Nein, diese Spammer. Wenn ich auf all die ungefragt hereinkommenden Spam-Mails reagiert hätte, wäre mein Penis schon einmal um den Erdball verlängert! Oder ich hätte soviel Viagra geschluckt, dass mit “ihn” an Strassenbau-Firmen als Steine-Klopfer hätte vermieten können.
Lästig sind sie also schon. In den Niederlanden haben sie nun mal einen der Spammer erwischt – und zu einer saftigen Strafe verurteilt. Die Opta, die Aufsichtsbehörde des Telekom-Marktes, hat den Burschen gleich eine Strafe von 75.000 Euro aufgebrummt. Der Kerl hatte übrigens “nur” 40.000 Euro damit verdient. Pech für ihn ist, dass Spammen in den Niederlanden seit 2004 gesetzlich verboten ist.
Dennoch hatte er sage und schreibe 9 Milliarden Spam-Mails verschickt. Darin warb er ungefragt für Viagra, Sex-Zeug und Porno. Um seine Spuren zu verwischen, mietete er in den USA Computer an – von denen aus er seine Mist-Mails verschickte. Ausserdem kaperte er 100e Computer ahnungsloser Privat-Personen, um die Mails von… weiter lesen