30.08.2011 von Falk Madeja

Scheisshaufen auf der Straße
In den Niederlanden liegt nicht nur Geld auf der Straße, in fast allen Städten auch Scheisse. Wer jetzt denkt, diese komme wie etwa in Berlin oder Wien von Hunden, wie in München von Tauben – der hat nur teilweise recht. Eine Untersuchung der Dierenbescherming (Tierschutz-Verein) ergab nun, dass ein Fünftel aller braunen Auswürfe in Amsterdam von Menschen stammt!
Bei den Menschen handelt es sich meist um Touristen (wahrscheinlich vor allem aus England) sowie Obdachlosen und Drogensüchtigen. Und deren Kot ist nun wiederum ausgerechnet für Hunde gefährlich – Hunde, die an Coprogafie leiden würden.
Sie essen also Menschenhaufen, und das ist gefährlich, denn sie können Reste von Drogen enthalten, schreibt De Telegraaf. Irma de Vries, Toxikologin vom Universitair Medisch Centrum Utrecht, bestätigt das. Vor allem kleine Hunde seien in Gefahr!
13.06.2011 von Falk Madeja

Gänse sollen weg
Jetzt regt sich Widerstand gegen das geplante Gänse-Massaker an der Nordsee. In anderen Ländern mögen sie über Mörder-Gurken klagen – der niederländische Landwirtschaftsstaatssekretär Henk Bleker klagt über Gänse. Er hat einen Plan. Er will 100.000 niederländische Gänse abschlachten. Es sind wohlgemerkt wilde Gänse. Die sich auf den Poldern breit machen, aber wen außer Gänse-Fundamentalisten könnte das stören?
100.000 – das ist etwa die Hälfte der niederländischen Gänse. Staatssekretär Bleker will sie umlegen lassen. Und dann? Nee, essen werden die Niederländer die Vögel auch nicht. Und nee, aufhören sich zu vermehren haben die Vögel auch nicht vor.
Jetzt protestieren 24 Tierschutz-Organisationen in einem Brief an Bleker gegen den mörderischen Plan, berichtet die Zeitung Trouw.
06.04.2011 von Falk Madeja
Drastische Einsparungen! Die niederländische Regierung will ihre Panzer abschaffen. Das Militär-Budget beträgt so um die 8,5 Milliarden Euro, eine Milliarde soll eingespart werden. Und das bei schwierigen Einsätzen wie Afghanistan und Libyen. Dort aber braucht die Niederlande keine Panzer, der militärische Job wird aus der Luft oder er wird als Polizei-Aktion ohne Panzer erledigt.
Die Niederlande hat heute so um die 80 Panzer. Die “Kommunisten sind weg”, schreibt das NRC Handelsblad, also weg mit den Dingern. Aber halt, im Nachbarland Deutschland gibt es sie noch, diese verfluchten Kommunisten. Aber wie auch immer Gesine Lötzsch sich die Wege zum Kommunismus vorstellt (1940 griff Deutschland die Niederlande an und die hatte damals nur einen Panzer) – in den Niederlanden wird sie jedenfalls keine Panzer mehr antreffen.
02.04.2011 von Falk Madeja
Ehrlich gesagt, ich finde gut, was jetzt bei den niederländischen Christdemokraten passiert. Mit Ruth Peetoom haben sie eine neue Vorsitzende gewählt. Sie ist eloquent, und das braucht die Partei CDA auch. Schließlich ist sie gegen Geert Wilders.
Bislang ist sie Pastorin in Utrecht. Ansonsten unbekannt. Vielleicht wird sie die niederländische Angela Merkel.
31.03.2011 von Falk Madeja

Kim sucht den Porno-Star
TV-Formate gibts! Die Niederlande exportiert ja viele TV-Formate, und importiert sie natürlich auch. Jetzt soll es heißen: “Holland sucht den Porno-Star!”. Ihr habt richtig gelesen, es soll eine Art Porno-Talente-Show geben. Ala “Deutschland sucht den Superstar” (heißt “Idols” in anderen Ländern), nur statt Musik eben Porno.
Die Initiative stammt von Kim Holland, die selbst im Porno-Business aktiv ist. Ich schwöre, dass ich sie nur aus normalen TV-Sendungen kenne. Sie grinst in allerlei Talkshows herrlich ordinär, ist businessmässig körperoptimiert und nun hat sie mitbekommen, dass es in Südafrika eine Porno-Talente-Jagd namens “Porn Stars” gibt. 1000 Leute machten mit. Die Gewinner bekommen 500 Euro. Kim Holland findet das zu wenig, Anfänger bekommen in dem Porno-Business eh schon 400 Euro. Kim Holland wird so oder so die Rolle des Dieter Bohlens einnehmen, denn sie kennt sich aus beim Porno wie Dieter Bohlen bei der Musik.
Sie will… weiter lesen
20.01.2011 von Falk Madeja

Wahrsager-TÜV prüft die Branche
Es gibt erfolgreiche Wahrsager und versagende Wahrsager – immer stellt sich die Frage: haben sie wirklich die Wahrheit vorausgesagt? Wie steht es mit ihren Resultaten? Können deren Leistungen gemessen werden? Im Fall des berühmten Tintenfisches Paul aus Oberhausen ist die Sache klar: er sagte sogar Deutschlands WM-Halbfinal-K.O. gegen Spanien voraus.
Er ist schon tot, aber viele andere Wahrsager leben noch – und manche leben sogar von der Wahrsagerei. So auch in den Niederlanden. Dort gibt es jetzt eine interessante Initiative. Auf der Website Paraproof.nl werden ihre Leistungen gemessen! Die Macher sagen: “Mediums behaupten prophetische Gaben zu haben, aber wie viele ihrer Voraussagen stimmen eigentlich? Letztendlich ist es ganz einfach: eine Voraussage stimmt oder eben nicht. Paraproof sammelt für Sie die Voraussagen. So wird deutlich, wer wirklich ein vorraussagender Paragnost ist und wer nur herumquatscht.”
Dazu gibt es einen Aufruf. Wer ein Medium kennt oder… weiter lesen
22.12.2010 von Falk Madeja

Scharia für Holland
Rechtszeitig zum Fest, das ja für manche Christen auch in den Niederlanden eine gewisse Bedeutung hat, kommen einige engagierte Moslems mit einem ganz besonderen Geschenk. Sie wollen den Niederländern mit der Scharia eine neue Rechtssprechung bescheren!
Vereinigt haben sie sich in der Gruppe “Sharia4Holland”. Ziel: u.a. Händeabhacken für Diebe und vieles mehr, was es in der niederländischen Rechtssprechung aus gutem Grunde nicht gibt. Und ja, die “Fahne der Scharia soll über dem königlichen Haus in Den Haag wehen”. Es gibt eine Facebook-Gruppe mit 150 Mitgliedern und ein Kampf-Video.
In Belgien sind diese Leute auch aktiv, schreibt die Amsterdamer Zeitung Trouw, dort heissen sie logischerweise “Sharia4Belgium”. Drei der Scharia-Kämpfer wurden allerdings in Antwerpen verhaftet.
Der Geheimdienst AIVD und der Nationaal Coördinator Terrorismebestrijding (NCTb) sollen bescheid wissen, aber NCTb-Sprecher Edmond Messchaert sagt, dass die Gruppe noch keine strafbaren Delikte verübt habe.… weiter lesen
17.12.2010 von Falk Madeja
- Mehr Geld für schöne Frauen
Diese Männer, da in den Niederlanden! Sie bedienen tatsächlich ziemlich viele Klischees Nehmen wir das Daten, nehmen wir ihre berühmte Sparsamkeit!
Nun scheint bewiesen zu sein, dass sie für “schöne Frauen” beim ersten Daten viel mehr Geld ausgeben als für “weniger schöne” Frauen. Und zwar bis zu dreimal mehr. Bis zu 146 Euro wird in die “schöne” Frau investiert, runter bis auf 58 Euro für die “weniger schöne”.
Die Zeitschrift “Kijk” hat 500 Männer befragt, und die kamen dann mit solchen Zahlen. Über Geschmack kann man bekanntlich streiten – was ist also in den Augen der niederländischen Männer eine schöne Frau? Nun, auch hier bedienen unserer Nachbarn alle Klischees. Die muss lange blonde Haare haben, blaue Augen, große Brüste und einen runden Popo. Liebe Männer in den Niederlanden: es gibt bei Euch auch atraktive Frauen mit schwarzen Haaren, braunen Augen, kleineren… weiter lesen
06.11.2010 von Falk Madeja

Ehrendivisions-Klubs werden pleite gehen
Wenn nicht alles täuscht, wird im niederländischen Profi-Fußball allerhand passieren. Zum Beispiel werden etliche Klubs pleite gehen! Grund: zusammen haben die 18 Klubs aus der Ehrendivision nun um die 100 Millionen Euro Schulden. Die Ehrendivision – viele nennen sie schon eine Art FC Schalke an der Maas.
Doch so komisch ist das nicht. Ex-Minister Willem Vermeend denkt, dass nun eine Pleitewelle kommen wird. Die Sponsoren können für die 100 Millionen Euro nicht mehr aufkommen, erzählte er dem NRC Handelsblad.
Zumal die NOS, das aus Steuermitteln bezahlte öffentlich-rechtliche Fernsehen, vor drastischen Einsparungen steht. Und ausgerechnet dieses Fernsehen hat die Fußballrechte! Die von Geert Wilders “tolerierte” Regierung will 200 Millionen des 800-Millionen-Budgets einsparen, die zwei Dutzend öffentlich-rechtlichen Sender haben selbst eine Sparrunde von 50 Millionen angeboten. Die NOS zahlt pro Jahr 21 Millionen Euro für die Zusammenfassungen – und kann sich das eigentlich nicht mehr leisten.
14.07.2010 von Falk Madeja
Etten-Leur – beinahe wäre ich dort lebenslänglich gelandet. Aber ich konnte noch rechtzeitig flüchten. Inzwischen gibt es dort komplette Dschungel. Hanf. Den lassen die Menschen aus Etten-Leur von Bulgaren betreiben, von fünf um genau zu sein. 10.000e Pflanzen, Millionen Stecklinge. Wie lange sich das alles abspielt, ist bislang nicht öffentlich bekannt.