25.08.2010 von Falk Madeja
Am 2. Oktober kommt Geert Wilders nach Berlin – ich glaube nicht wirklich, dass Wolfgang Schäuble unter die Gegendemonstranten einreihen wird (oder kann, er hat schon ein Attentat hinter sich, wenn auch aus anderen Gründen, als es Wilders droht).
In einem Gespräch mit ausländischen Journalisten, so berichten diverse niederländische Websites, hat er sich äusserst kritisch mit der Politik von Geert Wilders befasst. Dieser bestreite den “total falschen Weg für die Politik des 21. Jahrhunderts” (rückübersetzt), auch benutzte Schäuble Wörter wie Xenophobie und Rassismus. Noch vor zehn Jahren habe sich jemand so etwas für die Niederlande nicht vorstellen können.
Nun, er vielleicht nicht. Aber die Debatte, die wir in den Niederlanden haben, geht halt doch länger. Die wurde Mitte der 90er vom damaligen VVD-Spitzenmann Frits Bolkestein, dem späteren EU-Kommissar, angestoßen (vielleicht noch früher, aber da war ich noch nicht da). Ich habe ihn damals für die niederländische Zeitschrift “Nieuwe Revu” (Spezial:… weiter lesen
25.08.2010 von Falk Madeja

Sander V. will Haus verkaufen
Sander V. – der 26jährige Ex-Polizist aus Dordrecht wurde im März landesweit bekannt, weil er das zwöljährige Nachbarmädschen Milly Boele ermordet hatte. Er Milly mit seiner Katze in sein Haus gelockt, sie offenbar sexuell missbraucht, ermordet, in seinem Garten vergraben und dann dort mit ahnungslosen Bekannten Bier getrunken.
Als seine Kollegen aus Dorddrecht nach dem Mädchen noch suchten (er selbst arbeitete in Rotterdam), gab er ganz scheinlich offenbar noch Tips. Er hat seine Strafe noch nicht bekommen, aber es wird wohl auf lebenslang mit hinauslaufen. Eine der klärenden Fragen ist inzwischen, ob die Tatsache, dass er während der Tat 30 Joints geraucht haben, strafverschärfend oder strafmindernd auswirken würde. Letzteres kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Also braucht er sein Haus nicht mehr. Er will es für 165.000 Euro verkaufen. Die Website vom… weiter lesen
14.04.2010 von Falk Madeja
Der Fall “Koos H. kontra Peter R. de Vries” wird immer bizarrer. Koos H. ist Serienmörder, Peter R. de Vries TV-Präsentator bei SBS 6. De Vries hat entgegen einem richterlichen Beschluss in der Zelle des Mädchenmörders geheimerweise aufgenomme Geständnisse ausgesendet. Wir berichteten.
Am Freitag gibt es neuerlich einen Termin beim Richter, die Anwälte des Mörders wollen mit einer einstweiligen Verfügung die Aussendung der dritten Folge über ihren Klienten verhindern. wie De Telegraaf berichtet wollen sie alles zusammen 15 Millionen Euro von Peter R. de Vries, Produzent Endemol und TV-Sender SBS 6 fordern, falls die Sendung stattfindet.
De Vries argumentiert, dass die Privatsphäre bei dem Mörder nun wirklich kein Thema sein könne. Der sitze in der TBS-Klinik und könne ohnehin nicht beim Bäcker oder Fleischer erkannt werden.
Falls Koos H. gewinnt, kann er mit den 15 Millionen Euro eh nicht viel anfangen. Bei ihm… weiter lesen
13.04.2010 von Falk Madeja

Koos H., ein Mörder will Geld
Ein Serienmörder will seine Privatsphäre schützen. Koos H., der drei Mädchen tötete, vor Gericht dazu nichts sagen wollte und nun von einer versteckten Kamera in seiner Zelle dazu bei einem offenherzigen Geständnis gefilmt, will von TV-Präsentator Peter R. de Vries Geld – und auch noch verhindern, dass am kommenden Sonntag Folge 3 seines Falles bei SBS 6 ausgesendet wird.
Folge 2 habe ich gesehen. Darin erzählt er frank und frei, dass er die Opfer erwürgt und erschossen habe. So wie andere Leute von irgendeinem Sonntagsausflug berichten.
Vor Ausstrahlung von Folge 2 wollten die Anwälte des Mörders, dass das Gericht Peter R. de Vries eine Strafe von einer Million Euro für das eventuelle Aussenden auferlege. Es wurden 15.000 Euro. Eine Strafe, die Peter R. de Vries nicht abschrecken konnte.
Um für ihren Mandanten richtig Kasse zu machen, scheinen die Anwälte lt. De Telegraaf über einen Trick zu brüten.… weiter lesen
11.04.2010 von Falk Madeja
Meine Güte, sorry, aber dieser Ausruf ist wirklich zurecht! Der niederländische TV-Präsentator Präsentator Peter R. de Vries kommt an einem Tag mit gleich zwei Knallern!
1. Er sendet trotz gerichtlichem Verbot doch heimlich aufgenommende Bilder aus der Zelle des Mädchen-Mörders Koos Ha aus! Heute Abend noch. Kostet Endemol und Peter R. Vries wohl 15.000 Euro Strafe. Keine Peanuts, aber immerhin wurde Koos H. achtmal von seinem Freund Nico im Auftrag von Peter R. de Vries in seiner Zelle besucht und gefilmt.
2.Peter R. de Vries distanziert sich von der schändlichen Aktion von Ajax-”Fans”, die vor dem Pokal-Finale gegen Feyenoord Rotterdam in Rotterdam erblödeten, um auf der Website afca.nl Anspielungen auf die Bombadierung Rotterdams durch deutsche Truppen zu machen. Er stoppt mit seiner Kolumne auf der fraglichen Website!
11.04.2010 von Falk Madeja
Koos H., Serienmörder (drei Kinder) aus Den Haag – auch dieser Mann hat eine Privatsphäre, sagt ein Gericht. Der TV-Reporter Peter R. de Vries darf darum nicht, wie für heute geplant, um 21.00 Uhr auf SBS 6 mit einer geheimen Kamera in seiner Zelle gefilmte Bilder aussenden. Wohl aber darf de Vries die Informationen, die dabei gewonnen wurden, für seine Reportage einsetzen.
05.04.2010 von Falk Madeja

Angelina ist verliebt in einen Mörder
Die Sache hier klingt doch äußerst seltsam. Eine 40jährige Frau aus dem schwedischen Lulea hat sich offenbar in einen 21jährigen belgischen Mörder verliebt – und sie versuchte sogar in dessem Gefängnis ijn Brugge eine Stelle zu bekommen! Es handelt sich um eine Frau namens Angelina Elander, berichtet die flämische Zeitung Het laatste Nieuws.
Bei dem Mann handelt es sich um den Serienmörder Kim De Gelder. Er hatte am 23. Januar 2009 im Kindergarten ”Fabeltjesland” in Dendermonde zwei Babys und eine Erzieherin mit einem Messer ermordet, ausserdem zehn weitere Kinder sowie zwei andere Erzieherin verletzt. Später gestan er auch noch den Mord an der 73jährigen Elza Van Raemdonck in Vrasene.
Die Künstlerin hat offenbar eine Vorliebe für Messer, jedenfalls kursiert im Internet ein Bild von ihr, wie sie an einem Messer leckt. Seit einiger Zeit schreibt sie De Gelder Briefe, versucht ihn telefonisch zu erreichen,… weiter lesen
27.03.2010 von Falk Madeja
Jetzt werden in Sachen Kindermord in Dordrecht neue Fakten bekannt. Wie bereits berichtet wurde die zwölfjährige Milly Boele vom 26jährigen Sander V., einem Polizisten und Nachbarn, ermordet und in seinem Garten begraben. Der Mann trank dann abends noch ein Bier auf dem Grab, schickte zynischerweise den Eltern des Opfers eine Postkarte. Ist Polizist! War Polizist.
Nun, wie De Telegraaf berichtet, hat er das Mädchen erst sexuell missbraucht und dann erwürgt. Das sei den Angehörigen schon mitgeteilt worden, aber eben noch nicht der Öffentlichkeit.
Am Freitag gab es noch Irritationen. Es hieß, dass Milly angeblich in ihrem letzten Telefongespräch ihrer Mutter den Namen des späteren Täters genannt habe. Sie unterbrach das Gespräch, weil jemand an der Tür geklingelt hatte. Sie hatte aber offensichtlich nicht den Namen des späteren Täters genannt sondern gesagt, da stehe jemand mit einer Katze vor der Tür. Das war dann letztendlich der spätere Täter, aber die Mutter… weiter lesen
22.03.2010 von Falk Madeja
Milly Boele, zwölfjähriges vom Polizisten Sander V. ermordetes Mädchen, wird am Mittwoch begraben. Es wird einen Gedenkgottesdienst in der Ontmoetingskerk in Dordrecht geben. Der Dienst wird auf jeden Fall im Internet unter www.kerkomroep.nl übertragen, wahrscheinlich auch im Fernsehen.
Unterdessen werden neue Details bekannt. So berichtet De Telegraaf, dass in Polizeikreisen die pädophilen Neigungen des Täter bekannt gewesen seien. Es sei “ein Rätsel” wie er durch die Aufnahme-Prozeduren gekeommen sei (Telegraaf schreibt von “psychischen”, meint aber wahrscheinlich psychologischen oder psychiatrischen Untersuchungen) und dann hätte arbeiten können. Kollegen sagen, er solle mit jungen Mädchen auffällig geflirtet haben. Warum sie das erst jetzt sagen?
However, Korpschef Teun Visser ist sich sicher, dass der Tod von Milly nicht auf das Konto der Polizei gehen kann. Der Mord sei nicht zu verhindern gewesen. Seine Kollegen seien um… weiter lesen
20.03.2010 von Falk Madeja
Über Sander V., inzwischen des Totschlages am 12jährigen Mädchen angeklagter Polizist aus Drodrecht, wird nach und nach mehr bekannt. So soll der 26jährige darüber frustriert gewesen sein, dass er eine Ausbildung zum Mitglied einer “Festnahmeteams” nicht erfolgreich hätte abrunden können. Er musste weiter auf der Strasse Streife laufen, schreibt De Telegraaf. Er habe nicht verwinden können, dass er nicht bei der Elite-Einheit hätte landen können. Er soll nun aus der Polizei entlassen werden, heißt es, komisch, dass er es noch nicht.