Als drittes europäisches Land nach Frankreich und Belgien verbietet die Niederlande die Burka. Innenmisterin Liesbeth Spies nannte das einen Akt von “unvorstellbarer Wichtigkeit”. Welche Strafen es gibt, wenn jemand doch eine Burka trägt, ist unklar. In Frankreich riskiert eine Burka-Frau 150 Strafe, und ein Mann, der seine Frau zur Burka zwingt bis zu 30.000 Euro und zwei Jahre Gefängnis. In den Niederlanden sollen nach Schätzungen um die 150 Frauen gezwungen oder freiwillig die Burka tragen.
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Michèle Martin, Frau des belgischen Mädchen-Mörders Marc Dutroux, könnte nach Verbüßung eines Teils ihrer Strafe im Nachbarland Niederlande aufgefangen werden. Und zwar im Kloster der “Dominicanessen van Bethanië” Thorn (Provinz Limburg). Das hat die Oberste namens Sarah Bohmer im niederländischen Fernsehen erklärt. Die Taten von Michèle Martin seien zwar “monströs”, aber sie müsse eine Chance haben, um ihr Leben zu bessern.
Martin wurde 1996 verhaftet, weil sie nichts dagegen unternahme, als ihr Mann Marc Dutroux Mädchen entführte, vergewaltigte und einsperrte. Im Jahr 2004 bekam sie 30 Jahre Gefängnisstrafe. 1998 wurde sie schon einmal wegen ähnlicher Delikte zu fünf Jahren Haft verurteilt, kam aber 1992 wieder frei – um rückfällig zu werden. Inklusive der Untersuchungshaft hätte sie jetzt die Hälfte der 30jährigen Haftstrafe abgesessen. Es gab auch den Plan, dass sie nach Frankreich gehen würde, aber die französischen Autoritäten winkten ab. Ob sie tatsächlich in die Niederlande geht, ist allerdings unklar.

Sex im Stadion-Hotel
Der belgische Fußball wurde von einem ungewöhnlichen Zwischenfall erschüttert. Beim Spiel der Vereine St. Truiden und Lokeren haben vor den Augen von 7.000 Zuschauern eine Frau und ein Mann es miteinander getrieben! Und zwar vom Fenster aus eines Hotels, welches in eine Tribüne integriert ist. Die Zeitung “Het laatste Nieuws” kommentierte trocken, dass diese Szene auf jeden Fall bei weitem aufregender gewesen sei als das Spiel – der Gastgeber verlor auch noch 0:2.

Sex im Satdion-Hotel
Das Hotel “Stayen” liegt neben dem Haupteingang zwischen zwei Tribünen, hat fünf Stockwerke und man kann von dort aus prima das Spiel verfolgen. Aber das Paar “spielte sein eigenes Match”, schreibt “Het Laatste Nieuws”. Die Dame zeigte den tausenden Zuschauern auch noch ihre Brüste, während ihr Partner sich ihr von hinten näherte. Hotelbetreiber Luc Withofs sagte: “Das geht… weiter lesen
Der Problem-Stapel für die Niederlande erhöht sich in hohem Tempo. So müssen alle 80 Panzer verkauft werden, würde Jungesellen-Premier Mark Rutte aus lauter Orientierungslosigkeit am liebsten bisexuell werden und nun taucht für viele aus heiterem Himmel auch noch eine Drogen-Oma auf.
Die hat es faustdick hinter den Ohren und darum muss sie nun acht Jahre hinter Schwedische Gardinen. Genauer gesagt hinter “Belgische Gardinen”. Die 72jährige Martina van E., die bislang in Belgien (Schilde) wohnte, hatte Anteil am Import von 400 Kilo Kokain über den Hafen Antwerpen.
Aber die Belgier haben weder eine Regierung noch genug Schwedische Gardinen, so dass Teile des Gefängnis-Wesens wiederum in die Niederlande outgesourced werden. Aber ich denke mir. Du bist 72, eine Drogen-Oma, bekommst acht Jahre Gefängnis. Was ist dann die Perspektive, hmh. Es ist eigentlich egal, ob du diese Strafe in NL oder B aussitzen musst.
Ja, gibt’s denn das. In Utrecht fand die Polizei im Stadtteil Overvecht einen 44jährigen Pädophilen aus Belgien namens Thierry de Bock, der dort nach seiner Flucht aus einem Gefängnis in der Nähe von Antwerpen vier Jahre unerkannt untertauchen konnte. Dabei muss er noch sage und schreibe 23 Jahre Gefängnis absitzen!
Er wohnte in Utrecht mit seiner Partnerin Caroline van Z. – zusammen haben die beiden seit einem Jahr ein Kind. Sie soll drogensüchtig sein. Die belgische Polizei setzte den Mann erst vor einem Jahr – also drei Jahre nach seiner Flucht – auf eine Suchliste, so dass er erst jetzt gefunden werden konnte.
Bei seinen Nachbarn stand er als Maulheld bekannt. So berichten diese in De Telegraaf, dass er sich brüstete, bei seiner Flucht einen Bewacher „kaltgemacht“ zu haben. Ansonsten kiffte er den ganzen Tag oder nahm Methadon. Im Internet soll er sich als Kampfsportlehrer angeboten haben.Und dann soll er… weiter lesen

Scharia für Holland
Rechtszeitig zum Fest, das ja für manche Christen auch in den Niederlanden eine gewisse Bedeutung hat, kommen einige engagierte Moslems mit einem ganz besonderen Geschenk. Sie wollen den Niederländern mit der Scharia eine neue Rechtssprechung bescheren!
Vereinigt haben sie sich in der Gruppe “Sharia4Holland”. Ziel: u.a. Händeabhacken für Diebe und vieles mehr, was es in der niederländischen Rechtssprechung aus gutem Grunde nicht gibt. Und ja, die “Fahne der Scharia soll über dem königlichen Haus in Den Haag wehen”. Es gibt eine Facebook-Gruppe mit 150 Mitgliedern und ein Kampf-Video.
In Belgien sind diese Leute auch aktiv, schreibt die Amsterdamer Zeitung Trouw, dort heissen sie logischerweise “Sharia4Belgium”. Drei der Scharia-Kämpfer wurden allerdings in Antwerpen verhaftet.
Der Geheimdienst AIVD und der Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding (NCTb) sollen bescheid wissen, aber NCTb-Sprecher Edmond Messchaert sagt, dass die Gruppe noch keine strafbaren Delikte verübt habe.… weiter lesen

Fehlerteufel bei den Roten Teufel
Viele Niederländer halten die Belgier für ein bissel schlampig, ich persönlich halte das genauso für ein blödes Vorurteil wie ihn manche Deutsche gegenüber den Österreichern haben. Ausnahmen bestätigen die Regel, und die können Fußball-Länderspiele beeinflussen. Nehmen wir das Spiel Belgien – Deutschland. Im Nachhinein haben die Belgier herausgefunden, dass eines der beiden Tore nicht genau in der Mitte zwischen den zwei Eckfahnen stand!
Jetzt wird es etwas kompliziert. Das Tor “an der linken Seite des Stadions stand 20 Zentimeter zu weit nach links”, lesen wir in Het laatste Nieuws. Das mit “linke Seite” finde ich ziemlich relativ, denn was nun, wenn der Zuschauer das alles von rechts beguckt? Egal.
Nicolas Cornu, Sprecher des Koninklijke Belgische Voetbalbond (KBVB), kommt mit einer komischen Erklärungen. Verantwortlich sei die Stadt Brüssel, es habe eine Woche vor dem Spiel eine andere Veranstaltung gegeben, die Linien hätten… weiter lesen

Vorhaut ab statt Sterilisation
Nun Belgien ist ja ein Nachbarland der Niederlande, gleiche Sprache und so und doch ganz anders. Zum Beispiel gibt es andere Kuriositäten. Nehmen wir diese. Aus Dinant, dort spricht man französisch, wird gemeldet, dass einem Mann namens Ludger Staf etwas äußerst Seltsames passiert.Etwas, woran er sich jedes Mal erinnern muss, wenn er mal pinkeln muss.
Er wollte sich sterilisieren lassen und begab sich in die Obhut des zuständigen medizinischen Personals. Vor der Operation muss es einen fatalen Informationsfehler gegeben haben. Jedenfalls schnitten die medizinischen Brüder ihm die Vorhaut ab, statt ihm sagen wir mal die Samenstränge sterilisationstechnisch zu unterbinden.
Johan Cruijff sagt, dass “jeder Nachteil seinen Vorteil” habe. De Telegraaf höhnt, er kann froh sein, dass es nicht umgekehrt gewesen sei – dass er sich vorhauttechnisch habe operieren lassen wollen und stattdessen sterilisiert worden sei.

Brieftauben verschwunden
Rätselhaft! Wo sind sie geblieben? Niederländische Taubenzüchter vermissen einige hundert teure Tauben, berichtet De Telegraaf. War es wieder die verfluchte isländische Asche-Wolke? Haben unheimliche Luftströme den edlen Tieren die Heimreise verwirbelt? Ein dritter noch völlig unbekannter Grund? Man weiss es nicht. Fest steht nur, dass hunderte Täubchen am vergangenen Wochenende bei einem in Belgien starteten wie geplant starteten – aber ungeplant nicht bei ihrer Züchtern in den Niederlanden ankamen. Und zwar egal, in welche Richtung sie fliegen mussten.
Die Taubenzüchter raufen sich die Haare, Ko Boddema aus Muntendam in der Groningen sagte zum Telegraaf: “Der Schaden ist beträchtlich”, schliesslich kann schon eine einzige Wettkampftaube tausende Euro kosten. Er hatte vier, er kennt aber auch Kollegen mit einigen dutzend edler Tauben.
Diverse Abteilungen des Taubenzüchter-Verbandes starten jetzt eine Untersuchung, aber was sollen sie machen? Eine Brieftaube hat schließlich kein Handy.
Wer eine Taube findet, kann… weiter lesen

Karikaturen-Streit zwischen Belgien und Polen
Karikaturen-Streit! Der gute alte Karikaturen-Streit, vorzusweise ausgelöst durch Zeitungen. Läuft immer noch am besten, wenn es Zeichnungen rund um das Thema Islam geht. Das Erregungspotential ist hier besonders groß, das wissen bsw. die Kollegen von Jylands Posten ganz gut.
Ihre Kollegen von der belgischen Zeitung “Gazet van Antwerpen” haben jetzt bewiesen, dass ein solcher Ärger auch zwischen katholischen Ländern einfach zu provozieren ist. Nämlich Belgien und Polen. Nicht, dass es jetzt dabei um Glauben geht. Es handelt sich um eine Geschmacksmässig gesehen fragwürdige Zeichnung rund um den Absturztod des polnischen Präsdidenten Lech Kaczynski und 90 anderer Menschen.
Eine polnische Fahne, darauf ein zerschmetterter Adler (polnisches National-Symbol) und der zynische Spruch: “The eagle has landed”. In Polen soll auf allerlei Webforen hierzu erbost diskutiert worden sein und darum beeilte sich der Chefredakteur der Gazet van Antwerpen, Pascal… weiter lesen