Er ist als Mann von Prinzessin Margriet der Schwager der Königin Beatrix – und als solcher Vorsitzender des “Onderzoeksraad voor Veiligheid” (Untersuchungsrat für Sicherheit): Pieter van Vollenhoven.
Gestern sahen viele Niederländer mit Verwunderung, wie er sich am Wrack der abgestürzten türkischen Maschine nahe des Flughafens Schiphols zu schaffen machte. Er kletterte überall herum und knipste Fotos, das sorgte bsw. in der abendlichen Nachrichtensendung des TV-Senders RTL für gewisse Heiterkeit. Einen Tag später wurde weniger gelacht. Denn Pieter van Vollhoven steht im Zentrum eines bizarren Streits.
Kurz gesagt fühlt sich die niederländische Justiz von ihm behindert. Denn van Vollenhoven will die Black Box des Flugzeugs nicht rausrücken. Der Flugschreiber wird momentan in Paris untersucht, danach würde sich die Justiz aus naheliegenden Gründen gern mit dem Gerät befassen.
Doch van Vollenhoven hat in seiner Weisheit beschlossen,… weiter lesen
Grund: der Absturz sein eine Strafe Gottes, weil die Niederlande ein homofreundliches Land sei. Ähnlich argumentieren sie, wenn sie die Angehörigen von im Irak-Einsatz getöteten Soldaten verhöhnen. Denn auch deren Tod sei nur ein Ausdruck der Wut Gottes über Homosexualität.
Die Kirche, die wohl eigentlich eine Sekte ist, soll einige dutzend Anhänger haben. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dem bei der BBC am 1. April 2007 gesendeten Dokumentarfilm “The Most Hated Family of America” von Louis Theroux.
Noch eine Notlandung auf Schiphol! Die Bilder der im Acker gelandeten Boeing der Turkish Airlines sind noch überall zu sehen, da gab es am Donnerstag noch eine Notlandung. Eine Maschine der Air France musste auf dem Weg von Paris nach Bremen zwischenlanden – auf einmal waren alle Sauerstoffmasken herausgefallen.
Aus Vorsorge landete die Besatzung die Embraer-Maschine auf der Buitenveldertbaan, Feuerwehr- und Krankenwagen standen bereit. Weder den zehn Passagieren noch der Besatzung ist etwas passiert, berichtet das Haarlems Dagblad.
Als ich das erste Mal wirklich in Amsterdam war, Oktober 1992, war gerade eine israelische Maschine abgestürzt. In Hochhäuser des Stadtteil Bijlmermeer. Ich löste auf dem Hauptbahnhof eine Fahrkarte und wanderte mit vielen anderen Schaulustigen – die zu meinem großen Erstaunen vielfach mit Autoradios in der Hand herumliefen – zu den zertrümmerten Plattenbauten. 43 Tote.
Heute ist bei Amsterdam, genauer gesagt bei Badhoevedorp (wo meine Tochter wohnt) ein türkisches Flugzeug abgestürzt. Neun Tote, 50 Verletzte.
Ab dem 1. Juli auf dem Flughafen Schiphol geltende Extra-Flugsteuern von 11,25 Euro für Flüge bis 2500 Kilometer und 45,00 Euro für Flüge darüber hinaus, haben den Amsterdamer Flughafen zum zweitteuersten Europas (nach London Heathrow) gemacht. Darum will die oppositionelle Partei VVDjetzt die Landsleute demonstrativ mit einem Touringcar zum Flughafen in Düsseldorf kutschieren.
Da die VVD natürlich nicht die Mittel hat, um sämtliche Landsleute an den deutschen Niederrhein zu fahren, gibt es eine Art Preisausschreiben. Wer die originellsten Begründungen für das Ausweichen nach Düsseldorf hat, bekommt eine Hin- und eine Rückfahrt spendiert…
Auf dem niederländischen Flughafen Schiphol fragen die Behörden neben sowieso Steuern ohne Ende – nun kommen für die Einheimischen neue Flugsteuern in Höhe von bsw. 45 Euro für einen Fernflug dazu, bei Nahflügen sind es 11,25 Euro. Das hat kuriose Folgen. Mehr und mehr Niederländer fliegen jetzt via Brüssel und Düsseldorf in die Ferne!
Wer zum Beispiel von Düsseldorf über Amsterdam nach New York fliegt, zahlt 420 Euro, wer direkt von Amsterdam nach New York jettet, 609. Von Bremen über Amsterdam nach Johannesburg kostet es etwa im September 730, direkt von Amsterdam 350 Euro. Grund: Umsteiger brauchen die neuen ab dem 1. Juli geltenden “Flugsteuern” nicht zu zahlen.
Ingesamt will die Regierung 350 Millionen Euro im Jahr extra Einnahmen – es wird laut NRC Handelsblad als Öko-Massnahme verkauft, obwohl das Geld nicht in Umwelt-Projekte gesteckt wird.
Ja, diese Nachricht ist auch für hartgesottene Journalisten wie uns von MeineGüte ein bisschen schockierend! Wie das in Rotterdam erscheinende Algemeen Dagblad berichtet, wurde auf dem Flughafen Schiphol eine kolumbianische Frau erwischt, die 65.000 Euro in ihrer Vagina (!) schmuggeln wollte. Als wäre das nicht schon wahnsinnig genug, hatte sie zwischen ihren Brüsten noch mal 55.000 Euro versteckt.
Sie scheint aber auf “Safer Smuggle” zu stehen. Das Geld in der Vagina hatte sie vorher – wie es sich vielleicht gehört – in ein Kondom gesteckt. Das Brust-Geld wurde übrigens vor dem Vagina-Geld entdeckt.
“Es war ein ziemlich grosses Packet”, sagte ein Sprecher der Koninklijke Marechaussee auf Schiphol. “Wir haben so was noch nie gesehen. Geldschmuggel ist nichts Neues, aber so viel Geld an einer Stelle zu verstecken… Das ist einmalig.”
Ansonsten ist Schiphol je geradezu für seine Schmuggler bekannt, die Geld oder Drogen in Kondome füllen und dann runterschlucken. Im vergangenen Monat… weiter lesen
Wenn Sie, werte Leser von Meine Güte, planen, in den Niederlanden eine gefängniswürdige Straftat zu verüben, kalkulieren Sie eines mit ein: es gibt momentan dort viele freie Gefängnis-Zellen. Dass Sie also wegen nicht vorhandener Zellen-Plätze nach Hause geschickt werden, ist unwahrscheinlich.
Jahrelang hatte die niederländische Öffentlicheit einen Mangel an Zellen beklagt – denn einige Delinquenten entgingen dadurch ihrer Gefängnis-Strafe. Das Dilemma war gross. So viel die Behörden auch an neuen Gefängnissen bauten, es verliessen immer mehr zu Haftsstrafen verurteilte Täter die Gerichtssäle und rückten in die Gefängnisse ein. Inzwischen gibt es in den Niederlanden 15.000 Zellen (eine gefühlte Verdreifachung in wenigen Jahren). Nun sind aber auf einmal 2600 Zellen frei, meldet die Zeitung “De Telegraaf”!
Justizminister Ernst Hirsch Ballin gab das bereits in einem Brief an das Parlament zu. Der Zellen-Überschuss sei entstanden, weil die Richter heutzutage häufiger Bewährungsstrafen austeilen würden und wenn… weiter lesen
Die niederländische Fluggesellschaft KLM, die in Wirklichkeit nach der Übernahme durch Air France eher eine französische ist, gibt ihren Mitarbeitern frei, wenn sie ein Baby machen wollen! Es ist ein besonderer Service für Personal, dass lange Flüge machen muss und deshalb die fruchtbaren Tage nicht einfach planen kann.
Immerhin sind Frauen ja nur einige Tage fruchtbar und wenn sie dann in blauer Uniform über den Atlantik schippern oder in einem Hotelzimmer in Sidney ohne Partner sitzen, können sie nicht schwanger werden. “Die Folge ist”, schreibt die belgische Zeitung “De Morgen”, dass “die Partner in diesem Fall zu Hause sitzen und Däumchen drehen”. Nun ja.
Die KLM zählt momentan 8000 Stewardessen und 2000 Piloten, von denen so einige gern schwanger werden möchten.
Nun gut, die haben in den Niederlanden kein Vattenfall – aber müssen deshalb gleich Kernkraftwerke gebaut werden? Das Haager Kabinett will untersuchen lassen, ob bei den folgenden 5 Orten neue KKW’s gebaut werden können: Eemshaven (ziemlich dicht bei Deutschland), Maasvlakte (bei Rotterdam), Moerdijk (auch bei Rotterdam), Borssele (da steht schon so’n Ding) und beim Westelijke Noordoostpolderdijk (Ijsselmeer). Diese Orte tauchten schon mal in den 80ern als mögliche Kernkraftwerk-Locations auf, aber dann kam Tschernobyl und die Negativ-Publizität vereiltelte alle Atom-Kraft-Pläne.
Zwei Kriterien bestimmen die Eignung der genannten Ort: relativ dünn bevölkerte Umgebung, Anwesenheit von reichlich viel Kühlwasser. Die Untersuchung bedeutet übrigens nicht, dass der Bau eines Kernkraftwerkes die logische Folge wäre. Sowohl Umwelt- als auch Wirtschaftsministerium müssen aus formellen Gründen die Untersuchung durchführen.
Übrigens: Kernkraftwerk bedeutet ganz einfach Atomkraftwerk…