17.03.2010 von Christine Steinhäuser
„Gut, dass es Geert Wilders gibt! Er ist ein Ventil für alle Niederländer, die mit der Verleugnung des Islamproblems im eigenen Land nicht einverstanden sind. Die werden nicht gewalttätig, sondern wählen eben PVV. Vom Islam in den Niederlanden geht eine größere Gefahr aus als von Geert Wilders.“ Es war gestern nicht das erste Mal, dass Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali ihre Theorie zu Mozart-Joker Wilders äußerte, aber in dieser Situation (nach dem Fall der Regierung) lag das schon bleischwer im Magen der Nation.
„Bei allem Respekt: das ist Blödsinn!“, reagierte dieser Tage der renommierte Schriftsteller Geert Mak in der Niederrheinischen Zeitung. Wilders sei nicht gut für die Niederlande, weil er die Integrationsprobleme auf den Islam reduziere. „Wenn junge Marokkaner Probleme bereiten, dann kann man das doch nicht nur auf deren Religion begrenzen. Die jungen Leute sind doch häufig gar nicht gläubig oder gehen gar nicht in die Moschee.“… weiter lesen
03.11.2009 von Falk Madeja
Die Partei von Geert Wilders krabbelt in Sachen Kopftuchsteuer wieder zurück. Zur Erinnerung: das einzige Mitglied und damit logischerweise auch der Chef der PVV, Geert Wilders, wollte moslemische Frauen für das Tragen eines Kopftuches mit einer „Steuer“ genannten Strafe belegen. Von 1000 Euro im Jahr war die Rede, bei 100.000 Frauen mit Kopftuch hätte das dem niederländischen Staat Unmengen an Geld, nämlich um die 100 Millionen Euro, eingebracht.
Höchstwahrscheinlich wären mit der Kopftuchsteuer sämtliche Haushaltsprobleme des niederländischen Staates im Handumdrehen gelöst. Angesichts dieser Perspektiven waren manche Abgeordnete des Haager Parlamentes doch erstaunt, dass die PVV bei der Finanz- Debatte für das Jahr 2010 ihren genialen Plan nicht in die Diskusssion einbrachte. Der Abgeordnete der postmaoistischen Sozialistischen Partei, Farshad Bashir, fragte den PVV-Kollegen Teun van Dijk, wo denn nun der konkrete Plan für die Kopftuchsteuer sei.
Van Dijk eierte… weiter lesen
04.10.2009 von Falk Madeja
Ayaan Hirsi Ali, Bürgerechtlerin aus den Niederlanden, beendet ihren juristischen Kampf gegen die Regierung in Den Haag um den Schutz ihrer Person. Seit sie vor Jahren zusammen mit dem danach ermordeten Filmemacher Theo van Gogh den Film “Submission” produzierte und sie sich generell als islamkritische Politikerin profilierte, wird sie von verschiedenen Personen bedroht. Zeitweise flüchtete sie u.a. nach Deutschland und in die USA, wo sie seit dem jahr 2006 wohnt.
Seit dem vergangenen Jahr prozessiert sie gegen den niederländischen Staat um die Frage, wer für die Kosten ihrer Sicherheit aufkommen soll. Die könnten im Extremfall in Richtung von drei Millionen Euro gehen. Weder der niederländische noch der us-amerikanische Staat wollen den Schutz finanzieren. Ihre Anwältin, die aus Deutschland stammende Britta Köhler, sagte, dass ihre Mandantin ihren juristischen Kampf gegen den niederländischen Staat einstellen wolle.
16.04.2009 von Falk Madeja
Geert Wilders will nachlegen. Im kommenden Jahr soll es eine neue Version seines Fitna-Filmes geben, Fitna 2. Es wird keine Kopie von Fitna 1 sein, sagte er der Zeitung De Telegraaf.
Fitna 1 sei eine Anklage gegen den Koran gewesen, Fitna 2 soll sich mit den Folgen der Massen-Einwanderung aus den islamischen Ländern befassen. Vor allem in Hinsicht auf die Meinungsfreiheit und dem islamischen Recht, der Sharia.
Er bekomme Hilfe aus den USA, aus New York und Hollywood. Namen nannte er nicht. Ausserdem muss er noch das für die Film-Produktion nötige Geld einsammeln, in der kommenden Woche fliegt er deshalb nach Florida.
15.08.2007 von Falk Madeja
In den Niederlanden überschlagen sich wegen des sozusagen unorthodoxen Vorschlages des katholischen Bischofs Muskens, die Niederländer mögen Gott fortan wie ihre moslemischen Einwanderer auch Allah nennen, weiterhin die Gemüter. Die in Rotterdam und anderswo erscheinende Zeitung “Algemeen Dagblad” erinnerte ihre Landsleute daran, dass die Komiker Kees van Koten und Wim de Bie schon vor Jahren einen genialen Vorschlag hatten. Sie plädierten für die Einführung eines neuen Glaubens, des Chrislam. Gott könne dann zum Beispiel Gollah genannt werden!
Die niederländische Bischofskonferenz hat sich inzwischen ebenso wie das Bistum Breda, wo ja der Herr Muskens der Bischof ist, von seinen Aussprachen distanziert. Vertreter aller möglicher Organisationen erklärten das Übliche, nämlich dass die Sache mit Allah und Gott schon deshalb Quatsch sei, weil ihr eigener Gott der einzig wahre Gott und die sogenannten Götter der anderen Gläubigen Nicht-Götter sind, weil es sie gar nicht gäbe.
Es gab allerdings auch ein paar Moslems, die… weiter lesen