03.04.2008 von Falk Madeja
Auf Druck von Justizminister Ernst Hirsch Ballin sieht Ex-Moslem Ehsan Jami jetzt davon ab, seinen Zeichentrickfilm mit Prophet Mohammed und sexuellen Anspielungen zu publizieren. Der Film sollte den Namen “The Life of Mohammed” bekommen. Mohammed, soviel war bekannt, sollte Sex mit seiner 9jährigen Ehefrau Aisha haben.
Ausserdem war eine Moschee mit Hakenkreuz zu sehen.
Der Film wäre bedeutend “schärfer” als der Anti-Koran-Film von Geert Wilders geworden. Der Justizminister hatte argumentiert, dass der Film einen “ewigen Spalt” in die Gesellschaft hätte verursachen können. Ehsan Jami sagte, dass wolle er nicht.
27.03.2008 von Falk Madeja
Die Regierung bedauert laut Premierminister Jan-Peter Balkenende den Anti-Islam-Film von Geert Wilders. Andererseits sind wohl alle Politiker in den Niederlanden froh, dass der Film nicht so radikal ausgefallen ist, wie befürchtet.
Mehr aus praktischen Gründen auf AllAboutGeertWilders.net.
27.03.2008 von Falk Madeja
Geert Wilders hat seinen Anti-Koran-Film “Fitna” veröffentlicht! Auf der Seite Liveleak erschien der vor Monaten angekündigte Film in englischer und niederländischer Sprache.
Er zeigt Bilder von Anschlägen radikaler Islamisten, vom ermordeten Kolumnisten und Filmemacher Theo van Gogh, Koranszenen, Stimmen von Opfern des 11. September 2001, radikale Prediger, die dazu aufrufen, Juden zu köpfen. Ein Mädchen bezeichnet Juden als Schweine und Affen, dazu Enthauptungsszenen aus dem Irak.
Kurz vor Ende heisst es: “Die Regierung besteht darauf, dass du den Islam achtest, aber der Islam hat keine Achtung vor dir.” Die Religion wolle herrschen und die westliche Zivilisation zerstören. “1945 wurde der Nationalsozialsmus in Europa geschlagen. 1989 wurde der Kommunismus in Europa geschlagen. Jetzt muss die islamische Ideologie geschlagen werden.” Der Film endet mit dem Aufruf: “Stoppt die Islamisierung, verteidigt unsere Freiheit.”
Kurzum: das volle Programm.
11.03.2008 von Falk Madeja
Jetzt setzt Geert Wilders “alles auf alles”, aufs Internet jedenfalls. Da die geplante Pressekonferenz in Den Haag aus Kostengründen (300.000 bis 400.000 Euro für Sicherheit!) scheiterte, will er den Film nun vor allem im Internet präsentieren. Das aber ist auch schon nicht einfach. Als es hiess, er würde seinen Film auf der Website Fitnathemovie präsentieren, hatte er gleich mal 200.000 Hits allein aus den Niederlanden. Er muss also ziemlich viel Bandbreite zur Verfügung haben.
10.03.2008 von Falk Madeja
Kurt Westergaard, dank seiner Anti-Mohammed-Zeichnungen weltweit bekannter Karikaturist aus Dänemark, kritisiert niederländische Politiker, die
Geert Wilders am Aussenden seines inzwischen gefürchteten Anti-Koran-Films hindern wollen.In Dänemark hätte sich kein einziger Politiker getraut, derlei zu fordern. “Das wäre sein Untergang. Ein dänischer Politiker weiß, dass er die Freiheit der Meinungsäußerung nicht einschränken darf”, erklärte er in einem Interview mit “De Volkskrant”.Er bereut seine Zeichnungen nicht. Auch nicht angesichts der Opfer. Die bedauert er zwar, aber die gewaltsamen Ereignisse seien von Regimes initiert worden, die nicht mal die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung befriedigen könnten.
Er rufe Wilders auf, auf keinen Fall aufzugeben – die Meinungsfreiheit sei es wert.
05.03.2008 von Falk Madeja
Geht es bald los? Der niederländische Politiker Geert Wilders hat für seinen geplanten Anti-Koran-Film jedenfalls schon mal die Website live geschaltet.
Allzuviel steht allerdings noch nicht drauf. “Geert Wilders presents Fitna – Coming Soon”. That’s it. Daneben ist eine Abbildung des Korans zu sehen, darauf in arabischen Buchstaben Allahu Akhbar (Gott ist der Größte).Gehostet wird die Website in den USA. Wilders will seinen Film auf jeden Fall auf dieser Website sehen lassen. Vielleicht auch im Fernsehen, aber die Gespräche mit den niederländischen Sendern ziehen sich schon eine Weile hin.
Inzwischen hat die Europäische Union ihre Vertreter in diversen islamischen Ländern vor den möglichen Folgen des Films gewarnt. Das bestätigte EU-Justiz-Kommissar Franco Frattini. Die niederländischen EU-Parlamentarier Jeanine Hennis-Plasschaert und Jules Maaten (beide von der VVD, der Wilders früher mal angehörte) haben die EU-Kommission sowie die einzelnen EU-Staaten um Solidarität mit den Niederlanden gefragt, falls… weiter lesen
04.03.2008 von Falk Madeja
Unter bestimmten Bedingungen lässt
Geert Wilders eine Vorab-Vorführung seines Anti-Koran-Filmes “Fitna” bei Tjibbe Joustra, dem Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding (NCTb) – Nationalen Koordinator Terrorismus-Bekämpfung – nun doch zu. Er dürfe den Film sehen, um die richtigen Sicherheitsmassnahmen regeln zu können. Wenn er aber die Voraufführung nur deshalb nutzen will, um den Film dann verbieten zu können, dann habe das natürlich keinen Sinn. Es werde ein “prächtiger Film, der sich an alle Regeln der niederländischen Gesetze” halten werde, heisst es im
NRC Handelsblad.
Wilders schlug dann gleich wieder auf Premier Jan-Peter Balkenende ein. Er nannte ihn einen”ängstlichen und feigen Mann”, der die Unruhe unnätig vergrößert habe. Von “Timbuktu bis nach Afghanistan” wisse nun jeder, dass der Film komme. Der Premier-Minister habe die ganze Sache selbst “groß gemacht und seine Filmpläne auslecken” lassen. Balkenende habe die “Seite der Taliban gewählt”, und das nehme Wilders diesem sehr übel.
Ausserdem hantiere das Haager Kabinett “undemokratische Methoden”,… weiter lesen
29.02.2008 von Falk Madeja
Geert Wilders hat unterdessen auf die Worte des Premierministers Jan-Peter Balkenende mit dramatischen Worten reagiert. “Das Kabinett mag vor de Islam auf den Knieen stehen und kapitulieren. Aber ich werde das niemals tun”. Wilders vermeldet auch, dass sein Buch über den “faschistischen Koran und den Barbaren Mohammed” fertig sei und im März entweder im Internet oder im Fernsehen zu sehen sei. Der Film erscheine sowieso, egal ob die Regierung oder die Arbeitgeber (die Angst um Exporte haben, Anm. Meine Güte) auch machen würden oder “in ihrer Feigheit” auch aufrufen würden.
29.02.2008 von Falk Madeja
Der Anti-Koran-Film von
Geert Wilders – Premierminister Jan-Peter Balkenende hat es jetzt offen ausgesprochen. Einserseits verurteilte er alle Bedrohungen in Richtung Wilders. Andererseits mache sich “sehr große Sorgen” über den von Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Film. Inzwischen ist es wohl so weiter, dass die befürchteten Unruhen in bestimmten Ländern eintreffen werden, ganz egal ob der Film milde oder rabiat mit dem “faschistischen Buch” (Wilders), dem Koran, umgeht.
Der Premier nannte die Situation in Afghanistan, wo die niederländischen Militärs in größter Gefahr seien bis hin zu Stewardessen, die bestimmte Routen nicht mehr fliegen wollten. Es sind den Worten des Premierministers zufolge “sehr ernsthafte Signale”, die die niederländische Regierung empfange. Er könne auch nicht ausschliessen, dass der Wilders-Film Menschenleben kosten würde. “Ein Anschlag ist direkt die Schuld des Terroristen, aber der hat dann seine Legimitation in dem gefunden, über das wir nun sprechen. Man kann das eine nicht losgelöst vom anderen sehen.” Auch… weiter lesen
29.01.2008 von Falk Madeja
Marlboro, Zigaretten-Fabrikant aus den USA, ist nun auch schon sauer im Zusammenhang mit Geert Wilders. Grund: Trotzkistische Demonstranten hatten eine Verpackung der Zigaretten-Marke aus propagandistischen Gründen umfunktioniert, wir berichteten. Die Demonstranten hätten das Markenrecht verletzt, jetzt wolle man diese Leute vor den Kadi zerren.