Posts Tagged ‘Groningen’

19.10.2010 von Falk Madeja
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Holland Crime: Irrer überfällt Polizeistation

von Falk Madeja

Dieses Mal hatte die Polizei im niederländischen Groningen wenig Mühe, einen Mann zu verhaften! Der Tatort war nämlich das Polizeirevier selbst, und zwar am Rademarkt in der Innenstadt! Der 34jährige versuchte eine Art Überfall.

Er bedrohte mit einer Schere am “Empfang” die Polizisten, forderte Geld und Drogen – bekam sie natürlich nicht. Stattdessen klickten die Handschellen.

15.10.2010 von Falk Madeja
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Brutale Überfälle lohnen sich nicht

von Falk Madeja

YouTube Preview ImageJa, das denken wir Gutmenschen eh. Ich bin ein Gutmensch und denke: brutale Überfälle sind doof, lohnen sich nicht und schaden (mal abgesehen vom Opfer) auch dem Ansehen des Täters. Häufig, nicht immer, wandern die blöden Täter in den Knast. Im Video sind übrigens drei junge Ganoven, die von der Polizei in Groningen gesucht werden. Sie hatten einen Juwelier beraubt.

Wie aber liegt die Angelegenheit investitionstechnisch? Das Risiko ist doch, dass du erwischt wirst. Du musst ein paar Monate in den Knast und wirst dich fragen, was kann ich bei einem brutalen Überall erbeuten?

Fred Hund vom Researchbüro VEBA, das Ladenpersonal hinsichtlich Überfälle trainiert, hat es herausgefunden. Ein brutaler Räuber kommt meist nicht auf mehr als 250 Euro. Mehr ist in den Niederlanden nicht mehr in den Kassen.

Inzwischen sind die Durchschnittsräuber meist zwischen zwölf und 17 Jahre alt. Für die sind 250 Euro vielleicht immer noch viel Geld. Aber die… weiter lesen

19.05.2010 von Falk Madeja
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Porno als Schüler-Praktikum

von Falk Madeja

Für Aufregung hat ein gescheitertes Praktikum einer Schülerin des Noorderpoortcolleges in Groningen gesorgt. Sie folgt einer Ausbildung Richtung Multimedia und Gamedesign. Wie das Dagblad van het Noorden berichtet, sollte sie während eines Praktikums in einer Multimedia-Firma Pornos bearbeiten.

Sie weigerte sich, beschwerte sich bei der Schule – und dort wurde sie vor die Wahl gestellt: entweder Du machst es oder Du stoppst mit dem Praktikum! Sie entschied sich für Letzteres. Weder das Dagblad van het Noorden noch De Telegraaf vermeldet das Alter des Mädchens, möglicherweise ist sie noch minderjährig, vielleicht aber auch nicht.

07.05.2010 von Falk Madeja
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Lustiger Krimineller

von Falk Madeja

Nein, diese Kriminellen. Außerhalb des Gefängnisses meistens nicht so lustig, drinnen… Keine Ahnung, war noch nicht inhaftiert. Jetzt gibt es einen Knacki mit viel Humor. Er heißt Said und ist Türke. Saß im nordniederländischen Groningen in  der Mesdagklinik. Dort werden Leute wie er (er hat irgendeinen bewaffneten Überfall verübt), psychiatrisch behandelt.

Ende vergangenen Jahres hatte er Ausgang und nahm die Beine in die Hand. Wohnt jetzt in der Türkei, die ihn nicht ausliefert – und nun will er zweierlei: Pass und Geld. Er hat wohl auf irgendeinem Konto noch 2800 Euro stehen, und die Klinik oder die Behörden haben die Hand drauf.

Sein Anwalt heisst Niek Heidanus. Er sagt, Abhauen sei nicht strafbar und sein Mandant brauche das Geld, um sich ein neues Leben aufzubauen. (Oder den Anwalt zu bezahlen.)

Laut dem regionalen TV-Sender RTV Noord könne er versuchen, sich das Geld abzuholen – aber man müsse ihm dann leider… weiter lesen

21.02.2010 von Thomas Hoeps
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Wahlkämpfer kapern preisgekrönte Brüste

von Thomas Hoeps

Während sich Beatrix, die niederländische Parodistin von Hape Kerkeling in Frauenkleidern, auf den morgigen anstrengenden Verhandlungstag in Sachen “Das Leben nach Balkenende IV” vorbereitet, geht es ein paar Etagen tiefer – beim Wahlkampf auf Gemeinderatsebene – um die wirklich wichtigen Dinge.

Meine Brüste gehören mir, erklärt das Playmate des Jahres 2007 Meike Schulte empört und droht juristische Schritte an. Was ist geschehen? Die neue Lokalpartei “Sociaal Delfzijl” hatte sich frecherdings ihrer preisgekrönten Oberweite bedient, um bei den Wahlen in Delfzijl, einem 28.000 Einwohner-Städtchen in der Nordprovinz Groningen, Wähler zu gewinnen. Ganz treu dem Motto ihres Wahlprogramms folgend:

“Wir machen keine Versprechungen, sondern wir zeigen, wofür wir stehen!”

Grundsätzlich hatte mevrouw Schulte bisher nichts gegen das Motiv gehabt, denn es diente bereits vor drei Jahren in Belgien einmal zur Werbung für die Website eines Verlags. Wütend… weiter lesen

11.02.2010 von Falk Madeja
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Vagina-Logo

von Falk Madeja

Vagina als Gemeinde-LogoEine niederländische Gemeinde traut sich was. Als wahrscheinlich erste Gemeinde der Welt hat die Gemeinde Oldambt das nach unserer bescheidenen Meinung wichtigste weibliche Geschlechtsorgan zum Logo erwählt: eine kleine süsse Vagina. Eine blaue Vagina. So was habe ich in den Niederlanden auch noch nicht gesehen, ich meine weder eine blaue Vagina noch so ein Logo. Und ich habe dort manche Vaginas und viele Gemeinden gesehen und noch mehr Logos.

Es gibt allerdings Ärger. Ein paar Bewohner der aus den Orten Scheemda, Winschoten und Reiderland wollen keine Vagina als Logo. Ein neues Logo war nötig, weil die Orte zu einer Gemeinde fusionierten. Vielleicht wollen die auch noch einen Penis als Logo? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, weil wir schon mal in Winschoten waren, dass es dort auch männliche Menschen gibt, also wenn die Bedenker des Vagina-Logos nicht wegen Diskriminierung angeklagt werden wollen, müssen sie schnellstens… weiter lesen

24.01.2010 von Falk Madeja
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HIV-Täter Groningen: 12 Jahre Haft

von Falk Madeja

Im niederländischen Leeuwarden wurden zwei homsexuelle Männer hart bestraft, weil sie auf selbst organisierten Sex-Parties vier andere Männer absichtlich mit HIV infiziert hatten. Peter M. (51) bekam 12 Jahre Gefängnis, Hans J. (36) neun Jahre. Damit wurde ein Urteil aus dem Jahre 2008 nach oben korrigiert, damals bekamen sie neun und fünf Jahre.

Der Fall wurde im Jahr 2007 bekannt und fand seinen Weg in die internationalen Schlagzeilen.

Eine absichtliche Infektion mit HIV wird in den Niederlanden als schwere Körperverletzung geahndet. Das Gericht nahm es den Tätern besonders übel, dass sie vier relartiv junge Männer infiziert hatten. Die Krankheit sei zwar zu behandeln, aber die Lebenserwartung könne sich verkürzen. Und sie sei mit großer Unsicherheit, Diskriminierung und Stigma verbunden. Die Opfer können nicht mehr in alle Länder reisen und sie haben auch Probleme beim Abschliessen von Versicherungen und Hypotheken. Die Täter wussten von den Folgen, schliesslich… weiter lesen

09.02.2009 von Falk Madeja
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Frust-Foul bei Feyenoord Rotterdam

von Falk Madeja

YouTube Preview Image Feyenoord Rotterdam, in der Saison 2001/2002 immerhin noch Europapokalsieger (Finale gegen Borussia Dortmund) sowie 14 mal niederländischer Meister, spielt die schlechteste Saison aller Zeiten. Mit der kürzlich erlittenen Niederlage bei NEC Nimwegen wurde der Niederlagen-Rekord aus der Saison 1958/1959 glatt übertroffen: die 17. Niederlage in einem Pflichtspiel, davon zehn in der Meisterschaft. Der Abstieg droht!

Konsequenzen? Ja, die gab und gibt es. Cheftrainer Gertjan Verbeek musste gehen – die Spieler hatten u.a. über zu viel Kraftraining geklagt. Assistenz-Trainer und Clubidol Wim Jansen erklärte sich solidarisch und nahm gleichfalls den Hut, genau wie der Technische Direktor Peter Bosz (auch mal beim FC Hansa Rostock). Bosz stand am meisten in der Kritik, denn er soll um die 30 Millionen Euro in Spieler investiert haben, denen nun die Schuld… weiter lesen

22.08.2008 von Falk Madeja
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Verkehrsschilder, Studenten und Groningen

von Falk Madeja

Verkehrsschild als TischDie Polizei im niederländischen Groningen hat lt. “De Telegraaf” die “Jagd auf Studentenzimmer in Groningen” eröffnet – weil die Studenten wie verrückt Verkehrsschilder bunkern. Die Ordnungshüter vermuten, dass 100e der Schilder als Tische dienen oder sonstwie verwendet werden. Vor allem das rot-weisse Stoppschild soll bei den Studenten in der nordniederländischen Stadt rasend populär sein.

Die Studenten können die Schilde vom 1. September bis zum 1. Oktober noch straffrei abliefern (EInkaufswagen nebenbei gesagt auch), danach gibt es Besuche durch die Polizei – und Strafen bis zu 200 Euro. Die Ordnungshüter drohen, dass sie auch von Aussen sehen würden, ob da im Studentenhaus ein Verkehrsschild hängen würde. Es könne auch Hausdurchsuchungen gäben, bei Verdacht auf großen Mengen an Klau-Schildern.

So ein Schild würde die Gemeinde bis zu 45 Euro pro Stück kosten. In letzter Zeit seien bereits 45 Schilder beschlagnahmt worden.