Archive for the ‘Utrecht’ Category

20.07.2009 von Falk Madeja
blogavatar

Bürgermeister Utrecht: Medien sollen nicht mehr kritisieren

von Falk Madeja

In Nordkorea, Iran usw. werden seine Amtskollegen zustimmend mit den Köpfen nicken. Der Bürgermeister der Stadt Utrecht, der Sozialdemokrat Aleid Wolfsen, hat in einem Interview mit der Zeitung “De Volkskrant” eine Lösung für seine Probleme vorgestellt. Die darin bestanden, dass er eigenhändig für das Einstampfen einer Zeitung sorgte, in der über vermeintliche Unregelmässigkeiten rund um seine Wohnung berichtet werden sollte – und als das herauskam, folgten ein paar bissige Artikel in Print und Web.

Was ist nun die Lösung des Problems? Ganz einfach, so Wolfsen. Journalisten sollen nicht mehr über Affairen von Bürgermeistern berichten! Denn diese Berichte würden eh zu Kosten von Storys gehen, die “wichtiger” seien. Offensichtlich will er nun nach dem erfolgreichen Vernichten einer Zeitungsauflage auch noch bestimmen, was “wichtige Berichte” seien. Das bei einer ordentlichen Pressefreiheit Redaktionen selbst bestimmen, was sie für berichtenswert halten, scheint ihm nicht geläufig zu sein.

14.04.2009 von Falk Madeja
blogavatar

Bürgermeister Utrecht – ein Hauch von DDR

von Falk Madeja

Zensuraffäre in der niederländischen Stadt Utrecht – ein Bürgermeister keilt gegen die freie Presse. Der Mann heisst Aleid Wolfsen, ist Sozialdemokrat – und scheint sich im Nebenberuf auch als “Stalinist” (Website GeenStijl) zu betätigen. Jedenfalls sorgte er eigenhändig dafür, dass die komplette Auflage – 120.000 Stück – einer kostenlosen Wochenzeitung namens “Ons Utrecht” (Unser Utrecht) eingestampft wurde. Grund: in der ursprünglichen Fassung gab es da einen Artikel, der ihm nicht passte. Es geht kurz gesagt um ihm zustehende (oder eben nicht zustehende) Vergütungen rund um seine Wohnung.

Tja, da derlei Titel in den Niederlanden abhängig von den Anzeigen der Gemeinde sind, konnte er den Verlag hinter dem Rücken des Chefredakteurs Robert-Jan van der Horst davon “überzeugen”, die Auflage noch mal ohne den fraglichen Artikel zu drucken. Er muss dabei übersehen haben, dass es heutzutage Internet gibt und der Artikel dann eben einen anderen… weiter lesen

28.09.2007 von Falk Madeja
blogavatar

Irrsinn im Quadrat

von Falk Madeja

Universitäts-Krankenhaus in Utrecht will Moslem-Machos einen Spass bereiten!

Für Moslem-Machos ein großes Problem. Ist die zwangsverheiratete Braut nun Jungfrau oder nicht? In einigen Ländern wird fleißig an dem Problem herumgenäht, in der niederländischen Stadt Utrecht offenbar 10 bis 20 Mal im Jahr. Die betroffenen Frauen fürchten Hiebe, falls der Ehemann vorehelichen Geschlechtsverkehr vermutet.

Für dieses dringende medizinische Problem hat das „Universitair Medisch Centrum“ (UMC) nun die ultimative Lösung. Es wurden umfangreiche medizinische Kapazitäten eingesetzt, um eine Lösung ohne Näherei möglich zu machen.

Mit Erfolg! Islamische Frauen können nun mit einer Pille mit Schein-Blut ihren Moslem-Macho von ihrer Jungfräulichkeit überzeugen. Die wird vaginal eingeführt und dann sieht in der Hochzeitsnacht alles aus wie Blut. Denn ein echter Moslem-Macho wird ziemlich sauer, wenn seine Frau in der Hochzeitsnacht nicht wie verrückt blutet. In Utrecht werden sie geholfen!

26.09.2007 von Falk Madeja
blogavatar

Visa braucht Extrem-Porno nicht abzurechnen

von Falk Madeja

Aufsehenerregendes Urteil im niederländischen Utrecht! Die Kreditkarten-Organisation “Visa” lag mit einigen Porno-Anbietern im Clinch. Anbietern von Pornos, die garantiert nicht jedermanns Sache sind. Nämlich Porno-Sex zwischen Tier und Menschen, dazu Pornos mit Kot und Urin. Mit der Visa-Karte können diese Pornos nun nicht mehr bezahlt werden, berichtet das NRC Handelsblad.

8 niederländische Unternehmen, die derlei Zeug anbieten, hatten Visa vor den Kadi geschleppt. Eigentlich auch Paysquare, die die Visa-Karten an Privatkunden ausgibt. Visa hatte kürzlich Paysquare “verdonnert” (NRC), die Zusammenarbeit “mit dieser Niche des Erotikmarktes” (NRC) zu stoppen. Die Kreditkarten-Organisation fürchtet Reputations-Schaden. Es geht um einiges Geld. Die 8 Firmen sollen laut Visa zwischen dem 1. Januar und dem 1. September beinahe 7 Millionen Euro umgesetzt haben.

Die Extrem-Porno-Firmen befürchteten ihrerseits, dass sie Insolvenz anmelden müssten, wenn ihre Kunden nicht mehr mit der Visa-Karte bezahlen könnten. Alle anderen Bezahlungsmöglichkeiten seien weniger sicher und langsamer. Ihr Argument lautete ausserdem, dass ihre Produkte… weiter lesen

31.08.2007 von Falk Madeja
blogavatar

Hollands ältester Coffeeshop geschlossen

von Falk Madeja

Der Coffeeshop Sarasani in Utrecht muss schliessen. Das hat Bürgermeister Brouwer beschlossen, weil die zwei F.V. (42)  und T.H. (45) sich auf offener Strasse beim Drogenhandel erwischen liessen. Sie wollten jemandem aus Mannheim 10 Kilo von irgendwelchem Zeug verkaufen. Die Polizei geht davon aus, dass der Deal im Sarasani eingefädelt worden ist. In der Wohnung einer der Beteiligten wurden 37 Kilo Drogen gefunden.

Es handelt sich laut Algemeen Dagblad um den ältesten Cofeeshop des Landes.

Allerdings ist die Drogengesetzgebung der Niederlande etwas kurios. So dürfen die Coffeeshop-Betreiber eigentlich Drogen verkaufen, aber sich mit Drogen beliefern lassen ist verboten. Naja, 500 Gramm dürfen sie im Haus haben.

Der Anwalt der Beschuldigten sate, dass die 37 Kilo wegen Urlaubs um Hause gewesen wären. Die Exekutive denkt, dass das wegen des oben genannten Strassendeals geschah.

 

12.02.2007 von Falk Madeja
blogavatar

Pferdefleisch!

von Falk Madeja

Brr, an Pferde-Fleisch scheiden sich doch die Geister. In Köln und anderswo gibt es ja noch Pferde-Wurst. Allerdings hat hier der Esser die Wahl, ob er denn die Rosse verschlingen will oder nicht. Nicht so in den Niederlanden. Wer das Land kennt und schon immer mal wissen wollte, was denn eigentlich in den merkwürdigen Snacks drin ist, die nach Fussballspielen, Pressekonferenzen, Geburtstagen unter dem Namen „Frikadellen“ und „Gehaktballen“ kredenzt wird, der wird jetzt eine vielleicht schockierende Antwort bekommen: Pferdefleisch, ja wirklich Pferdefleisch. Das, können Sie mir glauben, wusste die Holländer bis jetzt noch nicht. Dem Algemeen Dagblad zufolge weiss gerade mal 1 Prozent aller Niederländer was von dem Pferdefleisch. Übrigens essen die Niederländer jährlich so etwa 86 Kilo Fleisch, 0,6 Kilo sind davon Pferdefleisch. Allerdings, wie wir nun wissen, vor allem verarbeitet in vielen kleinen Snacks. Brr, wer weiss, was da noch alles drin ist.

Herausgefunden hat das die Universität… weiter lesen