Posts Tagged ‘Gefängnis’
Ja, das denken wir Gutmenschen eh. Ich bin ein Gutmensch und denke: brutale Überfälle sind doof, lohnen sich nicht und schaden (mal abgesehen vom Opfer) auch dem Ansehen des Täters. Häufig, nicht immer, wandern die blöden Täter in den Knast. Im Video sind übrigens drei junge Ganoven, die von der Polizei in Groningen gesucht werden. Sie hatten einen Juwelier beraubt.
Wie aber liegt die Angelegenheit investitionstechnisch? Das Risiko ist doch, dass du erwischt wirst. Du musst ein paar Monate in den Knast und wirst dich fragen, was kann ich bei einem brutalen Überall erbeuten?
Fred Hund vom Researchbüro VEBA, das Ladenpersonal hinsichtlich Überfälle trainiert, hat es herausgefunden. Ein brutaler Räuber kommt meist nicht auf mehr als 250 Euro. Mehr ist in den Niederlanden nicht mehr in den Kassen.
Inzwischen sind die Durchschnittsräuber meist zwischen zwölf und 17 Jahre alt. Für die sind 250 Euro vielleicht immer noch viel Geld. Aber die… weiter lesen
Was soll man in Sachen Breda noch sagen? Dort passieren die seltsamsten Dinge. Leute brechen aus dem Knast aus, da werden Türken beim heimlichen Glockenläuten erwischt und dann laden dort einen Frauen zum Essen ein, um am Ende des Abends entweder eine Uhr oder einen Ring zu bekommen.
Tja, das ist Breda. Nun gibt es dort einen neuen Zwischenfall. Auf dem Friedhof Zuylen beklaut irgendjemand systhematisch Kindergräber. Noch weiss niemand, wer es ist. Es gibt, logischerweise, keine allzu intensive Überwachung und die Polizei kann auch nicht hinter jedem Grabstein lauern. In der örtlichen Presse wird vermutet, dass irgendjemand die Kindergrab-Dinge klaut, um sie dann auf dem Grab eines eigenen Hinterbliebenden hinzulegen. Aber noch weiss niemand etwas Genaues.

Ratelband in den Knast
Bald wird der Ruf “Tschaka” hinter niederländischen Gefängnis-Mauern schallen! Emiele Ratelband, NLP-Guru der Niederlande und auch fürs Publikum geldverschlingend in Deutschland unterwegs, hat es nun zu weit getrieben. Und dafür wird ihm statt “Tschaka” der aus dem Monopoly-Spiel bekannte Spruch “Gehen Sie direkt in das Gefängnis” juristisch entgegen hallen. Genauer gesagt drohen ihm sechs Monate bis vier Jahre Gefängnis!
Was hat der Positiv-Guru, der einmal Bäcker war und irgendwann anfing, sich immer wieder Tschaka schreiend vor die Brust zu schlagen, angestellt?
Etwas, was er keineswegs hätte tun dürfen, wir berichteten. Um eines seiner peinlichen Bücher zu promoten, ließ er ein kleines Flugzeug über dem Binnenhof (Regierungs- und Parlamentsgebäude) zirkulieren und das zerschellte schließlich am Ridderzaal. Für das Flugzeug riskiert er sechs Monate, weil es ein Luftverbot über dem Binnenhof gibt, und vier Jahre wegen Beschädigung eines öffentlichen Gebäudes.
Bei RTL (NL) Boulevard zeigte er,… weiter lesen
Ein 20jähriger Mann aus Doetinchem ist in Zutphen zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er ein 16jähriges Mädchen nackt an einen Baum gefesselt hatte. Der Irre hatte das Mädchen, in seinen Augen seine Freundin, auch geschlagen und gedroht, sie anzuzünden. Er wollte herausfinden, ob sie noch einen anderen Freund habe.
Zwei Anwohner hörten ihre Schreie, überwältigten den Mann und so kam das Mädchen frei. Der Mann versuchte später das Mädchen zu überzeugen, von einer Anzeige abzusehen. Sein Einsatz, so das Algemeen Dagblad, soll eine goldene Kette gewesen sein. Jetzt muss er erst mal in den Knast.
Rechtssysteme unterscheiden sich von Land zu Land, aber das hier ist doch schockierend. In den Niederlanden darf der zu vier Jahren Haft verurteilte Zuhälter und “Loverboy” Murat O. für sage und schreibe 2,5 Monate das Gefängnis für einen Urlaub verlassen – immerhin bekommt ja seine Freundin ein Kind.
Der gefährliche Kriminelle hat offensichtlich gute Freunde bei den Behörden. Seine Opfer müssen jetzt ein paar Wochen oder besser gesagt Monate untertauchen.
Die oppositionelle VVD protestierte, die Mutter seine Kindes könne ja nach der Geburt mit dem Kind im Gefängnis vorbeikommen.

Ausbrecherin gefasst
Sie grub sich auf spektakuläre Weise mit einem Löffel (!) aus dem Gefängnis in Breda den Weg in die Freiheit – nun wurde sie geschnappt: die sogenannte “Tunnelfrau” aus Breda. Genauer gesagt heißt sie wie eine Stadt in Deutschland, gestatten: Kiel, Vorname Hulda.
Die 35jährige sass wegen eines doppelten Mordversuches ein (Bruder und dessen Freundin, Messer), insgesamt acht Jahre, 21 Monate wären es noch gewesen. Doch sie hielt es nicht mehr aus, löffelte sich wie in einem Film unter der Erde in die Freiheit. Sie wurde natürlich zur Fahndung ausgeschrieben und nun in einer Wohnung in Helmond festgenommen.
Die Polizei sucht nun noch denjenigen, der ihr bei der Flucht geholfen haben soll. Offenbar kam sie aus ihrem Tunnel unter einem Bürgersteig nach oben, da soll ein Auto gewartet haben und dann sind der Helfer und sie davon gebraust.
Breda! Im Herbst vergangenen Jahres sprach eine Frau dort eindringlich und fast mit Erfolg auf mich ein, ich sollte mich in dieser Stadt in Brabant ansiedeln. In der Nähe von ihr natürlich.
Breda ist in meinen Augen so eine Stadt wie meine Geburtststadt Rostock, also eine Provinz-Stadt, aus der man als junger Mensch fliehen sollte und es als älterer Mensch gut aushalten kann. Es gibt gibt bsw. in diesen zwei zauberhaften Provinz-Städten immer noch ein Kino, in dem man sinnlose französische Filme sehen kann. Wenn man verliebt ist, und das war ich in beiden Städten, ist das neben einer wunderbaren Frau eine sehr romantische Angelegenheit. Händchenhalten im Kino und so. In Breda, genauer bei Breda, hätte mich persönlich allerdings so eine Art privates Gefängnis erwartet. Reisen nach Berlin wären immer eine Frage der Reisefreiheit gewesen.
Es gibt da in Breda auch ein richtiges und sogar berühmtes Gefängnis, und manche dort wollen ungeachtet… weiter lesen
Rache vom Ex-Partner – ja wir können da auch ein Wörtchen mitreden. Und wir müssen davon berichten, wie die Ex-Partnerin uns bei einem Arbeitgeber in einer Blitzaktion nach einem Konflikt angeschwärzt hatte und wir sofort einen Auftrag verloren: “Wo Liebe ist, da ist dann auch eben Hass,” sagte sie dann. Und tja, dann sei eben alles erlaubt. Auch mal eben einen Menschen vernichten.
Eine Begründung, die sich aus Opferperspektive reichlich schockierend anhört, aber der betroffenen Dame war es vor allem unangenehm, dass sie ihre falsche Beschuldigung mit dem Argument “Ich hatte Wahnvorstellungen” wieder zurückziehen musste, der Schaden beim Opfer war ihr wurscht. Aber sie, die Arme, habe doch sozusagen bei ihrem Chef die Hosen runter lassen müssen und ja, dann sei sie ja das Opfer! Nun ja, wir wissen wo die Dame demnächst wirklich ihre Hose runterlassen muss und sind dennoch diskret genug, um den Ort nicht zu verraten. Nur soviel: es ist das zweite… weiter lesen
Im niederländischen Leeuwarden wurden zwei homsexuelle Männer hart bestraft, weil sie auf selbst organisierten Sex-Parties vier andere Männer absichtlich mit HIV infiziert hatten. Peter M. (51) bekam 12 Jahre Gefängnis, Hans J. (36) neun Jahre. Damit wurde ein Urteil aus dem Jahre 2008 nach oben korrigiert, damals bekamen sie neun und fünf Jahre.
Der Fall wurde im Jahr 2007 bekannt und fand seinen Weg in die internationalen Schlagzeilen.
Eine absichtliche Infektion mit HIV wird in den Niederlanden als schwere Körperverletzung geahndet. Das Gericht nahm es den Tätern besonders übel, dass sie vier relartiv junge Männer infiziert hatten. Die Krankheit sei zwar zu behandeln, aber die Lebenserwartung könne sich verkürzen. Und sie sei mit großer Unsicherheit, Diskriminierung und Stigma verbunden. Die Opfer können nicht mehr in alle Länder reisen und sie haben auch Probleme beim Abschliessen von Versicherungen und Hypotheken. Die Täter wussten von den Folgen, schliesslich… weiter lesen