Geert Wilders hat der Zeitung “De Volkskrant” ein Interview gegeben, in dem er forderte, dass “Einwanderer mit nicht-westlichem Hintergrund mit doppelter Nationalität” einen “Assimilations-Vertrag” unterschreiben müssten, dass sie für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und gegen Sharia-Gesetze seien. Der Islam sei zu “90 Prozent eine totalitäre Ideologie und nur zu zehn Prozent eine Religion”. Wenn das in ganz Europa, also nicht nur in der EU, eingeführt werden würde, dann würden Millionen Moslems das nicht unterschreiben und die könnten dann gehen. Dass in einer Umfrage viele junge niederländische Moslems gesagt hatten, dass sie wegen Wilders das Land verlassen wollten, nannte er “prächtige Nachrichten”. Man habe ein “freies Land”, und wenn einem das nicht gefalle, dann könne man ja gehen. Mehr auf AllAboutGeertWilders.net.
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Zeitungs-Holland angeblich in Not – jedenfalls die Bezahl-Zeitungen und nun will die Regierung in Den Haag eingreifen. Grund: weil immer mehr junge Niederländer sich ihre Nachrichten von kostenlosen Zeitungen wie “Metro” und “Spits” oder unerhörterweise aus dem Internet holen bzw. stundenlang in sozialen Netzwerken, Chatrooms, bei Twitter usw. you-name-it verweilen und weder Zeit noch Lust auf traditionelle Zeitungen haben, hat eine Regierungs-Kommission unter Leitung des Ex-CDA-Ministers Elco Brinkman einen verwegenen Plan bedacht.
Das ganze Land soll zwangsweise über einen Aufschlag auf das Abo beim Internet Service-Provider mit einer Zusatz-Steuer auf den rechten Pfad – die Bezahl-Zeitung – zurück gebracht werden. Ziel ist es, um mit der virtuellen Wegelagerei jährlich 20 Millionen Euro zusammen zu bekommen und dieses Geld dann über die Redaktionen der traditionellen Zeitungen auszuschütten. Die sollen damit dann “innovative Internet-Projekte” bedenken.
“Innovative Internet-Projekte” – selbst in den Redaktionen der Bezahlt-Zeitungen dürften die meisten Leute vor Lachen vom Stuhl… weiter lesen
Er rufe Wilders auf, auf keinen Fall aufzugeben – die Meinungsfreiheit sei es wert.
Hat der sozialdemokratische Ex-Premier Joop den Uyl das niederländische Königshaus gerettet? Die Journalistin der Zeitung “De Volkskrant”, Anet Bleich, die mit einer Biographie über den 1987 verstorbenen Ministerpräsidentn promoviert, behauptet dergleichen.Wir müssen dazu in das Jahr 1976 zurückgehen. Es war ein offenes Geheimnis, dass der Vater der heutigen Königin Beatrix damals vom US-Flugzeugbauer Lockheed Schmiergeld angenommen hatte. Die Regierung setzte eine Kommission ein. Königin Juliana, Bernhards Ehefrau, machte klar, dass sie bei einer Strafverfolgung abtreten würde. Ihre Tochter Beatrix wollte in diesem Fall nicht mal auf den Thron. Das wäre das Ende des Oranje-Hauses geworden.
Nun hat Anet Bleich herausgefunden, dass Premierminister Joop den Uyl aus dem geheimen Rapport eine Passage geheimhalten konnte, wonach Bernhard auch beim Flugzeugbauer Northrop die Hand aufgehalten haben soll. Er habe über einen Schweizer Anwalt 750.000 Dollar empfangen.
Vor allem die damalige Prinzessin Beatrix soll es schwer gehabt haben. Der im Jahr 2005 verstorbene Ex-Finanzminister und europäischer… weiter lesen
Die niederländischen Behörden treffen wegen des vom Anti-Moslem-Extremisten Geert Wilders geplanten Anti-Koran-Films laut einem Bericht der Zeitung “De Volkskrant” Vorbereitungen, weil sie heftige Reaktionen der Moslem-Bevölkerung befürchtet. Zunächst einmal wurde die Bewachung von Wilders, die schon umfangreich ist, weiter ausgebaut.
Die Amsterdamer Polizei hat in diesem Monat mit Imams und anderen einflussreichen Moslem-Persönlichkeiten gesprochen. Es gibt inzwischen ein “Drehbuch”, falls sich auf den Strassen in grossem Stil Demonstrationen abspielen. In Den Haag und Utrecht wurden die gleichen Massnahmen getroffen.Der Film von Wilders, der mit Sicherheit für Moslims beleidigende Bilder haben dürfte, wird wahrscheinlich am 25. Januar 2008 im Fernsehen ausgesendet. Wie andere Parteien hat Wilders “Partij voor de Vrijheid (PVV)” bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten Sende-Zeit. Die niederländische Justiz untersucht, ob das Aussenden des Wilders-Film noch verboten werden könnte. Allerdings dürfte er dann wohl im Internet auftauchen.
Es wird inzwischen erwartet, dass der Film noch mehr Unruhe verursachen werde als die Anti-Mohammed-Karikaturen, die die dänische Zeitung “Jyllands Posten”… weiter lesen
An sich ist die Idee ja gut. Wer in die Niederlande einwandern will, soll einen Einbürgerungskurs belegen. Einige 100 Stunden später wären die Einwanderer schon fast richtige Niederländer, wüssten, warum die Gastgeber Erbsensuppe essen, Fahrrad-Fahren und so geschäftstüchtig sind. Andere Eigenschaften der niederländischen Identität werden gerade erbittet streitend von verschiedenen Politikern, der Prinzessin Maxima sowie nun Ex-Premier-Minister Ruud Lubbers ausdiskutiert.
Nun berichtet aber die in Amsterdam erscheinende Tageszeitung “De Volkskrant”, dass der Kurs in der Praxis nicht funktioniert. Nicht einmal 10 Prozent aller dafür vorgesehenen Einwanderer komme in den Genuss des Kurses! Kurzum: das sogenannte Wet Inburgering Nederland scheine an der Bürokratie zu scheitern. Es sei keine Geldfrage, mancher der beauftragten Ausbildungszentren könnten angesichts der geringen Nachfrage durch die Einwanderer das Geld gar nicht ausgeben.
Margo Vliegenthart von der Organisation weiter lesen
Wir haben es schon vermutet – die Sache mit der Sicherheit für die niederländisch-somalische Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali kostet wohl mindestens um die 3 Millionen Euro im Jahr. Jedenfalls, wenn sie in den Niederlanden ist. Was die Kosten in den USA sein würden, wo sie ja eigentlich wohnen wollte, ist unbekannt.
Auf der Website der Zeitung “De Volkskrant” lesen wir, dass tagsüber 4 und nachts 2 Leibwächter nötig seien. Arie Duijndam von der Firma Interseco, der lt. Volkskrant grössten privaten Sicherheitsfirma der Niederlande, rechnet es vor: “Ein Leibwächter kostet 115 Euro pro Stunde. Das sind 5520 Euro bei 4 Mann. 8280 Euro für 24 Stunden.” Sollten nachts auch 4 statt 2 Mann nötig sein, dann wären es schon 10.000 Euro pro 24 Stunden.
Das ist aber nicht genug. Dazu kämen die Kosten für Autos und Haus. Ein gepanzertes Auto koste schon 750 Euro am Tag. Aber das gepanzerte Auto sei nicht genug.… weiter lesen
Erstmals in der Geschichte der Niederlande erscheinen etwa ebenso viele Gratis-Zeitungen wie die landesweit verbreiteten Bezahlt-Zeitungen! Beide Zeitungs-Typen hatten im Zweiten Quartal 2007 eine Auflage von zusammen je 1,8 Millionen Exemplaren. Das meldete das HOI, Instituut voor Media Auditing, das niederländische Auflagen-Institut (so etwas wie die IVW).
Der Aufmarsch der Gratis-Zeitungen begann Ende der 90er. Ein deutscher Freelance-Journalist nahm zusammen mit seinen zwei niederländischen Freunden die Initiative, um eine niederländische Version der in Schweden erfolgreichen Metro-Zeitung zu gründen. Ab Juni 1999 erschien Metro Niederlande dann, der Telegraaf-Konzern startete am gleichen Tag den Konkurrenten “Spits” (in etwa Rush Hour).
Es dauerte einige Zeit, bis es 2 Mee-Too-Projekte gab. Zu Beginn des Jahres 2007 startete die Zeitung “De Pers”, mit dem Geld des Unternehmers Marcel Boekhoorn. Der Verlag der Zeitungen “De Volkskrant” und “NRC Handelsblad” begann nach viel Herumgezögerei mit der Zeitung “Dag”. “De Pers” wird genau wie Metro im Netzwerk der niederländischen Staats-Eisenbahn “NS”… weiter lesen
Ehm, das riecht wie “Öl ins Feuer giessen”. Ehsan Jami (Mitglied der sozialdemokratischen Partei der Arbeit) und der Rechts-Populist Geert Wilders (Mitglied seiner eigenen Partei für die Freiheit) haben in einem Brief auf der Meinungsseite der linksliberalen Zeitung “De Volkskrant” Mohammed mit Adolf Hitler verglichen.
Sie wollten damit gegen Aussprachen des so genannten Koordinators für Terrorbekämpfung, Tjibbe Joustra, protestieren. Der hatte nämlich gesagt, dass bestimmte radikale Aussagen Richtung Islam “Einzelnen, die auf dem Rand stehen, um Gewalt auszuüben, den letzten Schubs geben” würden.
Jami und Wilders nannten diese Bemerkung “naiv und lebensgefährlich”. Sie würden sich nur für die Freiheit aussprechen. Dabei verglichen sie nun Mohammed mit Hitler. “Wenn wir nun nicht gegen die schleichende Islamisierung der Niederlande auftreten, erleben wir eine Neuauflage der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Damals war es Hitler, nun Mohammed.”
Die zwei schrieben, sie würden weiterhin nicht schweigen und für die Freiheit eintreten. Tijbe Joustra solle… weiter lesen
Ja, es sieht doch irgendwie nicht schlecht aus, wenn eine aufgedonnerte Königin mit Hut und Kostüm die Regierungs-Pläne vorliest. Das haben die Niederländer nun schon seit vielen Jahren. Aber, auch wenn Königin Beatrix in der Goldenen Kutsche ein prächtiges Bild abgibt – die Reaktionen auf die Regierungspläne für 2008 mit seinen zig Einsparungen sind doch heftig.
“Inleveren” – so titelt die grösste Zeitung des Landes, De Telegraaf. Inleveren bedeutet so viel wie “Abgaben steigen”. Das klingt natürlich erst einmal nicht so dramatisch, aber De Telegraaf weist darauf hin bzw. spielt darauf an, dass vor allem die hart arbeitenden Leute 7 Milliarden Euro mehr an Steuern zahlen müssen. Und das, obwohl die Wirtschaft mit 2,5 Prozent Wachstum eigentlich gar nicht schlecht läuft.
“Kaufkraft sinkt” heisst es in Metro, der zweitgrössten Zeitung unter einem schönen Bild der Kutsche. (Die Kaufkraft der Königin steigt übrigens.) Das “Algemeen Dagblad” meint, dass die Regierung für… weiter lesen