Die niederländische Anti-Frauen-Partei SGP hat sich vor Gericht das Recht auf Subventionen zurück erkämpft. Die waren ihr aberkannt worden, weil die Männer in der SGP es Frauen verbieten, Mitglied zu werden. Diese Geschichte spielt zwar schon seit Jahren, aber im Jahr 2005 drehte der damalige Innenminister Johan Remkes der SGP nach einer Gerichts-Prozedur von Frauenbewegungen gegen die SGP den Subventions-Geldkran zu.
Anlass war ein Prozess in Den Haag, den Frauenorganisationen gegen die SGP beginnen hatten. Ihrer Meinung hatte die SGP im Gegensatz zu einem internationalen Frauenvertrag Frauen mit dem Partei-Ausschluss diskriminiert. Dass einer Partei Subventionen entzogen wurde, hatte es in den Niederlanden noch nie gegeben. In den Jahren 2006 und 2007 gab es also keine Staatskohle für die Anti-Frauen-Partei.
Die SGP ist eine orthodox-christliche Partei, 1918 gegründet und damit die älteste Partei der Niederlande. Sie haben zwei Leute im Parlament, natürlich Männer. Denn Frauen dürfen verkürzt gesagt nicht Mitglied werden,… weiter lesen