06.01.2011 von Falk Madeja
Kein zweiter “Submission-Film”. Ayaan Hirsi Ali hat es nun gesagt. Seit Jahren hat sie das Drehbuch für einen zweiten Film fertig, möglicherweise auch für einen dritten. Doch der erste Submission-Film hatte bekannterweise einen Riesen-Impact: Ko-Filmemacher Theo van Gogh wurde auf grauenhafte Weise von einem Moslem-Fanatiker öffentlich abgeschlachtet.
Submission II und III wird es nicht geben, sagte Ayaan Hirsi Ali dem niederländischen Fernsehen. Es sei schwierig oder unmöglich, um überhaupt Schauspieler oder einen Produzenten zu finden – zu gefährlich die Angelegenheit. Submission II sollte sich mit der Unterdrückung der Homosexuellen im Islam auseinander setzen, Submission III “Gott selbst zu Wort kommen lassen”.
Ayaan Hirsi Ali lebt seit 2006 in den USA. Ihre Partei VVD ließ sie fallen, weil sie bei ihrer Asyl-Prozedur nicht 100prozentig die Wahrheit erzählt hatte. Danach ließ sie auch die Regierung in Sachen Personenschutz fallen. Ungefähr in jener Zeit begann der Aufstieg von Geert Wilders, der seinerseits… weiter lesen
17.03.2010 von Christine Steinhäuser
„Gut, dass es Geert Wilders gibt! Er ist ein Ventil für alle Niederländer, die mit der Verleugnung des Islamproblems im eigenen Land nicht einverstanden sind. Die werden nicht gewalttätig, sondern wählen eben PVV. Vom Islam in den Niederlanden geht eine größere Gefahr aus als von Geert Wilders.“ Es war gestern nicht das erste Mal, dass Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali ihre Theorie zu Mozart-Joker Wilders äußerte, aber in dieser Situation (nach dem Fall der Regierung) lag das schon bleischwer im Magen der Nation.
„Bei allem Respekt: das ist Blödsinn!“, reagierte dieser Tage der renommierte Schriftsteller Geert Mak in der Niederrheinischen Zeitung. Wilders sei nicht gut für die Niederlande, weil er die Integrationsprobleme auf den Islam reduziere. „Wenn junge Marokkaner Probleme bereiten, dann kann man das doch nicht nur auf deren Religion begrenzen. Die jungen Leute sind doch häufig gar nicht gläubig oder gehen gar nicht in die Moschee.“… weiter lesen
12.03.2010 von Falk Madeja
Die aus Somalia stammende Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali denkt, dass Geert Wilders die Wahlen am 9. Juni gewinnen werde. In einem Interview in der TV-Zeitschrift des der Sozialdemokratie nahestehenden Sender VARA distanziert sie sich allerdings von Geert Wilders. Er sei “populistisch, seine Politik unausführbar” – dennoch werde er die Wahlen gewinnen. Seine Anhänger würden ihn als “Held” sehen, der aus der Underdog-Position kommen würde.
Wilders habe bei den nationalen, den europäischen und en lokalen Wahlen gewonnen. Anders als bei der Partei des im Jahr 2002 ermordeten Pim Fortuyn habe er die Fraktion “eisern im Griff”. Er dominiere die Themen wie “Islam, Integration und EU-Beitritt der Türkei”. Nur wenn die großen Parteien wie CDA, VVD und PvdA zusammen eine “Front” bilden und das Thema Islam nicht tabuisieren würden, könnten sie seinen Aufmarsch stoppen. Sie denkt allerdings, dass die Parteien aus der Periode Pim Fortuyn “nichts gelernt”… weiter lesen
08.02.2010 von Falk Madeja
Das erregt schon Aufsehen! Die Bürgerrechtlerin Ayaan Hirsi Ali hat offensichtlich einen Partner gefunden. Die ursprünglich aus Somalia stammende Niederländerin, die wg. ihrer islamkritischen Haltung praktisch in den USA im Untergrund leben muss, soll sich lt. der britischen Zeitung „Daily Mail“ in den britischen TV-Promi und Autoren Niall Ferguson verliebt haben. Dann wohnt sie also auch in Großbritannien im Untergrund. Die Zeitung nennt sie “Fatwa Girl”.
Der Mann (geschätztes Jahreseinkommen fünf Millionen Pfund) soll nach 13 Jahren seine Frau verlassen haben, es gibt drei Kinder (und die Frau will natürlich nun Geld, wahrscheinlich eher viel Geld). Nun, in seinem Fall soll eine außereheliche Affäre nichts besonderes sein, gleich acht mal soll er seine Frau in fünf Jahren betrogen haben. Nun ja.
Dass sich Hirsi Ali in den „Tiger Woods“ der britischen Konservativen verliebt hat, sorgt wenigstens in den Niederlanden für aufsehen. Eigentlich auch in Großbritannien. Die… weiter lesen
04.10.2009 von Falk Madeja
Ayaan Hirsi Ali, Bürgerechtlerin aus den Niederlanden, beendet ihren juristischen Kampf gegen die Regierung in Den Haag um den Schutz ihrer Person. Seit sie vor Jahren zusammen mit dem danach ermordeten Filmemacher Theo van Gogh den Film “Submission” produzierte und sie sich generell als islamkritische Politikerin profilierte, wird sie von verschiedenen Personen bedroht. Zeitweise flüchtete sie u.a. nach Deutschland und in die USA, wo sie seit dem jahr 2006 wohnt.
Seit dem vergangenen Jahr prozessiert sie gegen den niederländischen Staat um die Frage, wer für die Kosten ihrer Sicherheit aufkommen soll. Die könnten im Extremfall in Richtung von drei Millionen Euro gehen. Weder der niederländische noch der us-amerikanische Staat wollen den Schutz finanzieren. Ihre Anwältin, die aus Deutschland stammende Britta Köhler, sagte, dass ihre Mandantin ihren juristischen Kampf gegen den niederländischen Staat einstellen wolle.