10.09.2007 von Falk Madeja
Heute wird in den Niederlanden der “Prozess des Jahrhunderts” wieder aufgenommen. Der Prozess gegen Willem Holleeder! Der “ultimative Angriff” von Polizei und Justiz gegen den König der Amsterdamer Unterwelt, Willem Holleeder. Es geht um 15 Morde in 5 Jahren, Erpressung und Drogenhandel.
Morde, die in den vergangenen Jahren an hellichten Tagen in Amsterdam geschahen. Leute, die auf Scootern herumfuhren und gnadenlose ihre Opfer (häufig Unterwelt-Kollegen) abknallten. Und dann irgenwo in Serbien, Surinam oder sonstwo verschwanden.
Den Hauptverdächtigen kennt in den Niederlanden fast jeder. Willem Holleeder war schon vor diesen vermeintlichen Taten ein “Grosser” unter den niederländischen Kriminellen. So wagte er es, den Biermagnaten Alfred Heineken zu entführen. Am 9. November 1983 entführten sie “Freddy” Heineken und dessen Chauffeur Ab Doderer. Sie erpressten 35 Millionen Euro (ca. 16 Millionen Euro) – und liessen die Opfer dennoch nicht frei. Wochen später wurden diese dann in klitzekleinen Zellen in einem Speicher im Hafen von… weiter lesen
24.08.2007 von Falk Madeja
Wir von Meine Güte mussten Ihnen ja vor kurzem berichten, dass in den Niederlanden erlaubt sei, einen Polizisten “Homo” zu schimpfen. Ein Gericht in Den Bosch hatte einen 19jährigen Mann freigesprochen – beleidigend sei das Wort erst, wenn noch so was wie “fies” oder “dreckig” als Adjektiv hinzugefügt werde.
Doch bevor Sie nun in die Niederlande fahren und auf dumme Gedanken kommen, hier ein Hinweis.
Inzwischen ist das Wort als Polizisten-Beileidigung eigentlich schon wieder verboten. Ein Gericht im niederländischen Assen verurteilte einen 24jährigen aus Zwolle zu einer Strafe von 220 Euro, weil der in Meppel eben zwei Polizisten damit beleidigen wollte.
23.08.2007 von Falk Madeja
In den Niederlanden sind wieder neue Wörter frei gegeben, mit denen Polizisten beschimpft werden dürfen. Ein 19jähriger wurde in der Stadt Den Bosch freigesprochen, weil er einen Polizisten “Homo” geschimpft hatte. Der Richter meinte, das sei nun mal keine Beleidigung. Wenn ein Polizisten-Beleidiger allerdings Adjektive wie “fies” oder “dreckig” in seiner Beleidigung mit einfliessen lasse, dann sei das etwas anderes. Aber nur das Wort “Homo” allein sei doch neutral!
19.08.2007 von Falk Madeja
Das berichtet jedenfalls die niederländische Zeitung “De Telegraaf”. Kenner der Mafia-Truppe Ndrangheta sagten der in Amsterdam erscheinenden Zeitung, dass Ndrangtheta in den Niederlanden “zahlreiche Unterschlupfplätze” habe. Einer der Opfer, Sebastiano Stangio, hatte sich selbst in den Niederlanden einige Zeit versteckt. Möglicherweise seien die Mörder Teil eines anderen Familien-Clans innerhalb von Ndrangtheta gewesen…
18.08.2007 von Falk Madeja
Der niederländische Anti-Islam-Politiker Geert Wilders hat die Einladung des Niederländischen Moslem-Rates für ein Gespräch rigeros abgelehnt. Wilder bekam grosse Schlagzeilen, weil er in einem Brief an die linksliberale Zeitung “De Volkskrant” (eine Art Frankfurter Rundschau aus Amsterdam) das Verbot des Korans gefordert hatte – ein nicht ganz realistischer Vorschlag. Denn wer sollte kontrollieren, ob jemand zu Hause einen Koran hat? Die Polizei? Die Armee? Eine neu zu schaffende Religions-Polizei?
Es gibt da in den Niederlanden einen “Moslimraad”. Wen die genau repräsentieren, ist uns von Meine Güte unklar – schliesslich kennt der Islam keine Kirchen-Hierachie wie die Katholiken oder Protestanten. Jedenfalls haben die Geert Wilders ein Gesprächs-Angebot gemacht. Der wies dieses Ansinnen allerdings zurück. Nicht, weil er den Dialog nicht wolle, sondern weil seiner Meinung nach “eine Debatte nicht möglich ist. Dann ist es sinnlos.” In der Rotterdamer Zeitung “Algemeen Dagblad” bestritt er ausserdem, dass er Hass sähen würde. “Das macht der Koran.… weiter lesen
10.08.2007 von Falk Madeja
Keine Strafe bei Majestätsbeleidigung – aber Strafe für Polizisten-Beleidigung! So siehts aus in den Niederlanden. Ein 29jähriger Mann aus Tilburg hatte ein T-Shirt verfremdet, so dass das Logo der Polizei mit dem von der Polizei verwendeten Buchstaben-Typ und dem Wort “Corrupt” verfremdete.
Zwei Polizisten störten sich im März daran, als der Mann mit den Shirts durch die Stadt spazierte. Etwas später bekam vom Justiz-Incasso-Büro einen Brief, dass er 170 Euro Strafe wegen Zweckentfremdung des Polizei-Logos bezahlen solle.
Der aus Rotterdam stammende Anwalt des Tilburgers, Anand Jhingoer, sagte jetzt dem Algemeen Dagblad, dass sein Mandant die Strafe nicht bezahlen werde. Treuherzig sagte er, dass die Angelenheit ja doppeldeutig sei. Einerseits könne man vermuten, dass die Polizei dem T-Shirt-Träger einen Stempel aufgedrückt habe, dass die betreffene Person korrupt sei – andererseits könne es bedeuten, dass die Polizei korrupt sei. Das solle dann doch ein Richter entscheiden.
10.08.2007 von Falk Madeja
Ebenfalls für Aufregung sorgte in den Niederlanden ein Bericht über das sogenannte TBS-Gefängnis Oldenkotte in der Region Achterhoek (Nähe deutsche Grenze). TBS bedeutet, dass hier physisch gestörte Gewalt-Täter und andere Kriminelle medizinisch behandelt werden. Solange, bis von der betreffenen Person keine Gefahr mehr ausgeht.
Die Zeitung “De Telegraaf” vermeldete, dass die Gefangenen von der Direktion die Möglichkeit einberäumt bekommen, um miteinander Sex zu haben. Es werden sogar Kondome zur Verfügung gestellt. Der ehemalige Staatsanwalt und heutige Abgeordnete der liberalen Partei VVD, Fred Tevens, war ausser sich: “Mir fehlen die Worte. Es kann doch nicht so sein, dass TBS’er untereinander Sex haben, die Klinik einen Raum zur Verfügung stellt und dann auch noch Verhütungsmittel zur Verfügung stellt. Wie verrückt werden die Zustände noch rund um das ganze TBS?”
Das Gefängnis in Oldenkotte ist eines der wenigen TBS-Einrichtungen in den Niederlanden, in denen Frauen und Männer gemeinsam untergebracht sind. Die Klinik-Leitung muss… weiter lesen
10.08.2007 von Falk Madeja
In den Niederlanden sind die Gemüter wegen der Aussprachen des Parlaments-Abgeordneten Geert Wilders, wonach der Koran ein “faschistisches Buch” wie das von Hitler “Mein Kampf” sei, anhaltend aufgebracht.
Die Botschaft Irans protestierte in einem Brief, dass Wilders Vorstoss “nicht konstruktiv” seien und niemandem nützen würden.
Am Freitag erstattete Wilders Anzeige gegen den Rapper “Appa”, der in der Tageszeitung “De Pers” gesagt hatte, dass er es nicht schlimmer fände, wenn jemand Wilders “eine Kugel durch den Kopf schiessen” würde.
Appa stehe nach eigener Aussage für eine grössere Gruppe von Moslem-Jungs. “Wenn ich Wilders jemals begegnen sollte, dann gehört er mir. Ich schwöre dir, ich schnappe ihn mir. Und es gibt mehr Menschen, bei denen ein solches Bedürfnis da ist. Man soll sich nicht wundern, wenn Mohammed C. in Kürze aufsteht. Wenn jemand eine Kugel durch seinen verdammten Kopf schiesst, finde ich das nicht schlimm.”
08.08.2007 von Falk Madeja
Geert Wilders, schriller Chef der von ihm selbst begründeten Partei für die Freiheit (PVV), will den Koran verbieten lassen! Seiner Meinung nach ist der Koran ein “faschistisches Buch”, dass zur Gewalt aufruft.
Er schrieb einen Brief an die als linksliberale geltende Amsterdamer Zeitung “De Volkskrant”. Darin nannte er den Koran “das islamitische ‘Mein Kampf’”. Dieses Buch darf seit dem Zweiten Weltkrieg in den Niederlanden nicht mehr verkauft werden. Genauso müsse in den Niederlanden der Koran verboten werden. Das Lesen des Koran solle sowohl daheim als auch in der Moschee bestraft werden.
Er nannte als Beispiel den aktuellen Fall Ehsan Jami. Der Mann hat eine Organisation für Ex-Moslems gegründet. Er wurde kürzlich auf der Strasse misshandelt. Wilders (der selbst rund um die Uhr bewacht wird) meinte, dass Jami eher hätte bewacht werden müssen. Ein Verbot des Koran wäre ein deutliches Signal an die Islamisten, die den Koran als “Entschuldigung und Inspiration” für… weiter lesen
06.08.2007 von Falk Madeja
In den Niederlanden die Polizei anzurufen, ist so eine Sache. Vor mehr als einem Jahr habe ich mal erlebt, dass die Ordnungshüter in Amsterdam nicht mal vorbei kommen wollen, um den Schaden eines soeben fest gestellten Wohnungseinbruch aufzunehmen. Ja, das Schwierigste ist, die Polizei überhaupt telefonisch zu erreichen. Die hat sich nämlich was einfallen lassen. Um den Arbeitsaufwand zu verringern (sprich: die Bürger abzuschrecken) gibt es bsw. eine sogenannte 0900-Nummer. Dann erreicht der Bürger nicht ein Polizei-Büro sondern ein Call-Center.
Die in Amsterdam erscheinende Zeitung “De Telegraaf” berichtet nun, dass die Bürger über die landesweite 0900-Nummer regelrecht abgeschöpft werden. Als ob sich die niederländische Polizei das von einigen TV-Sendern (mit den Telefonspielen, Sie wissen schon) abgeschaut hätte! Jedenfalls kann es bis zu einem Euro pro Minute (!) kosten, wenn ein soeben beklauter Bürger mit seinem Handy die Polizei anrufen will. Ja, das Opfer muss schon mal darüber nachdenken, ob der… weiter lesen