19.05.2009 von Falk Madeja
Am Ende konnte auch Mark van Bommel nicht mehr helfen – der Ex-Klub des heutigen FC Bayern-Spielers, Fortuna Sittard, bekommt vom niederländischen Fußballbund, KNVB, keine Lizenz. Heute um 15:30 Uhr wird es dazu eine Pressekonferenz geben. Van Bommel hatte die Klubleitung des FC Bayern überzeugen können, zur Rettung von Fortuna ein Freundschaftsspiel zu machen. Das sollte am 31. Mai stattfinden – und es wird auch stattfinden. Merkwürdig: die Lizenz wird zum 30. Juni eingezogen, also lange nach dem Spiel!
Fortuna Sittard schwächelt schon seit Jahren in den untersten Regionen der Ersten Division, der 2. Liga, herum. Dabei hatte Fortuna in den 90ern mit Trainer Bert van Maarwijk und Spielern wie Mark van Bommel in der Ehrendivision noch guten Fußball gespielt. Kritiker des niederländischen Fussballs meinen allerdings,… weiter lesen
07.09.2008 von Falk Madeja

Na, jedenfalls eine kleine. Obwohl der niederländische Frauen-Fussball auch grössere Revolutionen kennt. Immerhin gibt es ja eine Frauen-Ehrendivision, in der grosse Männer-Vereine wie FC Twente, AZ, Roda JC usw. auch Frauen-Mannschaften ins Rennen schicken (die Spiele laufen auch im Fernsehen) und die niederländische Nationalmannschaft hat jetzt zum ersten Mal die Chance, sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren – wenn denn das letzte Spiel am 27. September gegen Belgien gewonnen wird.
Kommen wir jetzt zur kleinen Revolution. Die fand nämlich am Wochenende statt. Da tratt nämlich am Sonntag die Damen-Elf des FC de Rakt aus Uden bei ihrem Spiel gegen RKVV Erp in Röcken an ! Grund: sie finden die “charmanter” als Hosen. Der FC de Rakt ist schon eine Weile mit dem KNVB darüber im Gespräch, aber dort weiss man wohl nicht so recht, wie man… weiter lesen
24.09.2007 von Falk Madeja
Wie wir von Meine Güte ja bereits berichteten, versucht die Stadt Amsterdam die berühmten Fenster-Bordelle im Rotlicht-Viertel „Wallen“ nach und nach aufzukaufen – kürzlich erwarb sie vom Eigentümer Charles Geert 18 Häuser mit 51 Fenstern. Insgesamt gab es ca. 150 Rotlicht-Fenster, also ein Drittel der Fenster werden jetzt aus dem Markt genommen. Wie sich jetzt herausstellt, bezahlte die Stadt über die Wohn-Kooperative Het Oosten und deren Tochter NV Staatsgoed einen doch nicht gerade kleinen Betrag: 25 Millionen Euro.
Damit ist die Diskussion über die Zukunft von Amsterdams nicht beendet. Zunächst einmal sagte Amsterdams Bürgermeister Job Cohen, dass die im Jahre 2000 erfolgte Abschaffung des Bordell-Verbotes nicht funktioniert habe. Bis dahin bekamen die Bordelle, die es ja zu allen Zeiten in Amsterdam reichlich gab, eine Art Duldungs-Genehmigung. Job Cohen meint nun, dass vor allem die Situation der Prostitutierten sich nicht verbessert habe. „Wir haben noch immer zum Himmel schreiende Situationen, in… weiter lesen