Salman Rushdie, der seit vielen Jahren in Angst vor einem Anschlag irgendwelcher Moslem-Terroristen leben muss, setzt sich jetzt in einem Artikel in der Los Angeles Times ür Ayaan Hirsi Ali ein! Der britische Schriftsteller kritisiert die niederländische Regierung, weil die nicht länger Hirsi Alis Bodyguards im Ausland bezahlen wollen. Rushdie ist inzwischen schon 18 Jahre in einer vergleichbaren Situation, aber die britische Regierung steht eisern hinter ihm.
Er nannte die Entscheidung der niederländischen Regierung “wirklich pervers”. Er kritisierte auch einen vermeintlichen Rechenfehler. Seiner Meinung seien für die niederländische Regierung die Kosten im eigenen Land ohnehin höher als in den USA – das Haager Kabinett will aber die USA-Sicherheitskosten nicht und die Niederlande-Sicherheitskosten doch bezahlen. Salman Rushdie spricht jedenfalls aus Erfahrung. Darum nannte er es “beschämend”, dass Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende Ayaan Hirsi Ali empfohlen habe, ins Ausland ohne Schutz zu fahren.
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