02.01.2008 von Falk Madeja
Kritik an seinem intoleranten Anti-Moslem-Kurs – das ist das allerletzte, auf das Hollands Extrem-Politiker
Geert Wilders zu warten scheint. Vor einigen Tagen keilte er sogar gegen
Königin Beatrix, weil die in ihrer Weihnachtsansprache zu mehr Toleranz und gegen Grobheit in Wort und Tat aufrief. Ende des Monats – wahrscheinlich am 25. Januar – will er in einem Film mit der Moslem-Welt abrechnen. Die Regierung in Den Haag bereitet sich auf Unruhen vor, wir berichteten.
Bis dahin nutzt er jede Chance, um die Sache weiter eskalieren zu lassen. Diesmal erregte ein Aufruf diverser prominenter Niederländer in der Zeitung “Trouw” seinen heiligen Zorn. Ohne seinen Namen zu nennen, wurde zu mehr Toleranz und Respekt aufgerufen. Der schrie sofort auf: Die Unterzeichner seien “blödsinnig und naiv”, sie würden sich den Moslems gegenüber “untertänig” verhalten. “Der Islam verdient keinen Respekt, sondern muss stattdessen als intolerante und faschistische Ideologie bekämpft werden”, reagierte er am Mittwoch.
Die… weiter lesen
29.12.2007 von Falk Madeja
Der niederländische Extrem-Politiker Geert Wilders steht neuerlich im Zentrum eines ordentlichen Konfliktes. Der Mann, der den Eindruck erweckt, alle Moslems aus den Niederlanden werfen zu wollen und auch keine neuen ins Land lassen will, hatte ja mit einem Anti-Koran für Ende Januar gedroht.
Nun gibt es erstmal einen Anti-Wilders-Film von Moslem-Extremisten. Die uns unbekannten Leute namens Youssef & Kamal drohen da mit Messern, Hämmern, Sägen und Schusswaffen. Am Ende wird so getan, als ob einer Geert Wilders ähnlichen Person die Kehle durchgeschnitten wird. Zu sehen auf der sagen wir mal kontroversen Website Geenstijl. Natürlich sind die Hass-Burschen vermummt.
Im Kampf Hass gegen Hass steht es jetzt zwischen Moslem-Extremisten und Anti-Moslem-Extremisten irgendwie unentschieden. Obwohl ja Wilders erst mal seinen Anti-Koran-Film sehen lassen muss.
Wilders hat, so die Zeitung “De Telegraaf”, nun Anzeige erstattet.
28.11.2007 von Falk Madeja
In den Niederlanden gibt es arge
Befürchtungen, dass der extreme Politiker
Geert Wilders von der Partei
“PVV” im kommenden Januar die Moslems in aller Welt gegen sich bzw. gleich das ganze Land aufbringen könnte. Grund: Er plant einen Anti-Koran-Film!
Dazu muss man wissen, dass er den Koran ansonsten gern mit dem Hitler-Buch “Mein Kampf” vergleicht. Auch hat er gesagt, dass Moslems nur im Land bleiben dürfen, wenn sie den Koran zerreissen und kürzlich war da noch die parlamentarische Initiative seiner Partei, dass Moslems generell nicht mehr in die Niederlanden einreisen dürfen.
Auf der Titelseite der auflagenstärksten Zeitung des Landes, “De Telegraaf”, wird die Vermutung geäussert, dass Wilders in seinem Film den Koran entweder zerreissen oder gar verbrennen will. Wilders äussert sich lieber nicht zu dem Verdacht. Er verhandelt nach eigener Aussage mit einem TV-Sender über die Ausstrahlung des Filmchen, wenn diese Verhandlungen scheitern würden, dann wolle er den Film eben in… weiter lesen
16.11.2007 von Falk Madeja
Die Partei von Geert Wilders, die PVV, arbeitet mit aller Macht daran, um im Haager Parlament richtig isoliert zu werden. Inzwischen ist das Geert Wilders auch aufgefallen, er spricht von einem “cordon sanitaire”, in der sich seine Partei nun befinde. Ein “cordon sanitaire” – die Extremisten-Kollegen in Flandern, die Leute vom “Vlaams Belang”, kennen das. Das läuft darauf hinaus, dass die anderen Parteien unter keinen Umständen mit Vlaams Belang oder der PVV zusammenarbeiten wollen und sie weitesgehen ignorieren.
Geert Wilder ist deshalb sauer. Sein Kollege Sietse Fritsma hatte doch nur einen in seinen Augen harmlosen Antrag im Parlament eindienen wollen. Ziel: Moslems solle es in Zukunft verboten werden, in die Niederlande einzuwandern! Normalerweise muss ein solcher Antrag im Parlament diskutiert und entschieden werden – 5 Abgeordnete müssen das mit Handzeichen… weiter lesen
25.09.2007 von Falk Madeja
Wir in Deutschland kennen das ja – Sozialdemokraten, die individuell oder in ihrer Gesamtheit Selbstmordversuche unternehmen. Aber Kurt Beck hat ja schon gesagt, dass er sich den Scheiss nicht bieten lassen will!
In den Niederlanden gibt es auch so eine sozialdemokratische Partei, nämlich die Partei der Arbeit (PvdA). Die steht jetzt auch kurz vor dem Selbstmord! Niesco Dubbelboer, Ex-Abgeordneter der PvdA, warnte seine Partei-Kollegen, dass ein Zurückweisen eines Referendums über den Mitte Oktober zu unterzeichnenden Europäischen Vertrages durch die PvdA “politischer Selbstmord” sei. Denn in diesem Falle würde die PvdA von den Links- und Rechts-Populisten abgeschossen. Die Links-Populisten sitzen bei der Sozialistischen Partei (SP) und die Rechts-Populisten bei der Partei für die Freiheit (PVV). Für die wäre die PvdA wohl ein “Gefundenes Fressen”.
Die Minister der PvdA und alle Staatssekretäre wollen allerdings auf Regierungs-Linie bleiben und ein Referendum nicht zu lassen! Warum ist ja klar. Beim Referendum über das Europäische Grundgesetz wurde ja durch die… weiter lesen
04.09.2007 von Falk Madeja
Amsterdam beherbergt angeblich mehr Nationalitäten in der Stadt als irgendeine andere Stadt der Welt. Am 1. Januar 2007 wohnten 177 Nationalitäten in der Grachtenstadt. Das war eine mehr als ein Jahr davor, es kam jemand aus Malawi dazu. Zum Vergleich: in der doch gut vergleichbaren Stadt Antwerpen wohnen 164 Nationalitäten und in New York sollen es 150 sein. Wenn die Liste stimmt, dann belegen also Amsterdam, Antwerpen und New York die Plätze 1 bis 3 in der Vielvölker-Anzahl. Aber wir können uns vorstellen, dass etwa in Mexico Stadt die Behörden von der Einwohnervierfalt nicht so viel Aufheben machen.
Es waren in Amsterdam übrigens 64.588 Marokkaner, 37.421 Türken, 10.244 Briten, 6670 Deutsche und aus der Ex-Kolonie Surinam kamen auch noch 5609. Insgesamt wohnen in Amsterdam 743.104 Menschen, darunter 532.548 Niederländer. 123.204 Menschen haben auch noch doppelte Staatsbürgerschaft.
Die beim Thema Einwanderung immer wie von der Tarentel gestochen reagierende Partei “PVV” des Populisten Geert Wilders sprang sofort an und stellte im Haager… weiter lesen