Archive for the ‘Nimwegen’ Category
Der Hamburger SV am Mittwoch Abend schwer unter Druck. Er muss bei NEC Nimwegen antreten – und vorher muss er sich eines knallharten Karnevals-Songs eines Mitarbeiters (!) von NEC erwehren.
Für die Mannschaft aus der Stadt, die unweit der deutschen Grenze liegt, sicher ein besonderes Spiel. Noch vor 15 Jahren hatte NEC das hässlichste Trikot der Welt und das absurdeste Stadion der Niederlande. Hier haben ein paar Leute doch gute Arbeit abgeliefert!
“Scheele Daan” nennt sich der “Sänger” der Nummer, er legt knallhart im Dialekt der an der Grenze zu Deutschland gelegenen Stadt Nimwegen los. Kaum zu verstehen, es gibt aber Untertitel.
,,Tja, die Spieler und die technische Abteilung beschäftigen sich nicht mit dem Thema. Es zeigt vor allem, wie lebendig diese Duelle in der Stadt sind, bei den Fans, innerhalb des Klubs. Aber wir… weiter lesen
Der Anti-Koran-Film von Geert Wilders wird von einer Hostings-Partei in den USA unter der Adresse www.fitnathemovie.com betreut. Ende dieser Woche soll der Film mit dem Namen “Fitna” fertig sein.
Ab kommender Woche will er mit Medien-Parteien über die Aussendung des Filmes sprechen berichtet “De Telegraaf”. Das könne Tage oder Wochen dauern.
Das Rathaus Nimwegen, wir haben diese Stadt diese Woche zufällig beruflich besucht, will den regelmässigen Umtrunk der Gemeinderats-Mitglieder abschaffen. So könnten 8000 Euro im Jahr eingesparrt werden! O.k., zehnmal im Jahr dürfen die Volksvertreter noch einen schlucken.
Problem ist natürlich auch, dass in den letzten Wochen bekannt wurde, dass in Nimwegen nach diesen Umtrunk-Gelegenheiten Sozis und Liberale regelmässig ihren Verstand verloren, megageil wurden und sich im Fahrradkeller gegenseitig einen geblasen haben, und obwohl die Betroffenen wahrscheinlich einen drin hatten – wir können Ihnen versichern: es ging nicht um präventive Alkohol-Tests.
Kein Hund, auch kein niederländischer, kannte bis jetzt den sozialdemokratischen Stadtrat Paul Depla aus Nimwegen, unweit der deutschen Grenze. Doch jetzt hat er es geschafft, seine Namensbekanntheit ist nun groß genug, dass möglicherweise doch eine Karriere in der Landespolitik oder gar in Brüssel angehen könnte. Das durch die ihn gewählte Mittel ist zwar unorthodox. Er ließ sich nämlich im Fahrradkeller des Rathauses von der Abgeordneten eines politischen Wettbewerbers einen blasen.
Jolanda Veluw von der VVD war so freundlich, sich den Wünschen des Stadtrates zu beugen. Anschliessend soll sie gesagt, dass der Mann für die niederländische Öffentlichkeit vielleicht nur ein sozialdemokratischer Stadtrat sei. Aber für sie seir er die längste Praline der Welt. Sie wurde gleich aus der Fraktion geschmissen, bzw. ging freiwillig. Die Debatte im Gemeinderat von Nimwegen über das sexuelle Abenteuer, ausgesendet via Internet, brach dann alle Rekorde. Statt wie sonst 70 (siebzig) Zuschauer sahen… weiter lesen
Jolanda van Veluw war bis vor kurzem in den Niederlanden eine reichlich unbekannte Lokal-Politikern – sie arbeitete für die liberale Partei VVD im Gemeinderat der Stadt Nimwegen. Doch nun kennt sie das ganze Land. Grund: Sie hatte den Politiker-Kollegen Paul Depla von der Partei der Arbeit nach getaner Arbeit oral befriedigt! Das geschah in der Fahrradecke des Rathauses.
Depla ist Vize-Bürgermeister – aber er hatte offensichtlich keine Ahnung, dass die Fahrradecke mit Kameras überwacht wird. Klar, Bill Clinton hätte die Sache ausgesessen. Aber das wurde für die Beteiligten schwierig. Denn die Sicherheitsleute schnappten sich die Bilder und hängten die Sache an die grosse Glocke. Die landeswiet erscheinenden Medien hatten ihre wahre Freude an der Affäre.
Depla (verheiratet und drei Kinder) muss nun das Rathaus durch die Hintertür verlassen. Seine liberale Kollegin wurde gar aus der Fraktion gedrängt, offiziell trat sie von selbst zurück.
Die Niederländer reiben sich die Augen. Eigentlich hätte es auf der sogenannten Betuwelijn, eine für 4,7 Milliarden Euro zwischen Rotterdam und dem Ruhrgebiet gebauten Eisenbahnstrecke, regen Bahnverkehr geben sollen. Aber Pustekuchen, nichts davon zu sehen! Laut der Zeitung “De Volkskrant” kamen seit der Eröffnung am 15. Juni statt wie geplant am Tag 24 so gut wie keine Züge vorbei! “Keyrail”, die die Bahnstrecke betreibende Firma, bestätigt, dass bislang nur ca. 20 Test-Züge die Gleise benutzten. Anwohner machten dann auch noch Gehörtests und haben wiederholt ihre Ohren gen Gleise gestreckt, aber es war auch nichts zu hören.
Schuld sollen die Deutschen sein. Bis vor einigen Tagen wurde bei Emmerich noch an der Strecke gewerkelt – allerdings hatte am 15. Juni, als Königin Beatrix die Strecke eröffnete, niemand etwas von diesen Bauarbeiten erzählt. “Was hat die Königin nun eigentlich eröffnet”, fragt sich die Politikerin Els Aarts aus Tilburg. In eben dieser Stadt hatte… weiter lesen
In den Niederlanden beginnt nun der Prozess gegen mutmasslichen Mörder des Nimweger Hausbesetzer-Aktivisten Louis Seveke. Der 1964 im Süden des Landes, Venray, geborene Louis Seveke wurde mutmasslicherweise vom 38jährigen Marcel T. am 15. November 2005 beim Krakers-Bollwerk „De Grote Broek“ (Die Grosse Hose) mit zwei Kugeln erschossen.
Die Medien spekulieren, dass es sich wahrscheinlich um einen Racheakt gehandelt habe. Marcel T. gehörte in den 90ern selbst zur Hausbesetzer-Szene. (Hausbesetzer werden in den Niederlanden Kraker genannt.) Als einziger Kraker wollte er bei der geplanten Räumung eines besetzten Hauses von dem Hauseigentümer eine “Wir-gehen-auch-so-Geldprämie” von 12.000 Gulden akzeptieren, weshalb er sich in der Szene unmöglich gemacht haben soll. Das Geld bekam er nicht einmal. Ausserdem verdächtigten ihn die Kraker, dass er Agent des Geheimdienstes BVD sein solle. Von einem auf den anderen Tag verschwand er. Um eine Spur des Verbrechens durch das Land zu ziehen (siehe unten).
Die Polizei investierte viel, um… weiter lesen
