Archive for the ‘UMC’ Category

23.01.2008 von Falk Madeja
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24 Tote! Medizinischer Test mit Probiotika ging in Holland voll daneben

von Falk Madeja

24 Tote! Das Universitair Medisch Centrum Utrecht (UMC) teilte am Mittwoch mit, dass ein medizinischer Test mit sogenannten Probiotika katastrophal ablief. Zwischen 2004 und 2007 verloren 24 der 296 Patienten ihr Leben!

Die Idee dahinter war, dass die Probiotika (sogenannte gute Darmbakterien) “schädlichen Baterien” zu Leibe rücken sollten. Das klappte anscheinend nicht.

An der Test-Reihe nahmen auch Patienten folgender Krankenhäuser teil: Meander Medisch Centrum in Amersfoort, das St. Elisabeth Ziekenhuis in Tilburg, das Medisch Centrum Rijnmond-Zuid in Rotterdam, das St. Antonius Ziekenhuis in Nieuwegein, das Gelderse Vallei Ziekenhuis in Ede, das Canisius-Wilhelmina Ziekenhuis in Nijmegen und das Ziekenhuis Rijnstate in Arnhem. Nachdem der Ernst der Probleme deutlich wurde, alarmierten die niederländischen Mediziner Kollegen in Tschechien, die mit einer ähnlichen Untersuchung befaßt waren. Die wurde sofort stoppgesetzt.

31.08.2007 von Falk Madeja
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Diskriminieren auch mal so herum

von Falk Madeja

Es sieht so aus, als ob Cisca Dresselhuys, seit vielen Jahren Chefin der Zeitschrift “Opzij” (in etwa “niederländische Emma”) einen interessanten Prozess erwarten kann. Wie die Wochenzeitschrift “HP/de Tijd” berichtet, geht es um Diskrimierung. Cisca Dresselhuys ist so in etwa die niederländische Alice Schwarzer. Die zwei werden sich kennen, keine Ahnung ob sie sich mögen oder nicht.

Jedenfalls hat Cisca Dresselhuys einen männlichen Bewerber für die Redaktion abgewiesen. Gert-Jan Ankone von Bureau Discriminatiezaken Hollands Midden en Haaglanden (Anti-Diskriminierungs-Truppe) sagte zu HP/de Tijd: “Dresslhuys hat einen männlichen Bewerber abgewiesen. Damit verstösst sie gegen Artikel 1 des Grundgesetzes.” Die Meinung von Frau Dresselhuys, dass es keine “männliche Feministen” gäbe, könne er juristisch und inhaltlich nicht akzeptieren. Wenn die Feministin glaube, über dem Gesetz zu stehen, dann könne man ja auch zum Richter gehen.