Posts Tagged ‘Gericht’

21.09.2011 von Falk Madeja
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Deutsche Familie haust im niederländischen Wald

von Falk Madeja
Deutsche Familie im Wald

Deutsche Familie im Wald

Seltsame Gäste da im Wald im Wald bei Sibulco (Twente) bzw. Westerhaar, nahe der deutschen Grenze. Dort soll eine komplette deutsche Familie eingezogen sein, mit Kinder im Alter von elf, fünf und vier Jahren sowie einem Kleinkind im Alter von drei Monaten, berichtet De Telegraaf. Ein paar Hunde haben sie auch mitgenommen.

Die Familie kommt aus Warendorf, beide Eltern sind 30 Jahre alt. Die Behörden wollten ihnen wohl die Kinder wegnehmen. Am Tag, als das Urteil hierzu gesprochen werden sollte, setzten sie sich auf Fahrräder und fuhren ins Nachbarland. Die niederländischen Behörden machen sich nun Sorgen um die Kinder. Hoffentlich findet alles ein gutes Ende.

30.08.2011 von Falk Madeja
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Riesen-Gefangener will größere Dusche

von Falk Madeja
Zelle für Riesen

Zelle für Riesen

Diese Geschichte erinnert mich ein bisschen an die mit dem Märchen, in dem der Riese Gulliver von lauter Zwergen gefesselt und gefangen genommen wird. In den Niederlanden gibt es nun einen ähnlichen Fall. Ein Riese, der gefangen ist und der gern gefesselt werden würde! Doch anders als im Märchen muss hier ein Gericht entscheiden, und das befindet sich nicht in irgendeinem fernen Märchenreich sondern in Den Haag.

Der Reihe nach. Es handelt sich um einen 2,07 Meter großen und 240 Kilogramm schweren Gefangenen, von dem nicht bekannt ist, wo er genau einsitzt und was er getan hat. Bekannt ist, dass er der Gefängnisleitung mit immer neuen Forderungen auf den Geist geht. Stühle seien zu klein, das Bett auch etc. Stuhl und Bett hat die Gefängnis-Direktion bereits angepaßt, es liegen auch zwei Matratzen übereinander – aber der riesige Gefangene hat noch nicht… weiter lesen

20.08.2011 von Falk Madeja
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Auto des Attentäters von Apeldoorn muss vernichtet werden

von Falk Madeja
Suzuki von Apeldoorn muss auf den Schrottplatz

Suzuki von Apeldoorn muss auf den Schrottplatz

Das Auto von Karst T., der am 30. April 2009 in Apeldoorn am Königinnengeburtstag in die Menge fuhr und dabei sieben Menschen tötete und die königliche Familie samt Königin Beatrix verschreckte - ja, was ist eigentlich mit dem Gefährt? Steht im Polizeimuseum von Apeldoorn im Depot. Angehörige der Opfer machten sich Sorgen, dass der Suzuki irgendwann einmal ausgestellt würde, weshalb sie vor dem Gericht in Zutphen klagten.

Die Richter haben nun entschieden, dass das Auto nicht ausgetellt und vernichtet werden müsse. Taco Pauka, Museums-Direktor, sagte dem Algemeen Dagblad zurfolge, dass seines Wissens bislang noch nie ein niederländisches Gericht entschieden habe, dass es ein Museumsstück zerstört werden müsse. Man habe das Auto aus “historischen Gründen” bewahren wollen, was nicht bedeutet habe, dass es in Kürze im Museum ausgestellt werden sollte. Aber nun muss der “Suzuki von Apeldoorn” auf den Schrottplatz.

18.08.2011 von Falk Madeja
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Virtueller Kinderporno – Verbot ja oder nein?

von Falk Madeja

In den Niederlanden ist eine Debatte darüber entbrannt, ob virtueller Kinderporno verboten werden solle oder nicht. Es handelt sich um Zeichnungen, wie man sie aus Japan kennt: Schulmädchen und -Jungs in ein- oder zweideutigen Posen. Im Jahr 2010 wurde in Den Bosch jemand wegen des Besitzes von virtuellem Kinderporno freigesprochen, Ende März in Rotterdam jemand zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach dem Sommer gehts in die Berufung.

Wie die Zeitung De Pers berichtet geht das Landelijk Expertisecentrum Kinderporno der Staatsanwaltschaft in Rotterdam davon aus, dass virtueller Kinderporno letztendlich zu echtem Kinderporno führe. Für den zuständigen Minister Ivo Opstelten gibt es in Sachen Kinderporno keinen Unterschied zwischen Zeichnungen und anderem Bildmaterial.

Wissenschaftlich bewiesen, so De Pers, sei das aber nicht. So sagt Jan-Jaap Oerlemans von der Unversität Leiden, dass virtueller Kinderporno möglicherweise “moralisch verwerflich”, aber ob “man es strafrechtlich anpacken muss, sei eine andere Frage”. Der Wissenschaftler denkt auch, dass die Polizei… weiter lesen

30.03.2011 von Falk Madeja
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Prozess gegen Geert Wilders geht weiter

von Falk Madeja

Das Gericht in Amsterdam hat am Mittwoch seine Entscheidung bekanntgegeben, dass der Prozess gegen Geert Wilders weiter gehen werde.

Wilders-Anwalt Bram Moszkowicz konnte erreichen, dass Wilders nicht mehr wegen des Vergleiches “Islam = Faschismus” verfolgt wird. Ab dem 13. April werden diverse Zeugen (Jansen, Schalken, Hendriks) verhört. Möglicherweise kann der Prozess bis Ende Juni abgeschlossen werden.

28.05.2010 von Falk Madeja
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13jähriger soll 91jährige vergewaltigt haben

von Falk Madeja

Geschichten gibt es, die machen einen fassunglos. Es gibt da in Amsterdam einen Prozess gegen eine 13jährigen, der eine 91 jährige Frau vergewaltigt haben soll, bericht die lokale Zeitung Het Parool. Demnach soll er das Opfer festgehalten, deren Kleider zerrissen, ins Bett geschleppt, mit dem Tode bedroht und versucht haben, die Frau zu vergewaltigen.

Doch Wunder oh Wunder, die Frau wehrte sich und gewann. Die Frau fühlt sich natürlich erniedrigt. Es gibt Fingerabdrücke, Blut und DNA-Spuren, und lt. Het Parool scheinen die Beweise erdrückend. Dennoch spricht der Vater des Jungens von einem “Komplott” und der Junge gibt selbst an, an dem Tag der Tat bei einer “Koran-Lektion” gewesen zu sein. Das Alibi soll allerdings nicht beweisbar zu sein.

Er sitzt jetzt in einer geschlossenen Einrichtung. Gut möglich, dass er geistig nicht normal ist. Er soll zuvor schon bei Diebstählen, Prügeleien, “grenzüberschreitenem Verhalten gegenüber Mädchen”, Vandalismus und anderen Verhaltensproblemen erwischt worden… weiter lesen

15.04.2010 von Falk Madeja
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Sex-Göttin vor Gericht

von Falk Madeja
Hot Marijke kämpft vor Gericht

Hot Marijke kommt vor Gericht

Sie soll laut Algemeen Dagblad Belgiens “bekannteste Sex-Göttin” sein – eine Frau namens Marijke aus Knokke. Jetzt sorgt sie auch in ihrem Nachbarland Niederlande für Schlagzeilen. Sie stritt sich nämlich mit dem Betreiber eines FKK-Campingsplatzes in Osssedrecht vor Gericht. Grund: sie fühlt sich von dem diskriminiert. Erst mal verlor sie, aber sie will weiter machen.

Ihr ist ein gewisser Geschäftssinn nicht abzusprechen. Eigentlich ist Marijke nämlich eine Prostituierte, die nicht nur in Knokke empfängt sondern darüber hinaus unter “Hot Marijke” eine umfangreiche Website betreibt, auf der sie sexuellen Dienstleistungen anpreist und auch gegen Bezahlung Porno-Videos – mit ihr selbst – zur Ansicht freigibt. Und das in mehreren Sprachen.

Eine Liebesschule hat sie auch im Angebot, 6 Stunden a 200 Euro. Und bloggen tut sie auch noch. Sie ist jetzt im achten Monat schwanger – und empfängt wohl… weiter lesen

24.01.2010 von Falk Madeja
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HIV-Täter Groningen: 12 Jahre Haft

von Falk Madeja

Im niederländischen Leeuwarden wurden zwei homsexuelle Männer hart bestraft, weil sie auf selbst organisierten Sex-Parties vier andere Männer absichtlich mit HIV infiziert hatten. Peter M. (51) bekam 12 Jahre Gefängnis, Hans J. (36) neun Jahre. Damit wurde ein Urteil aus dem Jahre 2008 nach oben korrigiert, damals bekamen sie neun und fünf Jahre.

Der Fall wurde im Jahr 2007 bekannt und fand seinen Weg in die internationalen Schlagzeilen.

Eine absichtliche Infektion mit HIV wird in den Niederlanden als schwere Körperverletzung geahndet. Das Gericht nahm es den Tätern besonders übel, dass sie vier relartiv junge Männer infiziert hatten. Die Krankheit sei zwar zu behandeln, aber die Lebenserwartung könne sich verkürzen. Und sie sei mit großer Unsicherheit, Diskriminierung und Stigma verbunden. Die Opfer können nicht mehr in alle Länder reisen und sie haben auch Probleme beim Abschliessen von Versicherungen und Hypotheken. Die Täter wussten von den Folgen, schliesslich… weiter lesen

28.10.2009 von Falk Madeja
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Wo sollen Pädophile wohnen?

von Falk Madeja

Gute Frage, und Eindhovens Bürgermeister Rob van Gijzel hatte im Fall des 61jährigen Sztze van der V. eine eine einfache Antwort: nicht in unserer Stadt. Der Mann wurde zweimal wegen Missbrauches von Kindern verurteilt, einmal bekam er 27 Monate und nun noch einmal drei Jahre.

Kurzum: Bürgermeister van Gijzel wollte ihm den Zugang zu Eindhoven verwehren – doch nun wurde er von einem Gericht in Den Bosch zurückgepfiffen. Das sagte nämlich, dass nur direkt Betroffene ein Zurückkehr- oder Gebietsverbot bzw. einen Umzugszwang erwirken können. Offensichtlich, so sagen u.a. Jos Schilder (Freie Uni Amsterdam) und Wim Voermans (Leiden), gibt es da Gesetzeslücken.

Dennoch ist er nicht in Eindhoven willkommen, übrigens auch nicht in der Umgebung der Stadt. eine Kaufwohnung kann er sich nicht leisten, eine Mitwohnung wird wohl wegen Mitschulden nicht bekommen und so schläft er jetzt anscheinend in seinem Auto. Zu allem Überfluss wurde sein Foto im Internet veröffentlicht.

12.10.2009 von Falk Madeja
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UPDATE DSB Bank

von Falk Madeja

Es ist passiert. Die DSB Bank des niederländischen Geschäftsmannes Dirk Scheringa ist am Montag unter Aufsicht gestellt worden. Das hatte das zuständige Gericht in Amsterdam entschieden, nachdem am Wochenende kein Rettungsplan zustande kam. 

Was bedeutet das? Nun, die Kunden der DSB Bank haben u.a. mehr als vier Milliarden Euro an Spargeld eingelegt. Davon bekommen sie am Ende aus dem niederländischen Bankensicherungsfond garantiert 100.000 Euro pro Person – das Geld werden die anderen Banken wohl berappen müssen. In den kommenden drei Tagen dürfen die DSB-Kunden jeweils 250 Euro aufnehmen, also insgesamt 750 Euro. Danach ist erst mal Schluss.

Es bleiben viele Fragen offen. Auch, was bsw. mit AZ Alkmaar geschieht, jenem Klub der dem Geld von Scheringa und dem Know How des heutigen Trainers des FC Bayern München, Louis van Gaal, in der vergangenen Saison niederländischer Meister wurde. Und da sind ja noch die 1700 Mitarbeiter…