15.09.2009 von Falk Madeja
Echt war. Paare, die sich in The Westin Hotel auf Aruba nachweislich geliebt haben und danach schwanger geworden sind, bekommen lt. der Zeitung USA Today beim nächsten Hotel-Aufenthalt einen Preisnachlass von 300 Dollar bzw. 210 Euro. Das haben die Kollegen von De Telegraaf aufgepickt.
Die schwangeren Paare müssen nur eine Erklärung eines Artzes vorweisen, dass das Kind während des Hotel-Aufenthaltes gezeugt worden sein muss. Paaren, die etwa aus irgendwelchen Gründen Mühe haben, die für eine Schwangerschaft nötigen Handlungen vorzunehmen, können ein Fruchtbarkeitsmenü ordern. Wichtig für Interessenten: die Reise bitte vor dem 19. Dezember antreten. De Telegraaf hat die Geschichte in der Rubrik “Stoppt die Krise” ein gestellt.
27.08.2009 von Falk Madeja
Kenner dieses Blogs wissen, dass es hier häufig um Dinge geht, bei denen der Verfasser denkt: “Meine Güte, wo gibts denn so was?” Na, aus meiner Sicht eben in den Niederlanden! Jetzt haben die, kaum zu glauben aber wahr, ein Phänomen, welches bei “De Telegraaf” schlicht und einfach unter dem Stichwort “Penisvandalen” läuft.
“Penisvandalen”!
Was genau diese “Penisvandalen” getan haben? Sind sie geschnappt worden? Die Antworten auf diese Fragen sind einfach. Es handelt sich um einen 14jährigen Jungen aus Soest und einen 16jährigen aus Bunnik, die eben in Soest, Den Dolder und Bunnik Autos usw. mit Grafiti beschmiert hatten – und das eben mit “einem männlichen Geschlechtsorgan”, schreibt De Telegraaf und nennt sie deshalb eben die “Penisvandalen”.
Ein Opfer der Penis-Sprüher (auch kein schlechtes Wort) informierte die Polizei, die fasste die Täter und die bereuen promt ihre Penis-Schmierereien. Ob sie bereuen, dass sie ausgerechnet männliche Geschlechtsteile… weiter lesen
22.06.2009 von Falk Madeja
Unbekleidete Zweibeiner im Zoo, die gibt doch heute schon zahlreich, werdet Ihr sagen. Zum Beispiel Pinguine etc. Die laufen so rum, wie Gott (falls es ihn gibt) sie geschaffen hat. Vierbeiner, von denen es noch viel mehr gibt, halten es auch nicht anders, ich war in einem Dutzend Zoos und habe noch nie einen Elefanten in einer Jeans, eine Giraffe im Kleid oder einen Affen im Anzug gesehen.
Spaß beseite. Sagen wir es kurz und bündig. Das Szenario, das jetzt dem Ouwehands Dierenpark in Rhenen für den 4. September droht, erweckt bei bestimmten niederländischen Christen heiligen Zorn.
Denn an diesem Tag wollen menschliche Aktivisten der “Naturisten Federatie Nederland (NFN)” splitterfasernackt eine Versammlung abhalten. Das werden die wahrscheinlich immer so machen, aber diesmal folgte der Ankündigung stürmischer Protest der örtlichen Abteilung der Protestanten-Partei SGP.
Die Mitglieder, wie bei der SGP üblich allesamt männlich, seien von dem Plan “schockiert”. SGP-Fraktionsvorsitzender Piet van… weiter lesen
21.06.2009 von Falk Madeja
Der Kolumnist der Tageszeitung “Trouw”, Sylvain Ephimenco, versuchte in seinem Stück in der Wochenausgabe sehr vorsichtig zu sein, irgendwie drehte er um den heissen Brei. Im Internet habe er da von einem “Sex-Skandal” rund um einen bekannten niederländischen Politiker gelesen – den Namen nannte Ephimenco nicht. Dann meinte er noch, dass die niederländische Presse offensichtlich mit zweierlei Maß messe. Über die Sex-Skandale von Italiens Premier Silvio Berlusconi werde ausführlich berichtet, auch in der niederländischen Presse.
Die Zeitschrift HP/De Tijd war weniger zimperlich. Diese Woche nannte sie den Namen – und berichtete über den angeblichen Sachverhalt. Es geht um Wouter Bos, den Finanzminister von der PvdA. Es gibt einige Jahre Gerüchte, der mit einer Frau verheiratete Spitzenmann der Sozialdemokraten sei in Wirklichkeit homosexuell. Wenn es so wäre, dann würde es in den Niederlanden kaum jemand kümmern, höchstens ein paar religiöse Fanatiker. Aber die wählen eh nicht die PvdA (auch wenn die… weiter lesen
20.06.2009 von Falk Madeja

Sacha Baron Cohen alias seine Kunstfigur “Brüno” erlaubte sich bei der Promotion-Aktion für seinen Film einen Scherz mit Geert Wilders. Bei der Einweihung eines sogenannten “‘Pink light district’ in Amsterdam” tauchte der “österreichische schwule Modejournalist” mit zwölf angeblichen schwarzen Männer-Prostituierten auf – einer davon sei die kommenden Woche bereits vollgebucht “von… Geert Wilders”.
Hier Bilder des Lokalsenders AT 5.
11.05.2009 von Falk Madeja
In niederländischen Gefängnissen, jedenfalls eine Woche lang! Dann sollen Experten des Rotterdamer Erasmus-Krankenhauses mal schauen, ob es Sinn macht.
Auf dem Toilettenpapier stehen Warnungen vor Geschlechtskrankheiten und die Empfehlung, es doch mal Kondomen zu versuchen.
15.04.2009 von Falk Madeja
Ein Tankstellen-Besitzer aus Terneuzen (niederländische Provinz Zeeland) stellte dieses Video auf YouTube ein. Ein Mann läuft mit offener Hose und heraushängenden Geschlechtsteilen in die Tankstelle und mastubiert. Wahrscheinlich für den Verkäufer nicht wirklich zu sehen, aber die Sicherheitskamera fängt die Bilder ein.
Dann bezahlt er, kommt aber zurück und beendet sein Selbstbefriedigungs-Projekt mitten im Verkaufsraum. Tankstellen-Besitzer Patrick de Vos hat das Video vom 13. März selbst ins Internet eingestellt und den Mann auch bei der Polizei angezeigt. Noch ist nicht bekannt, wer es war.
Quelle: De Telegraaf
24.03.2009 von Falk Madeja
Amsterdam bereitet sich auf eine Invasion vor – am Samstag sollen sage und schreibe 15.000 Schotten in die Grachtenstadt einfallen! Nicht einfach so, es steht nämlich das WM-Quali-Spiel Niederlande gegen Schottland an. Viele der Fans, ob sie nun im Schottenrock und drunter nichts oder in Hosen und drunter was kommen, werden auch im Rotlichtviertel erwartet.
Auch wenn das Pfund aus schottischer Sicht einen dramatischen Stand gegenüber dem Euro hat – die Amsterdamer Rotlicht-Industrie erwartet Rekordumsätze. Wenn die 15.000 Schotten-Fans in einem Mal ihre Röcke lüften… Wow, es würde ein heisser Wind durch Amsterdams Grachten wehen. Diesen Schotten-Ansturm müssten die Prostituierten Amsterdams teilweise irgendwie auffangen.
Aber sind sie überhaupt willkommen? Schliesslich werden sie sich in den anliegenden Kneipen, so wird erwartet, literweise Bier zu hohen Preisen einverleiben und möglicherweise in den Strassen gröhlen. Die schottische Ausgabe von “The Sun” hat sich vorab schon mal mit Metje… weiter lesen
10.03.2009 von Falk Madeja
Polizeirichter Michiel Severein im niederländischen Leeuwarden hat ein Problem. Er musste einen 26jährigen Mann verurteilen, der sich an einem 14jährigen Mädchen sexuell vergriffen hatte. Offensichtlich widerwillig gab er dem Mann eine Arbeitsstrafe von 20 Stunden. Dem Staatsanwalt war das auch nicht recht. Laut “De Telegraaf” wollen die beiden nun, dass die Obergrenze von 16 Jahren gesenkt werde, da die Jugendlichen ja immer früher mit sexuellen Aktivitäten beginnen würden.
Ich denke, wenn die Jugendlichen es denn miteinander ausprobieren – dann ist das ein Ding. Wenn aber ein wesentlich älterer Erwachsener mit einem 14jährigen Mädchen etwas Sexuelles anfängt, dann ist das etwas anderes. Er sollte sich die Frage nach seiner Verantwortung gefallen lassen.
23.02.2009 von Falk Madeja
Banken-Krise – wir können es ja kaum noch hören! Doch dann schreibt das Leben ab und zu die wundersamen Geschichten. Nehmen wir die Stadt Amsterdam, wo ja die Gemeinde dem wilden Treiben von Sex, Drogen und Rock’n Roll nach und nach ein Ende bereitet.
Plötzlich haben da die überlebenswilligen Sex-Firmen ein Problem. Es geht um Bordelle, Escort-Firmen, Massagesalons und so. Denn, und das ist deren ganz persönlich Banken-Krise, sie haben ernsthafte Schwierigkeiten ihre Bankkonten zu behalten – geschweige denn neue zu öffnen. Grund: fast alle großen Banken der Niederlande plagen auf einmal moralische Bedenken, um dem Sex-Business als Bank zur Verfügung zu stehen. André van Dorst von der “Vereniging Exploitanten Relaxbedrijven (VER) – frei übersetzt der Vereinigung der erotischen Vergnügungsindustrie – schrieb tief besorgt einen Brief an die Regierung in Den Haag.
Das klingt vielleicht verrückt, ist es aber eigentlich nicht. Schliesslich haben die Behörden großes Interesse daran, dass die… weiter lesen