28.10.2009 von Falk Madeja
Gute Frage, und Eindhovens Bürgermeister Rob van Gijzel hatte im Fall des 61jährigen Sztze van der V. eine eine einfache Antwort: nicht in unserer Stadt. Der Mann wurde zweimal wegen Missbrauches von Kindern verurteilt, einmal bekam er 27 Monate und nun noch einmal drei Jahre.
Kurzum: Bürgermeister van Gijzel wollte ihm den Zugang zu Eindhoven verwehren – doch nun wurde er von einem Gericht in Den Bosch zurückgepfiffen. Das sagte nämlich, dass nur direkt Betroffene ein Zurückkehr- oder Gebietsverbot bzw. einen Umzugszwang erwirken können. Offensichtlich, so sagen u.a. Jos Schilder (Freie Uni Amsterdam) und Wim Voermans (Leiden), gibt es da Gesetzeslücken.
Dennoch ist er nicht in Eindhoven willkommen, übrigens auch nicht in der Umgebung der Stadt. eine Kaufwohnung kann er sich nicht leisten, eine Mitwohnung wird wohl wegen Mitschulden nicht bekommen und so schläft er jetzt anscheinend in seinem Auto. Zu allem Überfluss wurde sein Foto im Internet veröffentlicht.
16.07.2009 von Falk Madeja
08.05.2009 von Falk Madeja
Die in den Niederlanden als “Pädo-Jägerin” bekannte Yvonne van Hertum muss nun selbst ins Gefängnis – und zwar für zwei Monate. Auf der von ihr betreuten Website wurde ein Mann zu Unrecht pädophiler Umtriebe beschuldigt, Foto inklusive. Die Strafe ist schon deshalb bemerkenswert, weil die Staatsanwaltschaft “nur” eine Arbeitsstrafe gefordert hatte.
29.04.2009 von Falk Madeja
Er konnte es nicht lassen! Der 81jährige Rentner Cornelis S. aus dem niederländischen Leeuwarden vergiff sich schon wieder an Kindern – das Gericht verurteilte den Mann trotz seines hohen Alters zu zehn Jahren Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte übrigens “nur” fünf Jahre gefordert. Der Mann hatte sich zuvor auch in Amsterdam und im friesischen Dorf Bakhuizen an Kindern vergangen.
Diesmal hatte er sich zwischen 2004 und 2008 an vier Kindern unter zwölf Jahren in seiner Wohnung vergriffen. Er hatte die Kinder mit Süssigkeiten, Energy Drinks und Geld in seine Wohnung gelockt. Im Prozess gab er alles zu.
10.02.2009 von Falk Madeja
Nicht, dass die Niederländer die Anti-Pädophilen-Website “Stopkindersex” wirklich kennen – seit dem Launch am Freitag ist die Website mit den Fotos und Adressen von 20 in den Niederlanden bekannten Pädophilen im Netz, allerdings ist die in den USA gehostete Site auch permanent unerreichbar. Angeblich wird sie von gemeinen Hackern angegriffen.
Laut einem Poll des in den Netzen des Staatssenders ausgestrahlten Programms “EénVandaag”, bei dem 11.000 Menschen ihre Stimme abgaben, finden 57 Prozent die digitale Schandpfahl-Initiative gut.
Allerdings wurden in der Provinz Limburg, gelegen an der Grenze zu Deutschland, bei einem auf der Website gemeldeten Mann die Fenster eingeworfen, meldet das Algemeen Dagblad.
Der Anwalt Frank van Ardenne sowie der TV-Journalist Peter R. de Vries, der ein Programm über Kriminalität moderiert, sehen die Website kritisch.
07.02.2009 von Falk Madeja
Namen und Fotos von Pädophilen im Internet – darüber streiten sich die Geister in den Niederlanden. Auf www.stopkindersex.com der Anti-Pädophilen-Aktivisten Yvonne van Hertum werden die Namen und die Adressen von Kinderschändern publiziert – nachdem die Medien darüber berichteten, brach die in den USA gehostete Website erst einmal zusamen und war unerreichbar.
Yvonne van Hertum bügelt die Kritik rigeros runter. Pädophile hätten “keine zwei Chance verdient”. Staatsanwalt Diederik Greive entgegnet, dass man den Schandphal schliesslich vor Jahrhunderten abgeschafft habe und er ihn nicht zurückhaben wolle. Ein Sprecher des Justizministers Ernst Hirsch Ballin nannte ,,diese Form von Naming and Shaming sehr unerwünscht”.
Es ist allerdings unklar, ob die Aktion überhaupt legal ist. Schliesslich wird sie in den USA gehostet, und da scheinen die Regeln ganz anders als in den Niederlanden zu sein. Die äusserst umstrittene Partei der Pädophilen (offiziell Partij voor… weiter lesen
26.10.2007 von Falk Madeja
Auf der Website der europäischen und massgeblich aus den Niederlanden gesteuerten Pädophilen-Organisation “Martijn” stand dieser Tage ein Foto von Prinzessin Amalia - zuzüglich einige – wie nicht anders zu erwarten - sexuell fragwürdige Anspielungen. Ansonsten heisst es heuchlerisch, wie toll es sei, dass es eine neue Generation Prinzessinen gäbe.
Diese sind inzwischen entfernt worden, die Beamten der Pressestelle des Königshauses, dem RVD, handelten rasch, nachdem sie von der Website Stopkindersex.com sowie allen möglichen anderen Medien Wind von der geschmacklosen Attacke bekamen. Nun bekommen die Pädos auch noch Anwälte auf den Hals.
Laut der Rotterdamer Zeitung Algemeen Dagblad soll sich die Vereinigung “Martijn” von der Aktion distanziert haben – sie sei nicht verantwortlich dafür, was jemand im Forum der Website einstellen würde.
Meine Güte meint: “Martijn” sollte kein einziges Kinderfoto auf der Website publizieren, ob es nun eine Prinzessin ist oder nicht.