendwie 25 Eintrittskarten erobert hätten, schreibt das NRC Handelsblad.

Das behauptet jedenfalls Hein van Kasbergen, ein Sprecher des Anti-Heesters-Komitees. Die Leute von “Heesters Raus!” wollen den Auftritt von Heesters mit dem Singen von sogenannten Widerstandsliedern stören.

Der seit vielen Jahren in Deutschland wohnende Heesters ist in den Niederlanden umstritten, weil er vor und während des Zweiten Weltkrieges unter den Nazis Karriere machte. Sein Auftritt in der Schauburg findet auf Einladung von Direktor Pieter Erkelens statt. Die Gegner von Heesters, die sich “Antifaschisten und Neokommunisten” nennen, wollen nicht, dass Heesters sich mit dem Konzert rehabilitiert. “Keine… weiter lesen

01.02.2008 von Falk Madeja
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Heesters-Konzert in Holland: Protestierer werden ausgesperrt

von Falk Madeja

Das vom 104jährigen Entertainer Johannes Heesters geplante Konzert in seiner Heimatstadt Amersfoort am 16. Februar wirft seine Schatten voraus. Das Theater “De Flint” hat inzwischen 800 Karten verkauft – und einige Leute am Zugang gehindert! Ein Gruppe “junger Kommunisten und Antifaschisten” (Algemeen Dagblad) darf nicht rein. Sie müssen jetzt ausserhalb des Theaters demonstrieren. Sie sind auf Heesters sauer, weil der in Deutschland zu Zeiten Adolf Hitlers aufgetreten war. Die Polizei hat die, die eine Karte angefragt hatten, kontrolliert und die ”einige dutzend” Leute abgewiesen. Es wird nämlich befürchtet, dass die öffentliche Ordnung gestört würde.