Archive for the ‘RAF’ Category

03.07.2007 von Falk Madeja
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Kraker-Mörder geschnappt

von Falk Madeja

Es war den Niederländern ein Rätsel – wer hatte den aus Nimwegen stammenden Hausbesetzer-Aktivisten Louis Seveke im November 2005 ermordet? Hausbesetzer heissen in den Niederlanden übrigens Kraker.

Im März ging ein Verdächtiger ins Netz – in Barcelona. Seine Name: Marcel T. Der Mann ist 38 Jahre alt. Ein Team der Polizei in Nimwegen, das sogenannte Bamboe-Team, hatte mit Hilfe von FBI-Kollegen herausgefunden, dass der Mann jeden Tag um die gleiche Zeit aus einem bestimmten Internet-Cafe in Barcelona in aller Seelenruhe Mails verschickte. Die spanische Polizei nahm ihn dort am 16. März fest und lieferte ihn an die Niederlande aus. Am 4. Juli beginnt nun in Arnheim der Prozess.

Der Verdächtige hat eine ganze Menge auf dem Kerbholz. Brandstiftungen, Banküberfälle und eben mutmasslich der Mord an Louis Seveke. Die Polizei fand in einem Schliessfach im Rotterdamer Hauptbahnhof einen autobiographischen Roman, in dem er das alles beschreibt. Die Waffe für den Mord an Seveke kaufte er in… weiter lesen

11.05.2007 von Falk Madeja
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Kopf ab, schlachten

von Falk Madeja

Wer sich über den Anti-Kapitalisten-Brief von Christian “RAF” Klar an die Rosa Luxemburg-Leute ärgerte, der sollte sich mal anhören, wie ein echter im Knast sitzender Moslem-Terrorist argumentiert. Mohammed B., Mörder des Filmemachers und Metro-Zeitungs-Kolumnisten Theo van Gogh, ist auch nach 2,5 Jahren Gefängnis keineswegs milder geworden.

Er steht nun neuerlich vor Gericht, diesmal als Zeuge im Berufungs-Prozess gegen die sogenannte Hauptstadt-Gruppe Amsterdams – eine Truppe von Möchtegern-Terroristen.

Auf die Frage, was ein Moslem tuen solle, wenn jemand den Islam beleidige, antwortete er, der Moslem müsse dem Beleidiger den “Kopf abhacken”. Was, wenn jemand den Propheten beleidige? “Schlachten”.

Das Algemeen Dagblad nennt Mohammed B. darum auch “unverändert radikal”. Wir von Meine Güte teilen diese Meinung.

Die grausame Tat bereut er keineswegs. Er hatte dem um Gnade flehenden Theo van Gogh auf offener Strasse getötet, erst auf ihn geschossen und ihm dann die Kehle durchgeschnitten. Van Gogh, so Mohammed B., habe sich selbst… weiter lesen

09.05.2007 von Falk Madeja
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Komisches Verhör

von Falk Madeja

Mohammed B., Mörder von Theo van Gogh, musste heute vor dem Gericht in Amsterdam in einem Prozess gegen 7 Angeklagte zu sogenannten Haupstadt-Gruppe aussagen. Erst dallerte er rum und verweigerte, den Eid abzulegen. “Ich verspreche nichts. Ich will nicht” – so provozierte er, der ganz sich statt in seine Reli-Kleidung diesmal in einen Trainingsanzug gezwängt hatte… Anwälte, Staatsanwälte und Richter diskutierten das Problem, denn ohne Eid wäre seine Aussage wohl wertlos…

Nach 20 Minuten dann kam ein abruptes Ende der peinlichen Situation. “Ich verspreche es, ich mache es kurz, ich verspreche es”, sagte Mohammed B. Danach nutzte er die Gelegenheit, die Richter über seinen Glauben vollzuschwafeln.

Mohammed B. sitzt eine lebenslange Freiheitsstrafe aus. Er kann anders als Christian Klar und die anderen RAF-Leute nicht mit einer Freilassung rechnen. Für seine Rolle in der Hauptstadt-Gruppe, in der er wohl eine führende Rolle spielte, wurde er bereits im vergangenen Jahr verurteilt. Er… weiter lesen

09.05.2007 von Falk Madeja
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Ja, das kann man wohl Isolierhaft nennen

von Falk Madeja

Mohammed B., der dem niederländischen Filmemacher und Kolumnisten der Tageszeitung “Metro” im Namen Allahs das Leben geraubt hat, ist praktisch seit 2,5 Jahren komplett isoliert. Der Moslem-Terrorist sitzt im Hochsicherheitsgefängnis von Vught in totaler Isolationshaft. Er darf anderen Gefangenen nicht sprechen, höchstens mal, dass er ein paar Worte mit einem Wärter wechselt oder er eine Runde einsam Luft schnappen darf. Er muss eine lebenslange Gefängnisstrafe aussitzen – und das bedeutet auch wirklich “lebenslang”. Christian Klar sollte mal darüber nachdenken, bevor er wieder einen Antrag stellt…

Übrigens ist eine solche Total-Isolation in den Niederlanden ziemlich unüblich. Grund für die totale Isolation: Die niederländischen Behörden haben Angst, dass er andere Gefangenen mit seinem Gedankengut auf den Terrorpfad bringt. Er wurde in normalen Gefängnis-Regime schon erwischt, dass er Pamphlete nach draussen schmuggeln wollte und Mitgefangenen sogenannte Koran-Stunden gab.

Heute hat Mohammed B. einen Ausflug. Er darf als Zeuge in einem Prozess gegen die sogenannte… weiter lesen

18.03.2007 von Falk Madeja
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Denkmal für Theo van Gogh enthüllt

von Falk Madeja

In Amsterdam ist ein Denkmal für den am 2. November 2004 vom Moslem-Extremisten Mohammed Bouyeri ermordeten Kolumnisten und Filmemacher Theo van Gogh enthüllt worden. Das Werk “Der Schrei” (‘De Schreeuw”) stammt von Jeroen Henneman. Zwei Schwestern von Theo van Gogh waren dabei, dazu Bürgermeister Job Cohen.

Das 4,6 Meter hohe Kunstwerk steht im Oosterpark zwischen den Eingängen Kastanjeweg und Eikenweg. Der Amsterdamer Kultur-Fonds sowie der Stadtteil Oost/Watergraafsmeer finanzierten die Arbeit. Der Entwurf aus rostfreien Stahl wurde im Januar vergangenen Jahres aus 150 Einsendungen gewählt. Die Eltern von Theo van Gogh sowie sein Produzent Gijs van Westerlaken gehörten zu den Leuten, die die Auswahl trafen.

Theo van Gogh hatte sich mit meinungstarken Kolumnen in der Amsterdamer Zeitung “Metro” besonders gern dem Thema Moslems und westliche Werte wie Freiheit von Meinungsäusserung gewidmet und dabei keine Scheu vor Provokationen gezeigt. So benutzte er bsw. Worte wie “Ziegenficker” als Synonym für Moslems. Mit Ayaan Hirsi… weiter lesen

21.02.2007 von Falk Madeja
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Holländische Mini-RAF zu hohen Haftstrafen verbrummt

von Falk Madeja

Für eine Reihe von Explosionen und Brandstiftungen verurteilte ein Gericht in Alkmaar jetzt den 33jährigen Niels Kloosterman und den 28jährigen Patrick Weideman zu 10 und 7 Jahren Haft. Weidema wurde als vermindert zurechnungsfähig angesehen und wird deshalb noch ein paar Jahre in TBS dagegen behandelt werden.

Die zwei formten eine Art Mini-RAF. Mit den Anschlägen wollten sie “gesellschaftliche Unruhe verusachen”. Das übliche Programm halt, wie wir es ja auch von der RAF kennen. Die zwei bekamen die Strafe u.a. für den Anschlag auf das Haus der Mutter des in den Niederlanden bekannten RTL-Politik-Moderators Frits Wester. Dann waren da noch 17 andere Anschläge zwischen 2002 unde 2005 auf einen jüdischen Bäcker, einen deutschen Bus, eine türkische Schule und einen türkischen Supermarkt. Die Anleitung zum Bomben bauen holten sie sich aus einem sogenannten “Anarchistischen Kochbuch”, in dem die Bauanleitungen für eine Reihe von Bomben aufgeführt sind.