27.09.2010 von Falk Madeja

Brot für Holland-Knackies
In den niederländischen Gefängnissen geht es jetzt ans Eingemachte. Statt Wasser und Brot gibt es jetzt Wasser und weniger Brot. Genauer gesagt bekamen die Holland-Knackies bislang ein halbes Brot am Tag und nun ein halbes Brot in zwei Tagen, schreibt De Volkskrant.
Das Wasser, nach meinen Informationen, fliesst nach wie vor unbegrenzt aus dem Hahn. Ausserdem gibt es warmes Mittagsessen usw., aber es gibt eben ein Problem. Die “Commissie van Toezicht van de Penitentiaire Inrichting Haarlem” (Aufsichtsbehörde für das Gefängnis in Haarlem) schrieb an Jutsizminister Ernst Hirsch Ballin, dass eine Grenze überschritten sei wenn es heisse, die der Obrigkeit anvertrauten Menschen würden nicht genug zu essen bekommen. Wohl wahr.
Aber die Gefängnis-Direktion sieht angeblich keine Möglichkeiten, um für die Gefangenen mehr Brot einzukaufen. Es ist immerhin Geld genug für zwei Stücken Frucht (Bananen?) pro Tag. Die Gefangenen können Kekse und fettige… weiter lesen
03.11.2009 von Falk Madeja
Natürlich, überall in Europa sitzen EU-Bürger in einem anderen EU-Land wegen irgendwelcher Straftaten gefangen – doch das gleich 500 Kriminelle aus dem einen EU-Staat in einem anderen EU-Land eingesperrt werden, dürfte einmalig sein.
Und das geht so. 500 Knackis aus dem belgischen Flandern rücken demnächst im niederländischen Tilburg ein. Grund: die Niederlande hat einen Überschuss an Zellen, Belgien 2000 zu wenig. Darum werden die Zellen sozusagen “vermietet”, Belgien überweist jährlich 30 Millionen Euro an die Niederlande und baut inzwischen eifrig neue Gefängnisse. Besonders an der Kronstruktion ist, dass die Gefangenen aus Belgien mit niederländischem Personal, bei neuerlichen Vergehen mit niederländischer Justiz zu tun haben und für niederländische Firmen arbeiten werden. Allerdings wird der Direktor des Gefängnisses aus Belgien kommen und hinter den Gittern wird die Hausordnung belgisch sein, was immer das heisst.
Jedenfalls, so schreibt das Algemeen Dagblad, ist die ganze Angelegenheit für die belgischen Gefangenen durchaus erfreulich. Schliesslich gelten die belgischen Knäste als veraltet, das… weiter lesen
30.06.2009 von Falk Madeja
Das schlägt nun jedenfalls die Justizstaatssekretärin Nebahat Albayrak (PvdA) vor. Eigentlich wollte sie acht Gefängnisse schliessen lassen, allerdings gibt es gegen den Plan viel Widerstand. In einem Gefängnis im Süden der Niederlande sollen künftig bis zu 500 verurteilte Belgier eingeschlossen werden. Und im Osten der Niederlande wäre Platz für Deutsche. Um wieviele es dabei gehen soll und wie sich der niederländische Staat diesen Service etwa vom Land Nordrhein-Westfalen vergüten lassen will, ist noch nicht bekannt.
Ein weiterer Plan des Justizministeriums sieht vor, dass die örtlichen Autoritäten künftig gewarnt werden sollen, wenn bestimmte Kriminelle frei gelassen werden. Justizminister Ernst Hirsch Ballin (CDA) kündigt an, dass ab diesem Sommer die Stadtverwaltungen von Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht informiert werden, wenn etwa Mörder, Vergewaltiger oder Pädophile freigelassen und in die betreffenen Gemeinden geschickt werden.
19.05.2009 von Falk Madeja
Zuerst zu unseren Priraten aus Somalia. Der niederländische Aussenminister Maxime Verhagen hat, möglicherweise erschrocken durch Medien-Berichte, gesagt, dass somalische Piraten in der Herkunftsregion verurteilt und eventuell eingesperrt werden sollten. Momentan findet in Rotterdam ein Prozess geben 5 Piraten aus Somalia statt. Ein Anwalt von ihnen hatte erklärt, dass seine Mandaten es in ihrer komfortablen Holland-Zelle mit Fernsehen, tollen Toiletten und Fussball in der Freizeit eigentlich sehr gut hätten. Und wenn sie dann in den Niederlanden ihre Strafe abgesessen und nebenher noch eine Ausbildung (Computer und so) gemacht hätten, käme halt die Familie nach! Die bräuchte ja eigentlich auch nur ein niederländisches Schiff angreifen und sich verhaften lassen.
Dabei gibt es doch so viel Platz in den niederländischen Knästen! Ungefähr 15.000 Zellen zählt das Land. Nun müsste sich die niederländische Regierung (mit Hilfe von anderen europäischen Ländern) eben darum bemühen,… weiter lesen
11.05.2009 von Falk Madeja
In niederländischen Gefängnissen, jedenfalls eine Woche lang! Dann sollen Experten des Rotterdamer Erasmus-Krankenhauses mal schauen, ob es Sinn macht.
Auf dem Toilettenpapier stehen Warnungen vor Geschlechtskrankheiten und die Empfehlung, es doch mal Kondomen zu versuchen.