25.09.2009 von Falk Madeja
Natürlich nicht privat. Und auch nicht im Diensten der Transavia. Julio P. – der heute einen niederländischen Pass hat – war nämlich mal Argentinier. Früher einmal “arbeitete” mal für die argentinische Marine – und dort als Pilot. Sein Job: Oppositionelle über dem Meer abwerfen, er brüstete sich, am Tod von 1000 Menschen beteiligt gewesen zu sein.
An diesem Dienstag wollte er eigentlich seinen letzten Flug machen – als Pilot, es ging nach Valencia. Nun wird er noch einmal fliegen müssen – und zwar nach Argentinien, nicht als Pilot. Denn auf dem Flughafen der spanischen Stadt nwurde er von der Polizei verhaftet und wohl nach Argentinien ausgeliefert. Die niederländischen Behörden sollen über den Verlauf der Operation sehr zufrieden gewesen sein, denn ihnen bleiben einige Prozeduren erspart. Spanien hat mit Argentinien einen Auslieferungsvertrag.
Julio Alberto P. flog seit zehn Jahren für die Transavia. Irgendwie konnte er wohl die anscheinend… weiter lesen
29.08.2007 von Falk Madeja
Ja, auf den Niederländischen Antillen kam die Sache nicht so gut an. Der niederländische Radiosender EO (Evangelischer Rundfunk) brachte auf dem Kanal “Radio 1″ eine fingierte Reportage, bei der so getan wurde, als ob der Präsident Venezuelas, Hugo Chavez, tatsächlich die 50 Kilometer vor der Küste Venezuelas liegenden Antillen eingenommen hätte. Es gab in letzter Zeit in den niederländischen Medien Vermutungen, der sich wie ein Diktator aufführende Populist Chavez würde alle Gebiete innerhalb der 200 Meilen-Zone beanspruchen. In der Reportage wurde der Angriff Venezuelas als Fakt präsentiert, von 4 Toten gesprochen und so getan, als ob der Verteidigungsminister Eimert van Middelkoop den Angriff bestätigt hätte.
Pedro Atacho, Fraktionsleiter der Partei PAR auf den Antillen, nannte die Reportage “riooljournalistiek” (sagen wir mal Scheisshaus-Journalismus). Die EO sollte dafür sorgen, dass “solche Sendungen nie mehr stattfinden”. Er verglich die Angelegenheit sogar so: “Was würde die EO und das Niederländische Volk davon halten, wenn eine Radio-Station… weiter lesen
18.08.2007 von Falk Madeja
Venezuelas Präsident Hugo Chavez – einige Links-Politiker kriegen sich ja gar nicht mehr ein, wenn sie an den Populisten denken. Nun hat er einen bizarren Nebenkriegs-Schauplatz eröffnet – und das geht uns Europäer was an. Er hat nämlich zum Entsetzen der Regierung in Den Haag Anspruch auf die Niederländischen Antillen gemacht, meldet die Website der Zeitung “De Telegraaf”. Seiner Meinung nach gehöre alles, was sich innerhalb der 200 Meilen-Zone befinde, zu seinem künftigen Sozialismus-Paradies, soll er erklärt haben. Die Niederländischen Antillen und Aruba liegen 40 Seemeilen nördlich von Venezuela!
Wir von Meine Güte fragen uns nun: wird das alles enden wie die Sache mit den Falkland-Inseln? Das war ja damals ein Krieg zwischen Argentinien und Grossbritannien – inzwischen sind die Streitkräfte der Niederlande so mit den Nachbarn verknüpft, dass bei einem eventuellen Überfall Venezuelas auf die Antillen halb Europa seine Armee mobilisieren würde…
In Zusammenarbeit mit www.allaboutroyals.com